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Aufnahmetest fürs Medizinstudium: Wiener Universität bevorzugt Frauen
DPA

Da wird mit zweierlei Maß gemessen: Weil beim Aufnahmetest für angehende Ärzte nicht genügend Frauen durchkamen, änderte die Universität Wien das Verfahren - Bewerberinnen brauchen künftig weniger Punkte. Viele Studenten, auch weibliche, wehren sich gegen die "Quotenfrauen"-Regel.

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traurigewelt 06.08.2012, 10:30
80.

Zitat von licht_in_der_dunkelheit
Wie hohl kann man(n?) eigentlich sein? In diesem Test wurde nicht "die Summe aller Eigenschaften" geprüft, das wäre wohl mit keinem Test der Welt möglich. Somit kann das Abschneiden in diesem wie in jedem anderen Test unmöglich etwas über die "Summe aller Eigenschaften" eines Menschen aussagen. Dagegen sind Tests wie z.B. IQ-Tests gerade deshalb häufig umstritten, weil die Art der Fragen durch eine bestimmte Brille zustandekommt; wer nicht den entsprechenden biographischen Hintergrund hat, schneidet dabei automatisch schlechter ab. Genauso könnte man sich vorstellen, dass auch der Eignungstest für angehende Mediziner nur bestimmte Aspekte prüft, andere hingegen vernachlässigt. Und, hoppla, da könnte es doch tatsächlich passieren, wenn beispielsweise mehr soziale, kommunikative, intuitive Fähigkeiten (also "typische Frauendomänen") überprüft würden, dass dann auch tatsächlich Frauen gegenüber ihren männlichen Mitbewerbern im Schnitt besser abschneiden könnten. Aber da sei der Gott des Machismo vor!! Wie dem auch sei, wer vom festen Glauben durchdrungen ist, dass Frauen den Männern naturgemäß unterlegen seien, der wird sich durch nichts davon abbringen lassen, stattdessen begierig alles aufsaugen, was diese These zu unterstützen scheint. Man kann eben auch solch quasi-religiösem Fanatismus anheimfallen.
Der Eignungstest prüft männerdomänen wie röumliches vorstelungsvrmögen, was ein arzt nunmal haben sollte...
Und wenn bei sowas männer besser abschneiden, in der summe natürlich, dann ist es halt so...
Aber den test dann so zu bewerten, dass frauen bessere chancen haben, mit "schlechteren" fähigkeiten, dass ist einfach falsch..
Ich denke viele frauen sind gute mediziner, und die es geshafft haben haben das auch zurecht, aber warum muss man jetzt gut qualifizierte männer wegen so einerquote benachteiligen?
Bekommt jetzt ein man keinen platz, weil eine frau mit vllt 5Punkten weniger einen bekommt?
Das ist eindetuig falsch...

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traurigewelt 06.08.2012, 10:33
81.

Zitat von licht_in_der_dunkelheit
Wunderbar, so ein Rundumschlag. Differenzieren ist was für Dummköpfe, es reicht ja, wenn so ein Bolzen wie Sie die Weisheit mit Löffeln gefressen hat, ordentlich verdaut kommt dann auch der entsprechende geistige Dünnsch... dabei raus. Leider gibt es zu viele Leute Ihres Kalibers, die sich anmaßen, Frauen (und vermutlich andere vermeintlich Minderwertige) grundsätzlich nicht ernstnehmen zu müssen. Daher auch die ungeschriebene Männerquote, die auch noch den letzten Deppen in die höchste Position hievt, Hauptsache Mann eben als wesentliche Qualifikation. Die Kehrseite für Frauen ist natürlich, dass sie es bis heute so schwer haben. Ich habe persönlich mehr als einmal in meinem Berufsleben Sätze gehört wie "als Frau kommen Sie für den Job nicht in Frage." Und da ging es explizit nicht um meine Qualifikation (die nicht geschummelt numerisch, sondern qualitativ real derjenigen der Herren überlegen war), sondern um mein Geschlecht. Wie ernstzunehmen sind die dann? - Jede Wette, dass Sie dementieren, dass es so was gibt.
Ich muss sagen, es sit natürlich falsch, was sich vor allem die archaische führungsriege hier immer wieder anmaßt.
Aber entgegenzuwirken indem man junge Männer dann benachteiligt kann es auch nicht sein...
Damit straft man dann qualifizierte unbeteiligte ab.....
Oder sind alle männer gemeinsam an dem handeln von einigen idioten schuld?
Es gibt benachteiligung manchnam von männern und manchnal von frauen, aber man kann doch jetzt nicht die einen "ausgleichend" mehr benachteiligen.
Das ist doch der komplett falsche ansatz....

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traurigewelt 06.08.2012, 10:38
82.

Zitat von divStar
.. dass Frauen die gleiche Leistung zu erbringen haben wenn sie sich mit Männern um etwas messen wollen. Krankheiten scheren sich nicht darum, ob ein Mann oder eine Frau sie behandelt. Und mir ist es auch reichlich egal - solange ich weiß, dass Frauen ebenso eine harte Prüfung ablegen wie Männer. Das bedeutet, dass sie nach gemeinsamen Linien studiert und ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt haben. Eigentlich ist das Messen mit zweierlei Maß eine Zumutung - ganz gleich, ob es verfassungskonform oder -widrig ist. Die Frauen sollten in Jobs unter genau den gleichen Arbeitsbedingungen arbeiten - und man erwartet von ihnen genau den gleichen Erfolg. Können sie ihn nicht erbringen, sind sie eben nicht ganz so gut bzw. nicht gut genug. Gleichberechtigung - ganz klar. Aber nur insofern, als dass unabhängig, ob Frau oder Mann die Ergebnisse stimmen müssen. Stimmen sie - hat die Person, egal ob Frau oder Mann, die Stelle zu bekommen. Dabei muss halt geschaut werden, wer die besseren Leistungen in Prüfungen erbracht hat - Geschlecht sollte keine Rolle spielen. Immerhin können Männer nichts dafür, dass sie Männer sind - und Frauen ebenso wenig. Gleichberechtigung sollte im Hinblick darauf, dass Frauen genau so lernen, arbeiten und studieren können, herrschen. Dass Frauen nicht diskriminiert werden (quasi "Frau gehört hinter den Herd"), nur weil sie Frauen sind. Aber Prüfungen jeglicher Art für sie einfacher zu machen, nur weil sie Frauen sind, ist absurd. Sie wollten Gleichberechtigung - nicht Bevorzugung. @z.B. lövgren: es geht nicht um Platzvergleiche. Das Brisante an dieser Meldung ist, dass Frauen quasi bevorzugt werden. Das sollte nicht sein, zeigt aber wiedereinmal, dass Emanzipation mit der Gleichberechtigung nicht aufhört. Ich habe nichts gegen derlei Frauen - aber wenn sie Gleichberechtigung wollen, dann im selben Umfang wie Männer. Entweder die Frauen suchen sich Gebiete wo sie besser sind - oder sie können ihr Können und Fähigkeiten auch gegen Männer behaupten. So einfach müsste das sein. Überhaupt finde ich z.B. Frauenquoten befremdlich. Es sollte nach Leistung gehen. Ist eine Frau besser, dann ist sie eben besser. Oder auch das gleiche beim Mann. Frauenquoten benachteiligen Männer.
Leider sind Frauenquoten der falsche ansatz...
Es geht doch darum, den Männern klar zu machen, dass frauen das selbe leiste können.
Wenn die männer aber dann hören, dass sie nicht genommen werden, weil die quote der schlechter qualifizierten frau den job einbrachte, dann werden mehr " Frauen sind schlechter" denkende Männer erzogen....

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Zenzi 06.08.2012, 10:58
83. SEnzi

Ich würde es überrraschend finden, wenn der Aufnahmetest überhaupt irgendeine Aussagekraft für die Eignung zur Tätigkeit als Mediziner / Medizinerin hat.

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tastenklimperer 06.08.2012, 11:14
84.

In meinen Augen gibt es keine bessere Möglichkeit, aus einem Heer an Bewerbern die besten (geeignetsten) durch einen Test auszusieben! Obwohl ich weiblich bin, und weiß, dass heute Mädchen in der Mehrzahl die besseren Abiturnoten haben, bin ich strikt dagegen, Zulassungen ausschließlich über den numerus clausus zu vergeben! Ein 1ser Abitur sagt noch gar nichts über die Berufung zum Mediziner aus!! Dass in diesem Jahrgang der NC an den meisten Unis bei 1.0 lag, ist entsetzlich! Eine riesige Zahl an Abiturienten, die an die Unis stürmen, haben keine Chance, wenn sie nicht ein überragendes Abi haben.
Dabei sind unter Ihnen sicher viele, die hervorragende Ärzte wären. (Ich kenne das aus meinem Bekanntenkreis).
Eine Zulassungsprüfung, die auf die als Mediziner benötigten Fähigkeiten zielt, ist das beste Auswahlkriterium. Vorbereitungsmaterial dafür gibt es ausreichend. Und der Test würde garantieren, dass wirklich geeignete genommen werden. Hier Frauen zu lasten der Männer zu bevorzugen, halte ich für einen Skandal und hat nichts mit Chancengeleichheit zu tun, die nebenbei in vielen anderen Bereichen noch lange nicht im Ansatz gegeben ist, was weibliche Karriere angeht (Stichwort Kinderbetreuung als Voraussetzung für die Chancengleichheit. Was macht eine Ärztin ohne Möglichkeit auf Kinderbetreuung? Sie bekommt keine Kinder oder gibt ihren Beruf auf. Ist es das, was gewollt ist?).

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observerd 06.08.2012, 11:18
85. Ihre Zahlen sind nicht ganz richtig

Zitat von xehris
In Deutschland sind mittlerweile ca 70 % der Ärzte weiblich, weil der strikte Numerus Clausus vor allem die vielen 1er-Abiturientinnen zum Medizinstudium zulässt. Ärztinnen allerdings vermeiden gerne die vermeintlich schweren medizinischen Fachbereiche, wie z. B. Chirurgie oder Innerere Medizin und wandern in Scharen in Fächer wie Kinderheilkunde, kehren dem Beruf den Rücken oder arbeiten allenfalls Teilzeit! Dies ist einer der Gründe, warum deutsche Krankenhäuser einen eklatanten Mangel in Fachbereichen aufweisen, die von Ärztinnen eher nicht angestrebt werden. Wäre es da nicht besser, Abiturientinnen einem knallharten Aufnahmetest für das Medizinstudium zu unterziehen, damit sie wissen, dass der Arztberuf in seinem Alltag nicht im mindesten so attraktiv ist wie in vielen Fernsehserien dargestellt?!
2008 waren es nach der Bundesärztekammer ca. 41.5%, unter den Absolventen sind es jetzt 60%, bei den Studienanfängern bis zu 70%.

Medizin: Aus Herr Doktor wird Frau Doktor | Karriere | ZEIT ONLINE

Geschlechtsspezifische Präferenzen sind offensichtlich sehr deutlich wie sich auch die Karrierepläne von Ärzten und Ärztinnen offenbar deutlich unterscheiden
Medizinkarriere ist männlich
"Frauen streben überwiegend in die Frauen- und in die Kinderheilkunde, Männer in die Innere Medizin, Chirurgie und Orthopädie."

Besonders interessant :

"Nach der fachärztlichen Anerkennung wollen über 80 Prozent der Männer in den alten Bundesländern sofort Vollzeit arbeiten, bei den Frauen rund 33 Prozent. In den neuen Bundesländern ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern in dieser Frage deutlich geringer (71 zu 58 Prozent)"

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BesserwisserMichel 06.08.2012, 12:19
86.

Zitat von observerd
... "Nach der fachärztlichen Anerkennung wollen über 80 Prozent der Männer in den alten Bundesländern sofort Vollzeit arbeiten, bei den Frauen rund 33 Prozent. In den neuen Bundesländern ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern in dieser Frage deutlich geringer (71 zu 58 Prozent)"
Wie sieht denn da die Entwicklung aus, wenn das Wunschkonzert erfüllt wird und die ganzen Leute die sich fürs Medizinstudium anmelden auch fertig werden.

Männer:
80% von 30 Absolventen wollen Vollzeit arbeiten.
-> Kapazität von 24 Absolventen
20% von 30 Absolventen wollen Teilzeit arbeiten.
-> Kapazität von 3 Absolventen

Frauen:
66% von 70 Absolventen wollen Teilzeit arbeiten.
-> Kapazität von 23 Absolventen
33% von 70 Absolventen wollen Vollzeit arbeiten.
-> Kapazität von 23 Absolventen

Für mich sind medizinische Hochschulen und MedizinerINNEN sich ihrer Verantwortung einfach nicht bewusst. Wenn der Großteil der weiblichen Mediziner nicht die selben Arbeitszeiten leisten will wie die Männer, heißt das in der Konsequenz dass weniger medizinische Kapazität da ist, bei immer höher werdenden Bedarf. Entweder brauchts mehr Mediziner was zuerst einmal die Gehälter in dem Sektor drücken wird, oder mehr Druck auf die Ärzte mehr als Teilzeit zu arbeiten. Und ich denke dass wird eher den Frauen nicht passen.

Wie lang wohl bis wir die Überschüsse der Krankenkassen dafür ausgeben müssen um Ärzte für den Wochenenddienst aus dem Ausland einzufliegen, wenn das nicht sogar schon gemacht wird.

Was das Thema Kinderbetreuung angeht, wie wärs langsam mal damit einzugestehen dass staatliche Kinderkrippen nicht die Lösung sind und mit dem Förder und Fordern der Betriebe anzufangen. Wenn diese junge Mütter als Arbeitskräfte wollen, sollen sie Kapazitäten für die Kinderbetreuung schaffen!

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metroid 06.08.2012, 12:41
87.

Berufung zum Mediziner?
Medizin ist m.E. eine reines Karrierefach geworden, wo sonst werden einem ähnliche Verdienstchancen (Aufstieg zum Oberarzt quasi garantiert, wenn man nicht andere Chancen wahrnimmt, also 5500 Euro +). Mediziner können doch anfangen wo sie wollen, egal wie schlecht ihr Abschluss ist und kriegen gleich volles Gehalt wenn sie frisch von der Uni kommen ... können ins Ausland gehen, wenn sie denn nur wollen ... Chancen en Masse ... und der Doktor ist auch noch wesentlich einfacher zu holen als in anderen Fachbereichen .... warum wohl will jeder Medizin machen? Sicherlich nicht weil sie sich zum Arzt berufen fühlen ... wenn ich da an meine Stufe zurückdenke sind es nur kleinkarrierte, die gern was gewesen wären, aber nichts waren ... und die deswegen Medizin studieren um das zu bekommen was sie sonst nicht bekommen könnten ... und dann noch denen die einfach aufgrund der Arbeitsmarktsituation einfach gut versorgt sein wollen ... und so spannend ist der Arztberuf nun auch wieder nicht ...
Medizin ist keine Berufung, sondern ein einziges Geschäft!!!!

Zitat von tastenklimperer
In meinen Augen gibt es keine bessere Möglichkeit, aus einem Heer an Bewerbern die besten (geeignetsten) durch einen Test auszusieben! Obwohl ich weiblich bin, und weiß, dass heute Mädchen in der Mehrzahl die besseren Abiturnoten haben, bin ich strikt dagegen, Zulassungen ausschließlich über den numerus clausus zu vergeben! Ein 1ser Abitur sagt noch gar nichts über die Berufung zum Mediziner aus!! Dass in diesem Jahrgang der NC an den meisten Unis bei 1.0 lag, ist entsetzlich! Eine riesige Zahl an Abiturienten, die an die Unis stürmen, haben keine Chance, wenn sie nicht ein überragendes Abi haben. Dabei sind unter Ihnen sicher viele, die hervorragende Ärzte wären. (Ich kenne das aus meinem Bekanntenkreis). Eine Zulassungsprüfung, die auf die als Mediziner benötigten Fähigkeiten zielt, ist das beste Auswahlkriterium. Vorbereitungsmaterial dafür gibt es ausreichend. Und der Test würde garantieren, dass wirklich geeignete genommen werden. Hier Frauen zu lasten der Männer zu bevorzugen, halte ich für einen Skandal und hat nichts mit Chancengeleichheit zu tun, die nebenbei in vielen anderen Bereichen noch lange nicht im Ansatz gegeben ist, was weibliche Karriere angeht (Stichwort Kinderbetreuung als Voraussetzung für die Chancengleichheit. Was macht eine Ärztin ohne Möglichkeit auf Kinderbetreuung? Sie bekommt keine Kinder oder gibt ihren Beruf auf. Ist es das, was gewollt ist?).

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Zenzi 06.08.2012, 13:16
88. Zenzi

ist das nicht der selbe Test wie in der Schweiz und dort gibt es diesen Gender-Gap nicht, dann liegt es wohl am österreichischen Schulsystem

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kh- 06.08.2012, 13:32
89. Glückwunsch

Zitat von Criticz
Keine Sorge, des Lesens sind auch manche Männer fähig, was Sie schon daran merken, dass ich Ihre Antwort ja schon vorweggenommen habe. Es kommt eben nichts Substantielles wenn Sie mal ganz konkret Nachweise liefern müssten. Und ich habe nie behauptet, dass es nicht (auch) besser qualifizierte Frauen gibt. Die sollen ruhig Karriere machen, überhaupt kein Problem, aber zu den gleichen Spielregeln wie Männer und nicht dank Quoten. Stattdessen kommen Sie wieder mit einer Behauptung ins blaue hinein nach der anderen: Also - wo bitte sind denn Frauen "qua Geschlecht" von Karrieremöglichkeiten ausgeschlossen, nennen Sie mir doch einfach mal paar Firmen/Institutionen, so schwer kann das doch nicht sein, schließlich sind viele Firmen ja fest in (böser) Männerhand ? Was i.ü. ja eigenlich doch wieder auf eine Art Männerequote hinausliefe, die Sie offensichtlich nicht nachweisen können. Aber auch hier werden Sie -wetten dass ? - wieder jeglichen überzeugenden Beweis schuldig bleiben oder irgendwas von dunklen Männerbünden- oder Verschwörungen o.ä. schwadronieren (müssen). Und aus der ungeschriebenen Männerquote werden jetzt "Frauen kraft Geschlecht ausgeschlossen" oder ein "Prinzip...Mann als Hauptquali". Merken Sie eigentlich nicht, dass Sie, statt mal Belege oder konkrete Beispiele zu liefern, einfach nur unbewiesene Behauptungen ständig wiederholen? Oder Sie leiten aus ihrem ganz persönlichen Schicksal universell geltende Mechanismen ab ? Nichts gegen Egozentrik, aber mir sind leider Fakten lieber. Sehen Sie, das ist generell das Problem wenn man mit Leuten wie Ihnen diskutiert: Sie verweisen auf subjektive Empfindungen, "ungeschriebenen Quoten", ominöse "Prinzipien" uswusf. um eine Benachteilgung von Frauen "nachzuweisen", dem aber stehen eben Fakten wie das Verhalten der Uni Wien, die von mir erwähnten Stellenanzeigen (die Sie in der aktuellen "Zeit" z.B. lesen können), Zielvereinbarungen die Männer benachteiligen (nachzulesen auf: ), Tariftreuegesetze etc. gegenüber, die KLAR BELEGEN wie der Status-Quo ist. Zudem sind hier eben nicht unbelehrbare Einzeltäter am Werk sondern oft staatliche Institutionen bzw. sogar der Gesetzgeber, die ja erst recht Diskriminierung jeglicher Art unterlassen sollten. Tja, so werden Sie niemanden überzeugen können der mehr Wert auf Fakten statt eingebildete Benachteiligung liegt. Und Sie sollten es wirklich lassen diese dünne "Argumentation" mit Beleidigungen (bellenden Hunde, nicht lesen können, Dünn... usw.) zu kaschieren....das ist einfach nur peinlich.
Im Gegensatz zum Foristen Blickkontakt, dessen Äußerung, er habe schon längst aufgehört, Frauen in der Berufswelt ernstzunehmen, diese Diskussion einleitete, nehmen Sie Frauen offenbar hinreichend ernst, um seitenlange Kommentare zu ihren Beiträgen zu verfassen. Ob das inhaltlich alles so stimmt, sei mal dahingestellt.

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