Forum: Leben und Lernen
Beliebter als Frankreich: An deutschen Unis studieren immer mehr junge Menschen aus d
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Deutsche Unis haben im Ausland offenbar einen guten Ruf: Zunehmend mehr internationale Studenten zieht es in die Bundesrepublik - besonders oft kommen sie aus China. Als Studienland der Wahl hat Deutschland sogar Frankreich überholt.

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Kleinunternehmer 15.08.2019, 10:40
30.

Zitat von 123rumpel123
Offensichtlich nicht, oder wie erklären Sie die technisch-innovative Lücke in der deutschen Wirtschaft?
Nun, die Lücke zum Zweiten ist in der Chemie oder dem Maschinenbau allerdings da - nach unten :-)

Und selbstverständlich haben wir auch etwas davon, wenn die Leute wieder nach hause gehen, denn die Geschäftsverbindungen gestalten sich viel einfacher, wenn man die Sprache, Kultur und Unternehmen eines Landes halbwegs kennt.

Mal von den Kontakten, die man hier schliesst, ganz abgesehen.

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elcaron 15.08.2019, 10:40
31. Ach was, gute Investition

Selbst wenn die Studenten nicht in Deutschland bleiben, erwerben sie Sprachkenntnisse und bleiben wahrscheinlicher mit Deutschland in in Beziehung, mit Handel und Wirtschaftskooperationen. Davon abgesehen ist es die beste Entwicklungshilfe, die wir leisten können.

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draco2007 15.08.2019, 10:41
32.

Zitat von Christoph L
Das ist der normale AFD- und CDU-Denker: Migration ist nur gut wenn gut gebildete Ausländer herkommen. Also nehmen wir ärmeren Ländern die guten Köpfe weg. Das ist okay. Ausgebildet werden aber bitte dort und auf eigene Kosten. Wenn das hier geschieht: "Der dumme Michel zahlt es ja". Egal wie und wo die Kosten getragen werden: Die Länder bluten aus, es geht bergab und die Gründe für Migration (Armut und Korruption dank fehlender Bildung und Zukunft) wachsen und damit die Migration (auch schlecht). Bissel paradox das Denken dieser Herrschaften.
Danke! Perfekt auf den Punkt gebracht...

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte, dass es auch Ländern wie dem Iran gut tut, wenn die Studenten nach Deutschland kommen zum Studieren. Schlicht als Maßnahme gegen die radikale Führung. Gebildete Menschen lassen sich ungern beherrschen, sondern wollen mitreden...

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drstrolch 15.08.2019, 10:41
33. Technologiefeindlichkeit in Deutschland

Zitat von astat
In manchen Fachbereichen würde gar nichts mehr gehen ohne ausländische Studenten. Die deutschen Studenten meiden komplizierte Studienfächer wie z.B. Chemie und Physik zunehmend. Es ist daher notwendig, ausländische Studenten anzuwerben.
Das ist komisches Argument. Es werden also ausländische Studenten gebraucht, um bestimmte Fachbereiche an Unis am Leben zu erhalten. Und hinterher gehen die fertig ausgebildeten Studenten zurück. Was hat D davon?

Das Problem dieser Fachbereiche liegt woanders, Chemie und Physik waren schon immer kompliziert und die Anzahl der deutschen Abiturienten, sowas bewältigen ist sicher auch gleichgeblieben. Das ist nicht der Grund für den Rückgang. Der Grund ist m.E eine sich immer stärker ausprägende Technologiefeindlichkeit in Deutschland. Technik und z.T. Naturwissenschaft werden argwöhnisch betrachtet. Wir bewegen uns doch (in den Eliten) von einer wissenschaftlich, objektiv geprägten Gesellschaft zu einer esoterischen Wohlfühlgesellschaft.

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elcaron 15.08.2019, 10:42
34. Ach was, gute Investition

Selbst wenn die Studenten nicht in Deutschland bleiben, erwerben sie Sprachkenntnisse und bleiben wahrscheinlicher mit Deutschland in in Beziehung, mit Handel und Wirtschaftskooperationen. Davon abgesehen ist es die beste Entwicklungshilfe, die wir leisten können.

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DrSchwarz 15.08.2019, 10:42
35. Inländische Studenten

Gleichzeitig bleiben immer mehr deutsche Abiturienten auf der Strecke, die keinen Studienplatz in ihrem Wunschfach bekommen. Aber Hauptsache, wir ermöglichen auf Kosten der Steuerzahler noch mehr Wissenstransfer nach China und Indien.

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elcaron 15.08.2019, 10:44
36.

Zitat von 123rumpel123
Offensichtlich nicht, oder wie erklären Sie die technisch-innovative Lücke in der deutschen Wirtschaft?
Mit Leuten, die nicht von 12 bis Mittag denken können und sich immer nur über unmittelbare Kosten aufregen?

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drstrolch 15.08.2019, 10:48
37.

Zitat von IhrSeidNichtdasVolk
1) in Deutschland bleiben...und als besserverdienende Qualifizierte hier Steuern zahlen, die Pensionskassen füllen und als junge Menschen der demographischen Zeitbombe entgegenwirken ODER 2) in Ihre Heimatländer zurückkehren, dort verantwortliche Positionen übernehmen und mit einer Affinität für deutsche Exportprodukte und einem besseren Verständis deutscher Kultur den Aussenhandel mit Deutschland ankurbeln können
Es wäre erst mal wichtig, zu sehen wie viele der ausländischen Absolventen in D bleiben. Das ist nur ein Bruchteil. Das hat verschiedene Gründe. Aber, das Argument, sie würden zurückkehren und dann eine fünfte Kolonne für die deutsche Wirtschaft bilden, das ist mehr als dünn.

Ein großer Teil der ausländischen Absolventen zieht weiter, um in USA, GB oder anderswo zu arbeiten. Englisch können sie ohnehin. Deutschland ist nur Durchgangsland für eine kostenfreie Ausbildung.

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bstendig 15.08.2019, 10:54
38. Na so was aber auch.

Zitat von IhrSeidNichtdasVolk
...wo >50% der Wirtschaft von den Exporten abhängt, sollte es sich leisten können auch ausländische Studenten ins Land zu holen. Warum der deutsche Steuerzahler dafür aufkommen sollte? Weil diese Absolventen nach dem Studium entweder: 1) in Deutschland bleiben...und als besserverdienende Qualifizierte hier Steuern zahlen, die Pensionskassen füllen und als junge Menschen der demographischen Zeitbombe entgegenwirken ODER 2) in Ihre Heimatländer zurückkehren, dort verantwortliche Positionen übernehmen und mit einer Affinität für deutsche Exportprodukte und einem besseren Verständis deutscher Kultur den Aussenhandel mit Deutschland ankurbeln können Liebe Deutsche, suchts euch aus: Bleibt unter euch, schottet euch ab, kehrt dem globalen Talenten den Rücken zu > und verabschiedet euch von euren Exporterträgen...oder öffnet euch, bringt schlaue Leute ins Land die entweder hier vor Ort oder in ihren Heimatländern einen Beitrag zur deutschen Wirtschaft leisten. Das zunehmend abgeschottete England im Brexit Trubel und das alternde und absteigende Japan haben vorgemacht wie man es nicht machen sollte.
Was hat das mit Abschottung zu tun?

In den USA, in England und in Australien schottet sich auch niemand ab. Aber dort gibt es eben Studiengebühren.

Also auch hier können wir von den "Spitzenländern" bzgl. ausländischer Studenten lernen. Warum nicht einen Obulus verlangen.
Das hat doch absolut nichts mit Abschottung etc. zu tun. Das ist gesunder Menschenverstand.

Und den Blödsinn mit der wachsenden Affinität zu deutschen Produkten glauben Sie doch wohl selbst nicht.

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darthmax 15.08.2019, 10:55
39. Sprache

Zitat von blaustift
Es gibt viel zu wenige Kurse in Englisch um im Ausland als attraktiv zu gelten. Da muß Deutschland umdenken. Das Potential is riesig, beibt aber weitgehend unausgeschöpft. Von Nicht-Erasmus Studenten kann man dann auch Gebühren verlangen. Das ist egal. Auch mit Gebühren wäre Deutschland attraktiv - wenn die Sprache stimmt! Noch ein Wort zum Steuer-Geschrei in diesem Forum: Gebühren kommen mit Bürokratie und Angestellten ... erst wenn wirklich viele Nicht-Erasmus Studenten kämen, wäre das kostendeckend und eventuell profitabel.
Da wir in Deutschland üblicherweise Deutsch sprechen, ist es auch in der UNI so. Erstaunlich ist, dass selbst diese Tatsache nicht abschreckend ist, wenn es um Kosten für das Studium geht, also um das liebe Geld. Es sind ja nicht die Studenten selbst, die die Kosten tragen müssen , sondern deren Eltern.
Es dürften sich nur wenige Inder unter den Studenten befinden, da die dann doch lieber nach England gehen, da Englisch nun mal zu deren Heimatsprachen zählt.
Das ist in China nun mal anders.

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