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Bayern und Baden-Württemberg steigen aus: Rückhalt für Nationalen Bildungsrat bröckel
DPA/Tom Weller

Nach Bayerns Absage an den geplanten Nationalen Bildungsrat erklärt auch Baden-Württembergs Kultusministerin die Einrichtung zum "komplett überflüssigen Gremium".

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muelk 24.11.2019, 18:02
1. Die Grünen machen in Bildung gemeinsame Sache mit der CSU

Dabei wäre es besser die Egoismen in diesen Fragen zwischen den Bundesländern abzuschaffen

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hjrmelcher 24.11.2019, 18:14
2. Bildung

Grund für den schlechten Zustand des Bildungsniveaus in Deutschland ist die Kleinstaaterei, von manchen "Demokraten" auch Föderalismus genannt. 70 Jahre nach dem Krieg hat Deutschland kein einheitliches Bildungssystem. Davon zu sprechen, dass die Länder stark genug seien, das selbst zu regeln, daran zweifle ich stark - es sind leere Worte. Zu groß sind die Egoismen der Länder und ihrer "Landesfürsten", als dass in Deutschland noch irgend etwas Einheitliches entstehen könnte. Das hatte Bismarck richtig erkannt.

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Broko 24.11.2019, 18:16
3.

Ich finde es richtig, dass Bayern diese Gleichmacherei auf niedrigstem Niveau nicht mitmacht - die Zeugnisse in den rot-rot-grünen Bundesländern haben keinerlei Aussagekraft über die Leistungskraft von Schulabsolventen, Zeugnisse und Noten werden eher nach dem Gießkannenprinzip verteilt!
Wenn so viele Menschen nach zehn Schuljahren einfachste Rechtschreibregeln und simpelste mathematische Aufgaben wie das kleine Einmaleins nicht beherrschen und trotzdem einen Abschluss bekommen, der zum Besuch der gymnasialen Oberstufe berechtigt, dann stimmt da etwas nicht! An unserer Realschule in NRW werden konstant Lehrer ins Schulleiterbüro zitiert, wenn die Noten nach Klassenarbeiten "nicht stimmen", obwohl wir uns längst von Klassenarbeiten auf Realschulniveau massiv verabschiedet haben und längst Arbeiten auf dem Niveau der ehemals benachbarten Hauptschule, die auch eingestellt wurde, stellen. Wir können uns dann bestenfalls aussuchen, ob wir die Bepunktung der Aufgaben ändern oder gleich ganz die Arbeiten neu schreiben - natürlich auf nochmals reduziertem Niveau! Die Quote muss erreicht werden ...

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poitierstours 24.11.2019, 18:16
4. Starkes Zeichen für den Föderalismus, das aber auch verpflichtet

"Bildungspolitik ist wie Pinkeln gegen den Wind", sagte einst Niedersachsens Kultusminister. Auch wer sich nicht ständig mit Schulpolitik befasst hat, bei aktuellen Bereichen befällt einem das beklemmende Gefühl, trotz aller FortschrittsRhetorik herrschen die alten Problem-Themen wie eh und geh vor. Mathe scheinen die Kultusminister allesamt nicht zu können, obwohl sie frech gerade dieses Fach allen Abiturienten (nicht zu Unrecht) aufbrummen, stöhnen sie doch völlig überrascht ob der hohen Schülerzahlen und der mehr als ungenügend unzureichenden Lehrerzahl aufstöhnen. In Berlin muss nicht alles geregelt werden. Aber die Länder müssen ihren verbalen Überzeugungen auch endlich, und das mal wirklich, Taten folgen lassen. Wieviele Oppositionsparteien sind mit dem Versprechen "Wir machen Schulpolitik schul- und bürgernah" an die Regierung gekommen und konnten es nicht einlösen. Das Problem scheint aber auch in den Ministerialverwaltungen zu liegen. Aber: Der zentralistische Überwahn, aus Berlin machen wir alles besser, geht in die falsche Richtung. Gelingt es Bayern und BaWü, endlich mal durchschlagend solide Schulpolitik zu betreiben, dann wäre das auch ein Beitrag für einen funktionierenden Föderalismus, der wiederum eine Absicherung für unsere Demokratie wäre.

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archivdoktor 24.11.2019, 18:16
5. Gott sei Dank!

Endlich hat mal einer den Mut, dieses überflüssige Gremium "Nationaler Bildungsrat" zu verlassen - danke an Herrn Söder!
Und dass Baden-Wüettemberg mitzieht ist nicht nur erstaunlich sondern auch richtig gut!! Jahrelang hat dieser Bildungsrat versucht, das Bildungsnivesu der Schüler zu senken - hoffe, Hessen wird auch aussteigen und eventuell auch Schleswig-Holstein und andere.
Ein Bildungsniveau wie in Berlin brauchen die anderen nicht......

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carlitom 24.11.2019, 18:16
6.

Zitat von muelk
Die Grünen machen in Bildung gemeinsame Sache mit der CSU Dabei wäre es besser die Egoismen in diesen Fragen zwischen den Bundesländern abzuschaffen
Die baden-württembergische Kultusministerin ist von der CDU, nicht von den Grünen.

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PeterCollignon 24.11.2019, 18:21
7. Eine Räterepublik gab es 1919

und das sogar in München.
Die scharfe Kritik an Söder durch die SPD-Kultusminister ist eine Ehrenerklärung für Söder und eine Bankrotterklärung für die SPD regierten Länder.

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Newspeak 24.11.2019, 18:39
8. ....

"Nach Bayerns Absage an den geplanten Nationalen Bildungsrat erklärt auch Baden-Württembergs Kultusministerin die Einrichtung zum "komplett überflüssigen Gremium"."

Auch nicht überflüssiger wie 16 Kultusminister der Länder. Man sollte diesen unseligen Föderalismus beenden. Kleinstaaterei wie im 19. Jahrhundert löst nicht die Probleme im 21. Jahrhundert.

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CancunMM 24.11.2019, 18:52
9.

Zitat von hjrmelcher
Grund für den schlechten Zustand des Bildungsniveaus in Deutschland ist die Kleinstaaterei, von manchen "Demokraten" auch Föderalismus genannt. 70 Jahre nach dem Krieg hat Deutschland kein einheitliches Bildungssystem. Davon zu sprechen, dass die Länder stark genug seien, das selbst zu regeln, daran zweifle ich stark - es sind leere Worte. Zu groß sind die Egoismen der Länder und ihrer "Landesfürsten", als dass in Deutschland noch irgend etwas Einheitliches entstehen könnte. Das hatte Bismarck richtig erkannt.
Wenn es bedeute, dass alles das gleich schlechte Abitur machen, würde ich auch nicht mitmachen. Wir sehen ja in allen Bereichen ind Deutschland was das Bildungssystem angerichtet hat. Damit auch noch der grösste Volltottel ein Abi machen kann, ist wir zu blöd unser eigenen Land zu versorgen.

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