Forum: Leben und Lernen
Berufe in echt - Präparatorin: "Mit Lebenden hatte ich es nicht so"

Sie wollte nicht in den OP, weil sie fürchtet jemand könnte ihr unter den Händen sterben. Jetzt schneidet Stefanie Eberhard als auszubildende Präparatorin Leiche auf oder flickt sie wieder zusammen. Warum sie die Arbeit mit Toten fasziniert sie, erklärt sie im "jetzt.de"-Interview.

faustjucken_tk 13.10.2010, 20:04
1. ...

Eine erstaunlich aufgeklärte und geerdete junge Frau.
Sie klingt vernünftiger als die meisten Menschen, die ich kenne. Komisch, bei dem Beruf. Oder vielleicht gerade deshalb?

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Vakju 13.10.2010, 22:32
2. schlecht informiert?

"als Ärztin muss sie lebende aufschneiden"
das stimmt doch garnich, sie hätte ja auch Pathologin werden können und Studenten operieren nicht....

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falk_ 14.10.2010, 23:29
3. sie hat schon recht

studenten müssen schon mit in den op und mithelfen,
spätestens zum praktischen jahr (das letzte studienjahr) müssen sie 4 monate in der chirurgie arbeiten, meist haben sie da schon früher pflichtpraktika.
auch wenn sie einfacherer dinge machen, können sie dennoch schaden anrichten. ausserdem ist es unschön, wenn jemand im op stirbt, auch wenn man "nur mitgeholfen" hat dort und nicht hauptverantworticher war.
ich denke aber, dass es ihr gar nicht darum geht,
sondern es geht darum, dass sie lebendigen menschen schaden zufügen kann, indem sie fehler macht, und das kann natürlich auch einem studenten passieren, die sind ja auch am patienten dran, und das ist in jeder fachrichtung so, bei der menschen lebendig sind, nicht nur chirurgen sehen ihre patienten sterben.
ihre tote sind ja schon tot, da hat sie weniger angst. kann ich nachvollziehen.

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mundi 14.10.2010, 00:44
4. Risikofrei

Es gibt in diesem Beruf kaum Versicherungsklagen über Kunstfehler. Man kann frei experimentieren und zwischendurch eine Kaffeepause machen.

Die "echten" Chirurgen tragen traditionell Handschuhe, um am Tatort keine Fingerabdrücke zu hinterlassen. Sonstige DNS-Spuren verhindert man durch Masken und wetterfeste Kleidung

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ecce homo 14.10.2010, 13:50
5. Ein wenig unglücklich

Ein wenig unglücklich scheint mir die Fotostrecke links unten neben dem Artikel platziert zu sein. ;)

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