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Bistum Hamburg schließt Schulen: Wo die Nächstenliebe aufhört
DPA

Die katholische Kirche will acht Schulen in Hamburg aufgeben und schockiert damit Kinder, Eltern und Lehrer. Auch in anderen Bistümern sind Bildungsstätten bedroht - obwohl die Kirchensteuern sprudeln.

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Falcon030 29.01.2018, 08:36
1. Das...

... ist natürlich eine fantastische Werbung für den Katholizismus - nicht.
Wer jetzt die Schule wechseln muss, weil die Kirche sie schließt, wird zumindest dieser Glaubensrichtung in Zukunft wohl nicht mit allzu viel Wohlwollen gegenüberstehen.
Und obwohl die Kirchen Mitgliederschwund beklagen, sägen sie mit solchen Aktionen fleißig an dem ohnehin nicht sehr dicken Ast, auf dem sie derzeit sitzen.

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oliver_koenig p 29.01.2018, 08:37
2. Kirche und Geld

Der Kirche in D geht es doch seit langem nur noch ums Geld. Und genau deswegen bin ich ausgetreten.

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laracrofti 29.01.2018, 08:38
3. Da kommt Freude auf,

wenn man als gläubige Katholikin schön brav die Kirchensteuern bezahlt, und dann werden aus Geldmangel Schulen geschlossen. Und die anderen Bistümer helfen nur ungenügend, ist das die gelebte christliche Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft? Schade dass Spiegel nicht recherchiert hat, wohin das meiste Geld fließt, außer dem Personal. Und welche Projekte/Einrichtungen weiterhin finanziert werden.

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c.PAF 29.01.2018, 08:41
4.

Wie jedes andere Wirtschaftsunternehmen achtet auch die Kirche auf die Rendite. Was ist daran jetzt so ungewöhlich?
Oder hat wirklich jemand die Masche mit der Nächstenliebe vollständig geglaubt?

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max-mustermann 29.01.2018, 08:42
5.

Na wenn der Wirtschaftsprüfer das empfohlen hatt dann ist das ja praktisch alternativlos für ein gewinnorientiertes Unternehmen wie die Kirche. Pharisäer würde mann die Kirchenoberen glaube ich in der Bibel nennen.

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cat69 29.01.2018, 08:45
6. Tendenziöser Artikel

Auf den Reichtum anderer zu verweisen ist keine Lösung. Am Ende bleiben die Kosten wieder beim Steuerzahler hängen. Der Staat sollte als alleiniger Schulträger fungieren, die Kosten sind demnach komplett aus Steuern zu finanzieren.

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st.peterording 29.01.2018, 08:47
7. Fragwürdige Schulform

Religionsgemeinschaften die Bildung von Kindern zu überlassen ist aus meiner Sicht ein ziemlich schlechte Idee. Schulen sollten Einrichtungen der Erkenntnis und nicht des Bekenntnisses sein. Der Religionsunterricht in deutschen Schulen ist schon schwer erträglich, die ganze Schule zur Missionseinrichtung zu machen geht aus meiner Sicht in die völlig falsche Richtung. Wir benötigen dringend eine Trennung zwischen Staat und Kirchen.

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derjesse 29.01.2018, 08:48
8. Nächstenliebe?

Innerhalb der Kirche ist die Nächstenliebe offensichtlich nicht besonders ausgeprägt. Die Hamburger sind eitel und die anderen selbstsüchtig. Wer da noch Lust auf Kirche hat muss schon sehr leidensfähig sein.

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101rkb 29.01.2018, 08:49
9. Die “Nächstenliebe“ der Kirchen hörte schon immer beim Geldbeutel auf!

Die Kirchen sind steinreich! Eine interessante Sichtweise kann man dazu auf folgender Webseite lesen : http://stop-kirchensubventionen.de/steinreich.html .
Die Bundesrepublik Deutschland zählt jedes Jahr Subventionen von ca. 17 Milliarden Euro an die Kirchen - zusätzlich zu deren Einnahmen aus der Kirchensteuer! Von den vorhandenem Vermögen ganz zu schweigen. Auch das kann man unter der o.a. Webseite nachlesen!

In Niedersachsen und NRW werden KonfessionsSchulen überwiegend zu 100 % staatsfinanziert Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Konfessionsschule .

Fuer alle weiteren gilt, dass die Konfessionsschulen 50-60% der Kosten in freier Trägerschaft über die staatliche Förderung des jeweiligen Bundeslandes finanziert werden sowie über Schulgeld und Spenden. Welche Grössenordnung dann noch beim kirchlichen Träger verbleiben, ist intransparent! Quelle: https://www.lehrcare.de/blog/konfessionsschulen-in-freier-tragerschaft/
Die Kirchen verbreiten immer gerne, dass sie sich für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen. Aber wenn es an den Geldbeutel geht, dann wird aus diesen „barmherzigen Samaritern“ eiskalte, geldgierige Kapitalisten!

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