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Bildung: Menschen ausländischer Herkunft haben häufiger Abitur als Deutsche
DPA

Fast jeder Dritte Einwohner Deutschlands mit Migrationshintergrund hat Abitur oder Fachhochschulreife - so viele wie nie zuvor. Allerdings spielt das Herkunftsland eine große Rolle.

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Strangelove 08.09.2015, 19:21
20. Lesekompetenz = Null

Zitat von fragel
Viele der Migranten haben keine echten Papiere mitgebracht , da ist es sehr verwunderlich, das die Schulzeugnisse vorhanden sind. erzählen kann man viel. Ich glaube nicht, das die angaben stimmen und vermute eher, dieser Bericht soll den Deutschen etwas vorgaukeln.
Es geht im Artikel nicht um Asylbewerber oder Flüchtlinge sondern um Menschen mit Migrationshintergrund und die leben hier zum Teil seit Jahrzehnten.

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maynard_k. 08.09.2015, 19:25
21. blödsinnige Kommentare

Während ein Teil nicht zu verstanden haben scheint, dass es um Menschen mit Migrationshintergrund geht die erst HIER IN DEUTSCHLAND ihr Abitur machen, will ein anderer Teil dies so stark nicht wahr haben, dass er die Statistik einfach mal mit einem "glaube ich nicht" oder "gekauft" kommentiert. Das wirkt fast schon verzweifelt, dabei ist das doch eigentlich eine gute Nachricht. Migrantenkinder haben gesellschaftlich in der Regel mehr zu gewinnen insofern sollten Motivation und Einsatzwille bei ihnen auch höher sein!

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nickleby 08.09.2015, 19:32
22. Äpfel und Birnen

Die Migrationsdeutschen genießen den Vorteil dieses Hintergrundes und bekommen in der Schule wohl bessere Noten für die gleiche Leistung als ein Schüler mit rein deutschen Eltern. Die Begründung dafür liegt wohl im Vorbild der 'affirmative-action-' Haltung mancher Universitäten in den USA, menschlich verständlich, aber ...
Ich habe am humanistischen Gymnasium kaum Migrationsdeutsche angetroffen. Es waren vorzugsweise Kinder aus der deutschen Mittelschicht.

Man darf nicht vergessen, dass das Abitur in Deutschland unterschiedliche Qualitätsstufen besitzt.

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stahlhirn 08.09.2015, 19:33
23. Genauso ist es, außer in den Naturwissenschaften.

Das dürft ihr gerne zensieren, es bleibt trotzdem die Wahrheit. Die weichen "Wissenschaften" wie Journalismus, Politolgie und auch Jura genauso wie die "kaufmenschlchen" Disziplinen sind dogmatisch geprägt und mit rudelweise Labertüten, welche keinerlei wissenszuwachs produzieren und nur den eigenen Daseinsbeweis liefern müssen, befüllt. Diese Teile der Gesellschaft sind mit, wenn es viel ist, populistisch mit halbwissen in anderen Disziplinen unterwegs und versuchen zum eigenen Vorteil andere zu diskreditieren, wenns schief läuft, war man es natürlich nicht... Solche gibt es bei den Migranten nicht -warum wohll?? Einfach weil man es sich dort nicht leistete solche Warmlufgebläsen Gehör zu schenken sondern diese in ihre Schranken verwies.Nun Zensor - schlag zu, PFFFFFFFF

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beyman 08.09.2015, 19:33
24.

Zitat von Strangelove
Es geht im Artikel nicht um Asylbewerber oder Flüchtlinge sondern um Menschen mit Migrationshintergrund und die leben hier zum Teil seit Jahrzehnten.
Einerseits richtig. Andererseits mal wieder ein Artikel, der sich nahtlos einfügt in die Supidupirosawohlfühlwillkommenspropaganda, die zur Zeit durch die Medien geistert....ein Schelm, wer böses denkt

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Uurah 08.09.2015, 19:38
25. Libyer waren hoch gebildet dank Ghadafi

Libyen hatte damals 24 Universitäten. Heute dank des Bombardements der Nato nur noch eine.

Das Zeugnis der Hochschulreife (Abitur) sagt über die tatsächlichen Fähigkeiten nicht viel aus. In Deutschland haben in den einzelnen Bundesländern 20 - 30 % der Abiturientenjahrgänge inzwischen ein Einser-Abitur. Das waren früher 20 - 30 im Jahr in Westdeutschland.

Es ist schon erstaunlich, wer von den Einwanderern so alles Abitur haben will. Dabei haben die ihre Papiere vor der Einwanderung weggeschmissen.

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Wolffpack 08.09.2015, 19:50
26.

Zitat von maynard_k.
Während ein Teil nicht zu verstanden haben scheint, dass es um Menschen mit Migrationshintergrund geht die erst HIER IN DEUTSCHLAND ihr Abitur machen, will ein anderer Teil dies so stark nicht wahr haben, dass er die Statistik einfach mal mit einem "glaube ich nicht" oder "gekauft" kommentiert. Das wirkt fast schon verzweifelt, dabei ist das doch eigentlich eine gute Nachricht. Migrantenkinder haben gesellschaftlich in der Regel mehr zu gewinnen insofern sollten Motivation und Einsatzwille bei ihnen auch höher sein!
Ich verstehe ja was du generell meinst, aber der Einwand, dass ein Abitur aus NRW und Bayern nicht vergleichbar ist, ist ja nicht von der Hand zu weisen. Und wenn dann zufällig gerade in NRW die meisten Migranten ihr Abitur machen verreißt das die Statistik doch stark.

Wobei ich da den Authoren noch nicht mal Absicht unterstellen möchte, sondern schlicht nicht daran gedacht zu haben.

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hubertrudnick1 08.09.2015, 20:00
27. Stimmt nicht ganz

Zitat von lupo44
diese Behauptung mag für die letzten 25 Jahre gelten.Aber fragt doch mal unsere Bundeskanzlerin wie das mit der Bildung in der damaligen DDR war? Natürlich wird sie entgegen ,dass Gegner des sozialistischen Staates leider keinen Zugang zur Abitur Abgabe hatten. Aber ansonsten konnte auf Grund der guten Schulbildung 80% dre jungen Meschen das Abitur machen als Vorbereitung für das Fach und Hochschulstudium.Dabei spielte es keine Rolle ob die Eltern sich das leisten konnten.Wir sprechen hier von deutschen Kindern-Migrationshintergrund spielte in der DDR damals noch nicht die große Rolle.Aber es wurden auch aus KUBA,Vietnam und Afrika Junge Leute hier zum Studium zugelassen. Dieses Zahlenspiel ist einfach irreal und fordern eine Diskussion.
Auch in der DDR war es nicht jeden guten Schüler ermöglicht worden sein Abitur zu machen, viele wurden aus den unterschiedlichsten Gründen und das nicht nur politisch unzuverlässige abgelehnt.
Viele haben sich dann in der Erwachsenqualifizierung noch mal auf den Hintern setzen müssen und es nach Feierabend nachzuholen.
Beziehungen waren schon damals sehr notwendig.
Nur eines sollten wir heute beachten, es ist gar nicht immer notwendig einen akad. Abschluß zu machen, eine gute Berufsausbildung ist der Grundstein für vieles, denn nicht jeder wird als Akademiker gebraucht.

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andre_sokolew 08.09.2015, 20:02
28.

Entgegen landläufiger Meinung sind Statistiken selten gefälscht. Aber immer zeigen sie einen Sachverhalt aus einem bestimmten Blickwinkel. Man gebe mir echte (!) Zahlen und sage mir, welche Aussage herauskommen soll. In diesem Falle die Überschrift, die uns zeigt, dass die Migranten gebildeter sind als die Deutschen, um schon im Untertitel zurück zu rudern. Also bei den Türken nicht so sehr, aber bei den Ukrainern! Ähm: Ukrainer in Deutschland? Wie viele sind das, bitte?

Aber interessant ist der Hinweis, dass alle Bürger ab 15 Jahre mitzählen, und deshalb der Anteil der Abiturienten eigentlich noch höher wäre. Logisch. Zählen bei den Einheimischen auch die 80-jährigen mit? Wahrscheinlich, die dürften den Prozentsatz allerdings drücken. Bei den Migranten auch? Ach, da gibt es keinen nennenswerte Zahl 80-jähriger? Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst konzipiert hast!

Warum das Bildungsniveau der eingewanderten Türken niedriger ist als der Durchschnitt, liegt nicht an den Türken: Es wurden in "Wirtschaftswunderzeiten" ja gezielt diese "einfachen Arbeiter" angeworben, ein Fehler sicher.

Andere Migranten haben andere Hintergründe und oft eine andere Wertschätzung der Bildung. Doch ein Durchschnitt sagt nichts über den einzelnen Menschen.

Mit Statistik kann man wertvolle Erkenntnisse gewinnen, sogar Naturgesetze finden. Hier haben wir eine Statistik, die niemand braucht, weil sie so gestaltet ist, dass sich einfach keine vernünftige Erkenntnis daraus ziehen lässt.

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dirkholz 08.09.2015, 20:05
29. Alles Doktoren und Ingenieure...

...die da vor der Türe stehen.

Da werden Zahlen nicht differenziert oder ganz aus dem Kontext gerissen um hier eine Aussage zu suggerieren die so nicht stimmt.

Das vermittelt stark den Eindruck das SPON hier einem Missionierungsauftrag nachkommt.

Ich denke die Informationen objektiver, ehrlicher und ohne fortlaufendes Schönfärben zu vermitteln dürfte bei weit weniger Verdruss bei Teilen der Bevölkerung hervorrufen.

Das ist einfach nur plump, das fällt sogar den sehr, sehr wenigen Deutschen mit Abitur auf.

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