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Berlin, München & Co.: Preise für Studentenwohnungen steigen rasant
DPA

Berlin, Berlin, wir wollen nach Berlin: Für ein WG-Zimmer müssen Studenten 37 Prozent mehr zahlen als vor sechs Jahren. Auch in anderen Uni-Städten steigen die Preise, wie die Grafik zeigt.

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berndine 04.10.2016, 11:32
1. ...

Warum nur 6 Jahre zurück? 10 jahre und das Bild sieht noch viel übler aus.
Vor ca 9 Jahren wollte ich in Berlin ein Praktikum machen und damals waren die Mieten noch sehr erschwinglich.

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RudiRastlos2 04.10.2016, 11:51
2.

Was erwartet man bei Rekordzahlen an neu Studierenden?! Etwa sinkende Wohnungspreise?!

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uglyripper 04.10.2016, 11:58
3.

Die von der Gehaltsentwicklung abgekoppelten Studenten konkurrieren nicht nur mit Rentnern um kleine, bezahlbare Wohnungen, sondern zunehmend auch mit Familien, die sich als WG nutzbare Wohnungen schlicht nicht mehr leisten können.
Vor allem in kleineren Unistädten, wo der Anteil der Studenten schnell 1/5 der Gesamtbevölkerung ausmacht ein ziemliches Problem.

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Plasmabruzzler 04.10.2016, 12:00
4. Teils selbst Schuld

Zumindest in Köln sind die Studierenden aber auch selbst schuld. Mieten nahe der Uni und der FH sind auch in den Premiumstadtteilen (Marienburg, Hahnwald, Raderthal, Lindenthal usw.), in denen die Mieten ohnehin hoch sind. Statt dann z. B. auf Hürth oder Brühl auszuweichen, kommt ja angeblich für die wenigsten in Frage, obwohl die Uni in knapp einer halben Stunde zu erreichen ist. Und in den Städten (auch Wesseling und Bornheim) sind die Mieten moderat. Selbst aus Frechen ist man schnell an der Kölner Uni und der Sporthochschule. Gerade in Köln gibt es viele Alternativen zur Innenstadt.

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wintersommer 04.10.2016, 12:20
5. Zuzug ?

Ich würde eher sagen (ausländische) Invesstoren. Ich bitte um Transparenz !!!

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vrdeutschland 04.10.2016, 12:34
6. Ja wie ?

Kein Aufruf von irgendeiner Studentenvereinigung nach dem Staat, der der Preissteigerung mit noch mehr Bauten entgegenwirken soll ?

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Wissenschaftler 2014 04.10.2016, 12:34
7. München

"Studenten müssen in der bayerischen Landeshauptstadt für eine typische Studentenwohnung - 30 Quadratmeter, Einbauküche und nah an der Uni - durchschnittlich 615 Euro Warmmiete zahlen. "
Das war vielleicht vor 10 Jahren so. Heute kostet so eine Wohnung um die 900-1000 EURO warm. Eine 20qm Studentenwohnung 8km von der Uni entfernt kostet im Moment 710 EURO warm.

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mali123 04.10.2016, 12:39
8. finde ich gut

weil es sowieso zu viele stundenten bzw. absolve´nten gibt. vielleicht machen einige dann doch lieber eine ausbildung?

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Nania 04.10.2016, 12:53
9.

Zitat von mali123
weil es sowieso zu viele stundenten bzw. absolve´nten gibt. vielleicht machen einige dann doch lieber eine ausbildung?
Das ist doch Unsinn. Es gibt vielleicht mehr Studenten als früher (die Gründe sind da sehr, sehr vielseitig), aber ob man nun studiert oder nicht sollte NICHT, nie, nie, nie, an bezahlbarem Wohnraum hängen. Wer sich wegen bezahlbaremn Wohnraum für eine Ausbildung entscheidet, macht grundsätzlich etwas falsch.

Leute, die glauben, dass intelligente Menschen, die ein Studium schaffen werden, doch besser in eine Ausbildung gehören weil es angeblich zu viele Studenten gibt, der lebt in einer Zeit, in der Frauen noch nicht studieren brauchten (weil sie ja später heiraten) oder die höhere Bildung sowieso für diejenigen vorgesehen war, die aus reichem Elternhaus stammten.
In meiner Elterngeneration war es weit weniger üblich, dass Kinder studieren gingen. Das hing aber weniger damit zusammen, dass irgendwelche Ansprüche höher waren, als daran, dass deren Elterngeneration weniger an Bildung interessiert war. Da war es besser, dass die Kinder in eine Ausbildung kamen um eigenes Geld zu verdienen, anstatt darüber nachzudenken, dass eine universitäre Bildung auch eine gute Sache gewesen wäre.

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