Forum: Leben und Lernen
Beliebter als Frankreich: An deutschen Unis studieren immer mehr junge Menschen aus d
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Deutsche Unis haben im Ausland offenbar einen guten Ruf: Zunehmend mehr internationale Studenten zieht es in die Bundesrepublik - besonders oft kommen sie aus China. Als Studienland der Wahl hat Deutschland sogar Frankreich überholt.

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Dissident2020 15.08.2019, 12:16
60. Kein Votum für Deutschland ...

... sondern nur Mittel zum Zweck. Wer sich die USA nicht leisten kann oder will, fährt hier zum Nulltarif Trittbrett und studiert in meist englischsprachigen Studiengängen. Danach wird das Wissen nutzbringend in heimischen Unternehmen angewendet, mit dem das Ausbildungsland in verschärftem Wettbewerb steht. Wenn wir schon keine Gebühren einführen können oder wollen, wäre es eine Lösung, Studiengänge mind. zu 50% auf deutsch durchzuführen. Dank der Sprachbarriere wäre das Problem damit gelöst.

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rotella 15.08.2019, 12:18
61. Nein

Zitat von blaustift
Es gibt viel zu wenige Kurse in Englisch um im Ausland als attraktiv zu gelten. Da muß Deutschland umdenken. Das Potential is riesig, beibt aber weitgehend unausgeschöpft. Von Nicht-Erasmus Studenten kann man dann auch Gebühren verlangen. Das ist egal. Auch mit Gebühren wäre Deutschland attraktiv - wenn die Sprache stimmt! Noch ein Wort zum Steuer-Geschrei in diesem Forum: Gebühren kommen mit Bürokratie und Angestellten ... erst wenn wirklich viele Nicht-Erasmus Studenten kämen, wäre das kostendeckend und eventuell profitabel.
Nö, warum sollten wir den ausländischen Studenten den Anreiz nehmen, Deutsch zu lernen? Wir wollen die Studenten ja nicht nur ausbilden, sondern auch die besten unter ihnen nach dem Studium hier behalten, jedenfalls sollte das unser Anspruch sein.
Studiengänge auf Englisch anzubieten fördert aber nun genau das Gegenteil.

Deutsch perfekt zu sprechen ist für Ausländer sicher sehr schwierig, Deutsch zu verstehen, aber auch nicht schwieriger als Englisch oder irgendeine andere Sprache.

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romaval 15.08.2019, 12:22
62.

Zitat von Advo67
Erschreckend, wie die meisten Foristen hier - teilweise mit schlicht falschen Behauptungen und teilweise mit aus der Luft gegriffenen Pauschalisierungen - auf diese tolle Nachricht reagieren. Als Exportnation, die wie kaum eine andere von internationalen Geschäftsbeziehungen abhängig ist, kann es nichts Besseres geben, als dass junge Menschen eine Beziehung zu Deutschland aufbauen und die Sprache lernen. Ob sie als Fachkräfte später im Land bleiben oder in ihre Heimatländer zurückkehren, ist dabei sekundär. Und während sie studieren, geben sie das im Ausland erwirtschaftete Geld ihrer Eltern in Deutschland aus. Win-Win! Btw: Von meinen vier Kindern studieren drei teils in Deutschland, teils im Ausland, Und sie zahlen dort keine höheren Studiengebühren als hier. Die Lebenshaltungskosten sind dort auch nicht höher, jedenfalls nicht wesentlich.
...mit dem im Ausland erwirtschaftete Geld ihrer Eltern....

bringt mich zum lachen. Es ist einfach eine Tatsache,dass es meistens Kinder aus sehr wohlhabenden Familien sind, die hier studieren. Und sind es Kinder von Politiker aus Afrika weiß man alles..

Und bei Festen die chinesische Studierenden ausrichten ist fast immer ein Vertreter eines chinesischen Konsulats oder Botschaft " eingeladen ". Der hat ein aufmerksames Auge auf seine Schäfchen.

Es bleibt eine Tatsache ob Sie es hören und glauben wollen oder nicht, der deutsche Steuerzahler bezahlt hier meistens für die Ausbildung unserer späteren Konkurrenz.

Bestes Beispiel ist die Solarenergie.Hier Ausgebildete sind heute an den Schathebel der Macht bei entsprechenden Firmen in China.

Aber was Sie schreiben soll ein offenes Weltbild signalisieren.
" Nur die dümmsten Kälber, wählen ihre Schlächter selber "

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infektblocker 15.08.2019, 12:26
63. Das Studentenwohnheim meines Sohnes hat 90 Zimmer.

Außer ihm in erster Linie Asiaten. Ich glaube, ich bin der einzige, der sowohl die Unterkunft als auch Studien- und Semestergebühren zahlt.

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Alfred 15.08.2019, 12:37
64.

Sie kommen weil es weigehend um sonst ist.
Sie gehen weil die Steuerlast so hoch und der Verdienst so bescheiden ist.
Schlaf weiter Michel.

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Klaus's Meinung 15.08.2019, 12:39
65. Stimmt halt auch wieder nicht ganz

In Baden-Württemberg kostetet das Studium für nicht EU Studenten 1500 € Gebühren, plus ca. 240 € Semestergebühren , plus ca. 300 € Semesterfahrkarte. Dann halt noch plus das Studentenwohnheim. Also nichts mit kostenlos.

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Advo67 15.08.2019, 12:57
66. Was "man" so alles weiß

Zitat von romaval
...mit dem im Ausland erwirtschaftete Geld ihrer Eltern.... bringt mich zum lachen. Es ist einfach eine Tatsache,dass es meistens Kinder aus sehr wohlhabenden Familien sind, die hier studieren. Und sind es Kinder von Politiker aus Afrika weiß man alles.. Und bei Festen die chinesische Studierenden ausrichten ist fast immer ein Vertreter eines chinesischen Konsulats oder Botschaft " eingeladen ". Der hat ein aufmerksames Auge auf seine Schäfchen. Es bleibt eine Tatsache ob Sie es hören und glauben wollen oder nicht, der deutsche Steuerzahler bezahlt hier meistens für die Ausbildung unserer späteren Konkurrenz. Bestes Beispiel ist die Solarenergie.Hier Ausgebildete sind heute an den Schathebel der Macht bei entsprechenden Firmen in China. Aber was Sie schreiben soll ein offenes Weltbild signalisieren. " Nur die dümmsten Kälber, wählen ihre Schlächter selber "
Ist ja toll, was "man" so alles weiß bzw. was Sie so alles zu wissen glauben und was Sie so alles zum Lachen bringt. Ja, klar. Dass "die Chinesen" Solarenergie, Raketenbau, Flugzeugbau, Zugbau usw. können, liegt einzig daran, dass die in Deutschland studiet haben (hahaha). Wenn's nach Ihnen ginge, sollte wohl internationaler wissenschaftlicher Austausch am besten gar nicht mehr stattfinden. Wir lassen keine ausländischen Studenten mehr bei uns studieren. Oder nur nicht mehr die aus China oder Afrika? Oder nur nicht mehr die von wohlhabenden Familien? Oder nur noch die, die fette Beträge an die Unis zahlen? Wie hätten Sie's am liebsten? Und im Gegenzug schicken wir auch keine Stundenten mehr ins Ausland (oder vielleicht nur noch die mit reichen Eltern?). Sehr guter Plan. Dann können Sie die Jahre zählen, bis das einstige Land der Dichter und Denker komplett den Anschluss verliert.

Um Sie zu zitieren: "Die dümmsten Kälger wählen ihre Schlächter selbst."

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infektblocker 15.08.2019, 13:12
67. Da haben Sie augenscheinlich recht

Zitat von Klaus's Meinung
In Baden-Württemberg kostetet das Studium für nicht EU Studenten 1500 € Gebühren, plus ca. 240 € Semestergebühren , plus ca. 300 € Semesterfahrkarte. Dann halt noch plus das Studentenwohnheim. Also nichts mit kostenlos.
https://www.uni-ulm.de/studium/bewerbung-und-immatrikulation/studiengebuehren/
Dort lesen wir dann mal nach, wer alles dennoch nix zahlen muss. Und da ist eigentlich für jeden was dabei. Irgendetwas passt nämlich immer, wenn man nicht gerade vom Mond runtergefallen ist.

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1peter1 15.08.2019, 14:05
68. Ein Gewinn für den Steuerzahler

Zitat von success4us
kommt daher, weil der deutsche Steuerzahler fuer dieses Szenario grosszügig zur Kasse gebeten wird In Holland z.B. zahlt der holländische Student wenig, ein Deutscher Student (EU Mitglied) ca 2000 Euro im Jahr und ein nicht EU-Student 8000 - 10.000 Euro In GB und USA sind die Kosten nochmals höher, dafür erlaubt das Studium an den Elite-Universitäten auch einen Elite Berufsweg. Vielleicht wacht Deutschland auch irgendwann mal auf und bittet die nicht Deutschen die auf Kosten unseres Steuergeldes hier studieren, endlich zur Kasse
Ausländische Studierende sind für den Deutschen Steuerzahler sogar ein Gewinn! Warum? Weil viele davon hier in Deutschland nach ihrem Abschluss Arbeit finden und dann hier Steuern zahlen - viel mehr, als ihr Ausbildung gekostet hat. Einer Studie von DAAD und BMBF zufolge gleichen sich die Kosten aus, wenn nur 30 Prozent der Absolventen fünf Jahre lang bleiben. Studiengebühren für Ausländer bringen vielleicht kurzfristig Geld, langfristig schaden sie.
Quelle: https://www.bmbf.de/de/auslaendische-studierende-ein-gewinn-fuer-deutschland-438.html

In BW zahlen Nicht-EU-Ausländer seit 2 Jahren 1500€ Studiengebühren pro Semester. Das Geld geht nicht etwa an die Universitäten, sondern (fast) ausschließlich in den allgemeinen Landeshaushalt. Manchen Ausländern aus reichen Ländern tun diese Gebühren nicht wirklich weh, anderen aus ärmern Ländern sehr wohl. Das kann zu weniger Diversität unter den Ausländern an Unis im Ländle führen.

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feverray 15.08.2019, 14:13
69. Endlich eine gute Nachricht

und sie wird hier im Forum niedergemacht. Mit Pessimismus und Bedenken werden wir die Zukunft nicht gestalten können. Hochqualifizierte aus anderen Ländern sichern unseren Wohlstand, Renten, Bildung und Arbeitsplätze. Auch wenn sie danach wieder in ihre Länder zurückgehen.

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