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Aufnahmerituale an französischen Unis: "Sie wollen dich brechen und neu formen"
AFP

Sie werden geschlagen und müssen Erbrochenes essen: Jedes Jahr lassen sich Erstsemester an französischen Elite-Unis von ihren Kommilitonen erniedrigen. Warum tun sie sich das an?

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prince62 23.12.2014, 13:46
1. Albert Einstein hatte, wie immer, Recht.

Die Frage ist doch, wie dumm muß ein Mensch sein, um sich so erniedrigen zu lassen und jeglicher Menschenwürde nehmen zu lassen, alles ganz freiwillig un in vollem Bewußtsein!

Um es mit den Worten des genialen Albert Einstein zu sagen:
"Die menschliche Dummheit und das Universum sind grenzenlos,
beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher".

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alexxa2 23.12.2014, 13:49
2. Stimmt

""Sie wollen dich brechen und neu formen", sagt Anaïs. So soll aus einem neuen Jahrgang eine Gemeinschaft werden. " Eine hirngewaschene Gemeinschaft ist einfacher zu manipulieren später.

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amidelis 23.12.2014, 13:52
3. Sic

Besser Bizutage als arbeitslos

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El pato clavado 23.12.2014, 13:56
4. Vive la France

die Grand Ecoles sind der einzige Weg zu respektablen Posten zukommen. Das Abitur hilft da gar nichts.Vorbereitungskurse und eine Prüfung, dann darf man rein. Die Quälereien sind Tradition,um die Neuen einzubinden, das muss ertragen werden. Denn am Ende, wie in England die Old Boys, vergeben dann in Frankreich die ,Minister,Wirtschaftskapitäne und anderen hohe und höchste Chargen die Posten an die nachfolgende Grand Ecole Schüler, absolute job-Garnatie

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Berliner42 23.12.2014, 13:57
5.

Zitat von amidelis
Besser Bizutage als arbeitslos
Dieser Schwachsinn ist einer der Gründe dafür, daß es in Frankreich so schlecht läuft. Am Ende hat man nur stromlinienförmige Idioten, die jeden Mist mit sich machen lassen und andere quälen, in der Führungsebene.

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Berliner42 23.12.2014, 14:10
6.

Zitat von El pato clavado
Denn am Ende, wie in England die Old Boys, vergeben dann in Frankreich die ,Minister,Wirtschaftskapitäne und anderen hohe und höchste Chargen die Posten an die nachfolgende Grand Ecole Schüler, absolute job-Garnatie
Es zeigt aber auch das darunterliegende Strukturproblem. So ein System kann sich nur halten, weil Frankreich eben nur aus Staat und ein paar großen Konzernen besteht. In einem besser diversifizierten Land mit einem starken Mittelstand gäbe es auch Möglichkeiten, dem zu entgehen oder etwas entgegen zu setzen.

Frankreich lebt eben immer noch eine Form von Aristokratie, in der vor allem Abstammung, Beziehungen und Stallgeruch zählen. Das ist schon sehr ironisch für das Land der Revolution von 1789.
Der starke Katholizismus mag auch eine Rolle spielen. Länder mit protestantischer Ethik laufen einfach besser.

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blauervogel 23.12.2014, 14:11
7. Vive la difference

Kann man von Menschen, die sich freiwillig so brechen lassen, etwas anderes erwarten, als dass aus ihnen servile Technokraten werden.

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spontanistin 23.12.2014, 14:15
8. Vive La France

Das ist nun das Ergebnis der sogenannten Französischen "Revolution"! Der feudale Ständestaat existiert weiterhin - nur nicht mehr in den angeschlagenen Köpfen. Somit war der ganze "Aufruhr" auch keine Revolution, da die Strukturen in den Köpfen und Institutionen unverändert blieben!

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WwdW 23.12.2014, 14:17
9. Gott bin ich froh, dass ich in Dtld.

Studiert habe. Als 2. Semester habe ich ebenfalls, die 1. Semestereinführung gemacht. Allerdings war das eine offene Veranstaltung mit Tipps und Tricks weitergeben. Die Dinge zu erläutern die Uni und Institut versäumt haben selbst zu tun. Lücken zu schliessen die wir selbst erleben mußten.

Und wir sind auch eine Gemeinschaft geworden ...

Ich verstehe solche bootcamp-artigen Veranstaltungen nicht.

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