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Betrugsskandal an US-Elite-Unis: 400.000 Dollar Schmiergeld für den Fußballtrainer
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Studienplatz gegen Bestechungsgeld: 33 reiche Familien in den USA sind angeklagt, ihren Kindern Plätze an Elite-Unis gekauft zu haben. Einer der Akteure des Skandals war der Frauen-Fußballtrainer an der Yale University.

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ManRai 17.03.2019, 10:57
10. Erkaufte Studienplätze

"Warum gibt es keine Möglichkeit, dass sich die unbegabten Millionärskinder in einen Studienplatz offiziell einkaufen?" weil diese Hohlpfosten später aufgrund von tollem Studienabschluss und Netzwerk Entscheidungen treffen die uns alle betreffen werden, egal wo auf der Welt - deshalb - auch deshalb - muss das verhindert werden
Die Auswirkungen sehen wir ja schon - faked Dr Titel......

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varesino 17.03.2019, 13:14
11. Empfehlung: Ein Campus Rundgang

Bitte besucht die Elite-Unis, dieser Welt und schaut euch die schönen gespendeten Gebäude an. Die die den Namen des Spenders tragen mit den schönen polierten Tafeln voll des Dankes.
Sie wurde nur gespendet um sich für die erstklassige akademische Ausbildung zu bedanken, auf keine Fall um folgenden Generationen den Zugang zu ebnen.
Lieber SPON sucht doch einmal einen Whistleblower unter den Directors of Admission. Das könnte ein Riesending werden.
Diese 33 Fälle mit irgendwelchen TV-Promis sind noch nicht einmal die Spitze des Eisbergs. Elite halt.

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TS_Alien 17.03.2019, 16:52
12.

Der Skandal geht sicher noch weiter. Wenn ungeeignete Menschen an einer Uni zugelassen werden, sollten ihre Leistungen schlecht sein. Wenn die Noten und Abgangszeugnisse etwas anderes sagen, dann kann man darauf wetten, dass auch später noch einiges an Geld den Besitzer gewechselt hat.

So etwas wie eine Elite-Uni gibt es nicht. Es sind immer nur einzelne Fachgebiete und Personen, die herausstechen. Daher ist es für mich wichtiger, was jemand kann, von wem jemand das beigebracht bekommen hat und nicht, an welcher Uni jemand studiert hat. So manche Dissertation von amerikanischen Elite-Unis würde von einem guten Professor in Deutschland nicht akzeptiert werden.

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wilam 17.03.2019, 17:05
13. Sie hätten es

SPENDE nennen sollen; dann wärs legal.

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botschinski 17.03.2019, 19:45
14. Den Artikel hab ich sehr wohl gelesen

Zitat von karlheinz-hesse
Den Artikel haben Sie aber schon gelesen. Der Wutbürger kann in anderen Foren seine Luft ablassen, wenn es um die Dinge geht worüber Sie schreiben. Aber Sie haben aber auch mit bekommen, dass es sich Hier um Unis der USA geht?
Auch wenn Sie dies wohl kaum mehr lesen werden, möchte ich Ihnen meinen Gedankengang näher bringen. Als erstes ist mir im Zusammenhang mit dem Artikel der Herr Gutenberg eingefallen, dann der Skandal um die gekauften Master Studiengänge der Spanischen Universität Rey Juan Carlos, es scheint sich also sehr wohl um ein "weltweites/westliches (?)" Problem zu handeln. Der Titel meines Beitrags: Wieder sowas, soll zum Ausdruck bringen, steter Tropfen höhlt den Stein. Es sind diese "kleinen" Skandale, plus all das andere von mir erwähnte, welches mich, nicht wie Sie antönen, zu einem Wutbürger machen, viel eher zu einem traurigen Bürger, Wut verspüre ich keine. Aber ich glaube das all die Freiheiten welche sich die "Oberschicht" herausnimmt oder leider schon immer herausgenommen hat, eben dazu führen wonach der Spiegel in seiner neuen Ausgabe gefragt hat: Woher all diese Wut.

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jjpreston 18.03.2019, 17:53
15.

Zitat von spmc-125536125024537
Aber im Prinzip wäre es nicht illegal, wenn private Unis Studienplätze verkaufen, so sehr einem das auch gegen den Strich gehen mag
Nein, das wäre wohl nicht illegal. Aber das ist nicht das, was tasächlich passiert ist! Es ging dabei nie um Geld oder den sozialen Status, sondern um die EIGNUNG. Die Heranwachsenden, die auf diese Weise auf der Uni gelandet sind, wären nie auf diesen Unis angenommen worden, weil ihre SAT Scores dafür zu schlecht waren. Darum nahmen die Eltern einen Umweg: Über angebliche sportliche Leistungen wurden ihnen Stipendien erschlichen, die Schülern zugestanden hätten, entweder deren SAT Scores wie gefordert gewesen wären, die aber nicht das Schulgeld von bis zu 60.000 Dollar im Jahr aufbringen konnten, oder die zumindest einen Abschluss dafür geschenkt bekommen hätten, dass sie ein Sportteam und das Milliardengeschäft NCAA voranbringen und womöglich irgendwo im Profisport in der NFL, NBA, MLS, NWSL landen, wo sie wiederum einen Prestigegewinn für ihre Uni realisieren. Auf die eine oder andere Art und Weise haben sie damit also "rechtmäßige" Stipendiaten um ihre unter Umständen mehrere Millionen Dollar schwere Karriere oder um einen hochwertigen Collegeabschluss gebracht, und nicht zuletzt haben sie sich damit auch das Schulgeld erschlichen, das sie nicht dafür zahlen mussten. Und das nennt man strafrechtlich, auch in den USA, BETRUG.

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