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Bildungsplan in Baden-Württemberg: Kirchen lehnen "sexuelle Vielfalt" im Unterricht a
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Baden-Württemberg will sexuelle Toleranz im Schulunterricht verankern, doch der Widerstand wächst. Die Kirchen lehnen die geplante Leitlinie ab - Begründung: Schüler würden indoktriniert.

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Fonty 10.01.2014, 14:51
30. Indoktrination !?

Nun, wenn es Organisationen gibt, welche mit "Religionsunterricht" die Köpfe der Jugendlichen mit den jeweils gültigen allein seelig machenden Wahrheiten befüllt, dann sind dies ja wohl die Kirchen!

Fachübergreifend auf die Fakten der Existenz verschiedener sexueller Orientierungen hinzuweisen, kann doch nur die Toleranz der Jugendlichen fördern.

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namenfrei 10.01.2014, 14:51
31. Indoktriniert??!!

Zitat von sysop
Baden-Württemberg will sexuelle Toleranz im Schulunterricht verankern, doch der Widerstand wächst. Die Kirchen lehnen die geplante Leitlinie ab - Begründung: Schüler würden indoktriniert.
Liebe Eltern dieser petitiven, petitionischen Aktion,
wundern Sie sich nicht, wenn Ihre Sprossen eines Tages sich nicht so Konform entwickeln, wie Sie und die Kirche -aber NICHT die Biologie- es bevorzugen.
Dann werden sie alle -sowohl Kinder als auch Eltern samt sozialem Umfeld- viel weniger vorbereitet sein, als es zu wünschen wäre.
Die Kirche hätte dieses Mal lieber im Dorf bleiben sollen.

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Arbeitsbiene123 10.01.2014, 14:53
32. Was machen Sie eigentlich...

Zitat von lucky_boro
Man muss sich auch im Jahr 2014 nicht alles bieten lassen, was sich ein paar Wichtigtuer ausdenken. Gott schütze meine Kinder vor so einer Schulerziehung!
...wenn Ihr Kind plötzlich ankommt und sagt es wäre Homosexuell? Wollen Sie es dann verstoßen? Oder wollen Sie von vornherein, dassIhr Kind Ihnen gegenüber nicht ehrlich sein kann?? Ihre Kinder können einem bei solchen Eltern eigentlich nur leid tun.

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Quagmyre 10.01.2014, 14:57
33. Richtig

Zitat von sysop
Baden-Württemberg will sexuelle Toleranz im Schulunterricht verankern, doch der Widerstand wächst. Die Kirchen lehnen die geplante Leitlinie ab - Begründung: Schüler würden indoktriniert.
Das lehnen nicht nur die Kirchen ab, sondern eine Menge anderer Leute auch.
Unterhält man sich mit Leuten darüber, so gewinnt man den Eindruck, dass diese Bewegung nicht aus dem Volk kommt, sondern von Volkserziehern und Ideologen aufgezwungen werden soll.
Es ist nicht einzusehen, dass die sexuellen Vorlieben einer Minderheit der Gesellschaft von Kindesbeinen an aktiv propagiert und indoktriniert werden sollen.

Solches Ansinnen schießt weit über das Ziel hinaus, junge Menschen zu informieren und zu Offenheit und Toleranz zu erziehen.

Im Schulunterricht hat das schon gar nichts zu suchen, es sei denn, mann kann seine Kinder, wie auch aus dem Religionsunterricht, da rausnehmen, wenn man mit der Regenbogenideologie nicht einverstanden ist.

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Ontologix II 10.01.2014, 15:00
34. Böse Atheisten

Zitat von manbins
Ganz ehrlich, in Deutschland fühl ich mich als Katholik auch diskriminiert. Katholikenphobie nenn ich das!
Dann seien Sie froh, dass Sie noch nicht von den bösen Atheisten inquisitioniert und autodafiert wurden. Die haben das nämlich im Mittelalter massenweise mit Katholiken getan.

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jocheno.b. 10.01.2014, 15:01
35.

Zitat von manbins
HALT! Komischerweise kommt nach zig Coming-Out Artikeln wieder ein Artikel gegen die Kirche. Pfui Deutsche Medien ....
Ihre Frage ist falsch gestellt: sexuelle Ausrichtung ist eine biologische Eigenschaft, Glauben ist eine kulturelle Angewohnheit und eher eine "kognitive Krankheit" als Homosexualität eine "moralische Krankheit" ist. Über "Katholikenphobie" muss sich niemand wundern bei dieser Attitüde des Klerus

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donicc 10.01.2014, 15:11
36. Blödsinn!

Zitat von Quagmyre
Das lehnen nicht nur die Kirchen ab, sondern eine Menge anderer Leute auch. Unterhält man sich mit Leuten darüber, so gewinnt man den Eindruck, dass diese Bewegung nicht aus dem Volk kommt, sondern von Volkserziehern und Ideologen aufgezwungen werden soll. Es ist nicht einzusehen, dass die sexuellen Vorlieben einer Minderheit der Gesellschaft .....
Sie schreiben so einen Blödsinn, dass man sich fragen muss ob das ernst ist!

Ideologie und Information sind zwei paar Stiefel. "Sexuelle Vorlieben einer Minderheit" existieren, und das ist auch ok so, und das dürfen auch alle Kinder dieser Welt wissen. Auch Ihre!
Und das ist eine reine Information keine Ideologie!

Als Lehrer teile ich diese Tatsache übrigens meinen Schülern auch jetzt schon mit. Dazu brauche ich nicht extra einen Bildungsplanpassus (begrüße ihn allerdings sehr). Die Legitimation gibt mir neben dem Grundgesetz (alle Menschen sind halt nunmal gleich) der vernünftige Menschenverstand.
Oder würden Sie es für richtig halten, wenn ich meinen SChülern erklärte, Schwule Menschen sind abartig?

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udo46 10.01.2014, 15:11
37. Kirchen können niemals tolerant sein.

Die Kirchen tun grad so, als wenn Heterosexualität und Heterobeziehungen durch den Bildungsplan verboten werden sollen und ab sofort nur noch Gegenteiliges erlaubt sei.
Das ist nämlich typisch für diese bornierte und intolerante Herrenriege.

Panikmache, Ängste schüren, das Abendland für bedroht erklären etc. - als wenn urplötzlich eine wilde Horde von Perversen aus der tiefsten russischen Steppe über uns herfallen würde. ;-)

Dabei wird hier - bei Lichte betrachtet - durch den Bildungsplan nur der Lebenswirklichkeit Rechnung getragen und festgestellt, dass es eben noch andere sexuelle Orietierungen gibt als nur die eine, durch die unsägliche Bibel erlaubte. Diese Orientierungen gibt es im übrigen schon seit Menschengedenken. Sie wurden nur durch die Kirchen und Religionen systematisch verfolgt und unterdrückt, was heute in unseren Breiten glücklicherweise nicht mehr so einfach möglich ist.

Keinem Menschen wird durch den Bildungsplan sein Lebensentwurf vorgeschrieben.
Hier wird Wissensvermittlung im Geiste der Toleranz praktiziert.
Aber Toleranz von den Kirchen zu fordern, ist so, als ob man ihre Selbstaufgabe fordern würde.
Und darum toben sie ja auch so.

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Ontologix II 10.01.2014, 15:37
38. Behutsame Aufklärung

Ich bin auch dafür, dass Kinder ab, sagen wir ab 12, behutsam über abweichende sexuelle Orientierungen aufgeklärt werden. Ausdrücke wie "du schwule Sau" etc. sind auf Schulhöfen gang und gäbe.
Was ich ablehne ist, dass Homosexualität etc. genauso normal sein soll wie Heterosexualität und dass Letztere eine Krankheit ist. Homos, Lesben etc. sind einfach anders und müssen in ihrer Art respektiert werden. Die Norm muss aber die Frau-Mann-Beziehung sein.

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udo46 10.01.2014, 16:13
39. Schwarze Haut ist eine Krankheit.;-)

Zitat von Ontologix II
Ich bin auch dafür, dass Kinder ab, sagen wir ab 12, behutsam über abweichende sexuelle Orientierungen .....
Häh?
Wer behauptet, dass Heterosexualität eine Krankheit ist?
Sie meinten wohl, dass Homosexualität eine Krankheit ist. Das würde eher in Ihr homophobes Weltbild passen.

Dann seien Sie bitte aber auch so konsequent und nennen schwarze Haut auch eine Krankheit.

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