Forum: Leben und Lernen
Beliebter als Frankreich: An deutschen Unis studieren immer mehr junge Menschen aus d
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Deutsche Unis haben im Ausland offenbar einen guten Ruf: Zunehmend mehr internationale Studenten zieht es in die Bundesrepublik - besonders oft kommen sie aus China. Als Studienland der Wahl hat Deutschland sogar Frankreich überholt.

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so-long 15.08.2019, 11:21
50. Weil

Zitat von abcd63
Warum ist das Studium für "Bildungsausländer" deren Eltern hier keine Steuern zahlen gebührenfrei?
das eine Diskriminierung von nicht-D wäre. Wie bei der Maut. Wenn schon Freibier, dann für alle. Und die D beklagen sich, wenn sie mal 1000€ pro Semester zahlen müssten. Freier ÖNV inklusive.

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mwroer 15.08.2019, 11:21
51.

Zitat von success4us
kommt daher, weil der deutsche Steuerzahler fuer dieses Szenario grosszügig zur Kasse gebeten wird In Holland z.B. zahlt der holländische Student wenig, ein Deutscher Student (EU Mitglied) ca 2000 Euro im Jahr und ein nicht EU-Student 8000 - 10.000 Euro In GB und USA sind die Kosten nochmals höher, dafür erlaubt das Studium an den Elite-Universitäten auch einen Elite Berufsweg. Vielleicht wacht Deutschland auch irgendwann mal auf und bittet die nicht Deutschen die auf Kosten unseres Steuergeldes hier studieren, endlich zur Kasse
Der niederländische Student zahlt in den Niederlanden (Es gibt übrigens keine Provinz Holland bei uns) 2083 Euro für das nächste Studienjahr (2019/2020) - im ersten Jahr die Hälfte.

Das gilt auch für Studenten aus EEG Mitgliedsstaaten - Deutschland also.

Also .. Sie würden genau das selbe bezahlen wie meine Töchter. Erwachet ?

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forumgehts? 15.08.2019, 11:39
52. Mit

Zitat von 123rumpel123
Offensichtlich nicht, oder wie erklären Sie die technisch-innovative Lücke in der deutschen Wirtschaft?
Risiko- und Investitionsscheu!

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buchl 15.08.2019, 11:40
53. Auslandsstudium ist keine Einbahnstraße

Die dargestellen Zahlen relativieren sich, wenn man sie mit ausländischen Daten vergleicht. So ist Deutschland etwa 10mal so groß wie Österreich (82 Millionen Deutsche/8,7 Millionen Österreicher). In Deutschland studierten 2017/18 282.000 Ausländer, in Österreich studierten 2016/17 102.000 Ausländer. In Deutschland studieren 11.100 Österreicher, in Österreich studieren 30.000 Deutsche.

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romaval 15.08.2019, 11:43
54. Die ausländischen Studierenden

kommen fast immer nach Deutschland weil es hier fast nichts kostet.Das ist eine Tatsache und alles Andere wie Qualität des Studiums etc...ist nur vorgeschoben.
Problematisch ist auch, dass sehr viele Studierende nach dem Studium nicht in Deutschland bleiben ( besonders die Chinesen ) sondern mit dem hier erworbenen ( gratis ) Wissen zurück in ihre Heimat Länder gehen und uns dort Konkurrenz machen.
Die hohe Anzahl der ausländischen Studierenden benachteiligt auch deutsche Studenten,wenn es um ein günstiges Zimmer geht. Meistens bekommen die Ausländer sofort ein Zimmer in einem günstigen Studentenwohnheim. Sie müssen nicht durch die Qual sich ein Zimmer suchen zu müssen.
Dann soll auch nicht vergessen werden, dass sehr viele Studienfächer an vielen Universitäten sogar auf Englisch gelehrt werden.Bedeutet man muss kein Deutsch lernen.

Alles hat Licht und Schatten, aber so wie es meistens dargestellt wird, dass man stolz sein kann wenn man zu uns kommt etc....bringt mich,der mit Studierenden zu tun hat,zum lachen.

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Advo67 15.08.2019, 11:48
55. Glückliches Deutschland

Erschreckend, wie die meisten Foristen hier - teilweise mit schlicht falschen Behauptungen und teilweise mit aus der Luft gegriffenen Pauschalisierungen - auf diese tolle Nachricht reagieren. Als Exportnation, die wie kaum eine andere von internationalen Geschäftsbeziehungen abhängig ist, kann es nichts Besseres geben, als dass junge Menschen eine Beziehung zu Deutschland aufbauen und die Sprache lernen. Ob sie als Fachkräfte später im Land bleiben oder in ihre Heimatländer zurückkehren, ist dabei sekundär. Und während sie studieren, geben sie das im Ausland erwirtschaftete Geld ihrer Eltern in Deutschland aus. Win-Win!
Btw: Von meinen vier Kindern studieren drei teils in Deutschland, teils im Ausland, Und sie zahlen dort keine höheren Studiengebühren als hier. Die Lebenshaltungskosten sind dort auch nicht höher, jedenfalls nicht wesentlich.

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dduesentrieb 15.08.2019, 11:48
56. @moeh1

Sie schreiben:

> Es ist schön dass so viele junge Menschen nach Deutschland zum studieren kommen und irgendwann zahlt sich das für Deutschland auch aus.

Dabei gehen Sie anscheinend davon aus, dass chinesische Studenten nach Abschluss des Studiums in Deutschland bleiben und im Beruf satte Steuern zahlen. Tatsächlich stimmt aber das Gegenteil, viele kehren nach dem Abschluss des Studiums direkt wieder zurück und arbeiten dann bei der chinesischen Konkurrenz.

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus181417782/Fachkraeftemangel-Warum-so-viele-Chinesen-Deutschland-nach-dem-Studium-verlassen.html

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oliver61 15.08.2019, 11:49
57. Schön, daß wir die Bildung von Ausländern finanzieren!

Angeblich haben wir einen Fachkräftemangel. Auch auf akademischer Ebene (Ärzte, naturwissenschaftliche Berufe). Viele Deutsche warten auf einen Studienplatz und kommen nicht unmittelbar zum Zuge. Dafür dürfen Ausländer aus aller Welt hier kostenfrei studieren. Jetzt kommt das Argument, man dürfe in- und ausländische Studenten nicht gegeneinander ausspielen. Gähn! Wenn man jeden Studienplatz nur einmal besetzen kann, ist für einen Inländer kein Platz wenn dieser Studienplatz an einen Ausländer vergeben wird.

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matimax 15.08.2019, 11:55
58. Deutsche ise schwere Sprake

Wäre da nicht die Sprachbarriere, dann stünde Deutschland garantiert an erste Stelle, was die Zahl ausländischer Studenten anbelangt - noch vor den USA.

Seit das Vereinigte Königreich wie in den USA abschreckend hohe Studiengebühren eingeführt hat, ist es kein Wunder, dass Deutschland in den Focus vieler potentieller ausländischer, auch und vor allem chinesischer Studenten geraten ist.

Derzeit müssen britische und EU-Bachelor-Studenten an englischen Universitäten bis zu £ 9.250 pro Jahr zahlen.

Die Studiengebühren für internationale Studierende variieren erheblich und beginnen bei £ 10.000 und steigen bei medizinischen Abschlüssen auf £ 38.000 oder sogar mehr.

Hinzu kommen noch Lebenshaltungskosten für Unterkunft und Verpflegung.
Pro Jahr kann es dann schwierig sein zu sehen, wie es möglich ist, in Großbritannien zu studieren, ohne dass es ein Vermögen kostet.

Die durchschnittlichen Gesamtkosten für ein Studium in Großbritannien werden auf mindestens £ 22.200 pro Jahr geschätzt, wobei ein Studium in London wahrscheinlich erheblich teurer ist.

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ulli142 15.08.2019, 12:06
59.

Zitat von sabine_fauer
Warum an manchen deutschen Unis 50% Chinesen studieren ist ganz einfach. Mit der deutschen Entwicklungshilfe, die China von Deutschland bekommt, werden parteitreue Chinesen alimentiert, hier in D zu studieren. Alle Kosten (Miete, Essen, Gebühren) übernimmt der chinesische Staat bzw. der deutsche Steuerzahler. Ich frage mich, warum der deutsche Steurzahler die Ausbildung von Leuten übernehmen soll, die selbst extrem reich sind. Die Mulitbillionärsdiche in China ist eine der höchsten auf der Welt.
Es gibt auf der ganzen weiten Welt, geschweige denn in China, auch nur einen einzigen Mulitbillionär.

Zur Erinnerung: Eine Billion sind 1 Millionen Millionen, oder 1.000 Milliarden.

Sollten Sie Mulitmilliardäre gemeint haben, davon gibt es in China circa 370 laut Wiki.

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