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Berufsbildungs-Bericht: Deutschland gehen die Lehrlinge aus
DPA

Das Ausbildungssystem in Deutschland gerät aus den Fugen. Obwohl die Wirtschaft nach Lehrlingen ruft, bleibt eine Viertelmillion ohne Chance auf einen Platz. Die Zahl der Azubis sinkt auf einen historischen Tiefstand.

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ks82 07.04.2014, 13:58
10. Lehrlinge?

Zitat von sysop
Das Ausbildungssystem in Deutschland gerät aus den Fugen. Obwohl die Wirtschaft nach Lehrlingen ruft, bleibt eine Viertelmillion ohne Chance auf einen Platz. Die Zahl der Azubis sinkt auf einen historischen Tiefstand.
Lehrlinge? Das sind doch jene bedauernswerten Gestalten, an denen der Chef 3 Jahre lang seine diffusen Launen ausläßt um sie nach der Ausbildung nicht zu übernehmen und die dann auf der Straße sitzen. An denen mangelt es jetzt auch schon. Keine Fachkräfte, keine Lehrlinge, qualifizierte Leute die man nicht einstellt, es ist zum Händeringen liebe Wirtschaft!

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zynik 07.04.2014, 13:59
11.

Zitat von sysop
Das Ausbildungssystem in Deutschland gerät aus den Fugen. Obwohl die Wirtschaft nach Lehrlingen ruft, bleibt eine Viertelmillion ohne Chance auf einen Platz. Die Zahl der Azubis sinkt auf einen historischen Tiefstand.
Jaja, Fachkräftemangel usw. Die jungen Menschen in diesem Land sind entweder zu faul, zu doof oder beides. Wir kennen die Platte.

Ein Alternativvorschlag für die Aritkelüberschrift: "Deutsche Wirtschaft bildet nicht mehr vernünftig aus."

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unixv 07.04.2014, 14:00
12. kein Wunder!

kommen sie nicht bei einem großen Konzern unter, wissen sie doch das H4 an jeder Ecke lauert, mit allem drum und dran!

Zukunftsperspektiven für junge Menschen die kein ABI haben = 0 = H4!

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iasi 07.04.2014, 14:00
13. sehr bedenklich

da is man im D also nicht in der Lage, die eigenen Leute auszubilden und geht dann in anderen Ländern schmarotzen. Denn nichts anderes ist es doch, wenn man die qualifizierten Leute aus anderen Ländern abwirbt, für die diese Länder hohe Kosten für deren Ausbildung aufgebracht hatten.
Warum bildet man in D nicht selbst genüged Ärtze aus, statt sie dem Gesundheitssystem anderer Länder zu entziehen. Aber dann auf sozial mitfühlend machen und sich bestürtzt zeigen, über die Krankheitsversorgung in den armen Ländern, aus denen man gerade das Krankenhauspersonal abgezogen hat.
Beschähmend.

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burggen 07.04.2014, 14:02
14. mal hü - mal hott

Welch scheinbarer Widerspruch:

Da soll der Studienbereich verstärkt werden, weil ja in den Nachbarstaaten so viele Hochschulabsolventen rumlaufen und D' aufs Abstellgleis gerät

... mit Lust zur Recherche könnte ich hier SPON zitieren.

Dann sollen 'Schulversager' gefördert werden, weil ja offensichtlich Kinder aus Akademikerfamilien einen Bildungsvorteil haben - und dieser Unterschied darf schließlich nicht sein.

... mit Lust zur Recherche könnte ich hier SPON zitieren.


Leider hält sich die Realität nicht an all diese Sozial-Ideologien:
- Da richten sich viel mehr junge Leute in diesem Förderungssystem ein, als eigentlich geplant!

- Da fehlen junge Leute, weil wir ein familienunfreundliches Land geworden sind!

... und siehe da, da fehlen tatsächlich junge Menschen auf dem Ausbildungsmarkt - ei guck, wer hätte im Traum daran gedacht?

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Ralf Rindfleisch 07.04.2014, 14:03
15. Liberalisierung muss kommen

Arbeitgeber sollten vielleicht häufiger mal jugendlichen ohne perspektiven und mit nicht so gutem abschluss zumindest erstmal ein praktikum anbieten. um dies zu vermitteln müssen die jobcenter sich aktiver für die jugendlichen einsetzen. statt sie irgendwo reinzustecken, sollte man auch nach den wünschen der jungen leute gehen! wenn sich die jugendlichen dort bewähren, dann wird der arbeitgeber sicher nicht so blöd sein und ihn nicht einstellen, wenn die stelle ehh zu vergeben ist. es gibt auch menschen die nich so gut in der schule sind, aber trotzdem was auf dem kasten haben, dass sollte unsere gesellschaft endlich mal merken!

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Pango 07.04.2014, 14:05
16. Einfach gesagt ...

Wir haben zu viele Deppen und keine Verwendung dafür. Tja, dann müssen für die einfachen Gemüter halt noch ein paar halbwegs vernünftige Beschäftigungen gefunden werden, wo sie dann sicher die Zeit bis zur Grundrente abbummeln können. Die Fachkräfte kommen schon, wenn die Kohle stimmt. Indien, China ... Abermillionen Menschen wollen aufsteigen - umso lieber mit enstprechenden Programmen "Made in Germany"

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bananenrep 07.04.2014, 14:07
17. warum ? Sollte ich nochmal ...

z.Beine Mauererlehre machen. Wenn wir mal den Bau als Handwerkszweig sehen. Ich soll mir 45 Jahre den Rücken krumm machen, der ist sowieso nach 2 Jahren hin und dann eine Mickerrente bekommen. Für diese Nichtsnutze in Politik. Niemals wieder. Mich von polizisten, Richtern, Staatsanwälten schikanieren lassen. Das letzte bischen Freiheit sollen diese Leute, die mit eigenen Händen keine Werte schaffen, mir wegdoktrinieren dürfen. Dafür stehe ich morgens um 4 Uhr auf, kann mir kein neues Auto leisten, kein Haus bauen, sondern muss sehen wie ich Frau und Kinder ernähre. Urlaub na vll. zu Hause .Niemals wieder. Gleiches gilt für die meisten Handwerksberufe. Der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken. Liebe Politiker und Lobbyisten.

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carranza 07.04.2014, 14:08
18. Schade

Zitat von sysop
Das Ausbildungssystem in Deutschland gerät aus den Fugen. Obwohl die Wirtschaft nach Lehrlingen ruft, bleibt eine Viertelmillion ohne Chance auf einen Platz. Die Zahl der Azubis sinkt auf einen historischen Tiefstand.
Könnte es einfach daran liegen, dass die Aufstiegschancen nach einer Lehre zu gering, bzw. zu mühseelig sind, oder sollte es einfach nur daran liegen, dass zu schlecht bezahlt wird?

Oder sollte es daran liegen, dass den (potenziellen) Eltern der heutigen Azubigeneration in ihrer Sturm- und Drang Zeit über zu geringe Einkünfte verfügten und deshalb lieber auf Kinder verzichtet haben?

Oder ist der Lehrlingsmangel einfach so zu bewerten, wie der häufigst bejammerte Fachkräftemangel, also einfach nur ein billiger Trick, den Politikern zu Lasten aller hier bereits Ansässigen, Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Ländern aus dem Kreuz zu leiern?

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marcnu, 07.04.2014, 14:09
19. Die Betriebe wollen hochqualifizierte und zugleich günstige Arbeitskräfte.

Und das sind i.d.R Auszubildende mit Abitur. Somit war diese Tendenz schon lange absehbar und wird auch so weiter gehen.

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