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Bremer Gymnasium klagt gegen Inklusion: Frei nach dem Prinzip Banane
DPA

Eine Bremer Schulleiterin klagt dagegen, an ihrem Gymnasium auch Inklusionsschüler aufzunehmen. Als menschenverachtend kommentierte Autor Christian Füller den Schritt. Eine Gegenrede.

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bru.zag 17.04.2018, 07:41
20. Danke!

Dem Populismus, der rechts wie links um sich greift, mit Fakten, kühlem Kopf und klugen Argumenten entgegentreten. Der Autor macht es vor. Ein Lob auch dem Spiegel, der solchen Diskurs zulässt.

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bluescreen70 17.04.2018, 07:44
21. Danke für diese Zeilen

Ich wundere mich, dass man zu dem Thema bei objektiver und ideologiefreier Betrachtung eine andere Meinung entwickeln kann.

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J. Hotzenplotz 17.04.2018, 07:44
22. Volle Zustimmung! Daumen hoch für die Klage!

Es grassiert (insbesondere in HB) immer noch die Gleichmacherei, und das Gymnasium war den linken SPDlern und Grünen schon immer ein Dorn im Auge. Daher war jetzt die Möglichkeit gekommen, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Kosten runter und Gymnasium auf solchen Niwoh, daß es endlich "Abi für alle" geben kann, und danach "Studium für alle" :-) Hoffentlich kann man dem Bremer Bildungssenatorium noch das Handwerk legen...Chapeau vor der Schulleiterin!!! Übrigens, in HB-Oberneuland gibt es eine Privatschule bis zum Abi, wo dann die Kinder der SPD- und Grünen-Elite immer gerne per Shuffle-Service hingekarrt werden...

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taschenorakel 17.04.2018, 07:49
23. Vollste Zustimmung

Vielen Dank für diesen Kommentar. Ich kann Ihnen lediglich vollste Zustimmung ausdrücken und mich derweil wunderen, dass das so offensichtlich falsche Konzept Inklusionschule überhaupt das schultheoretische Grundseminar überstanden hat. Ja wahrscheinlich wurde es einfach nie sachkundig diskutiert, sondern einfach von komplett unfähigen Schulpolitikern dogmatisch angeordnet.

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step1234 17.04.2018, 07:55
24.

Der Kommentar trifft es aus meinr Sicht ganz gut. Dem Bürger soll die Inklusion an Regelschulen als etwas Gutes verkauft werden. In Wirklichkeit soll nur Geld auf dem Rücken aller Kinder gespart werden. Grundsächlich spricht nichts gegen den Unterricht von eingeschränkten Menschen an Regelschulen. Nur muss auch die Art der Einschränkung berücksichtigt werden. Es macht nicht immer Sinn, die Kinder an der Regleschule zu unterrichten, wenn diese einen speziellen Förderbedarf haben. Die Sonderschulen können nicht einfach durch Inklusion an Regelschulen ersetzt werden.

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leidernein 17.04.2018, 07:56
25. Wie viel passender

Ein solcher Kommentar scheint, wenn er von einem Autor mit entsprechender Expertise geschrieben wird; im Gegensatz zu Herrn Füllers kuriosen Vergleichen und seltsamen Einlassungen. Danke dafür!

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Braveheart Jr. 17.04.2018, 07:57
26. Die Förderschulen ...

... sind den Ländern schon seit langem ein Dorn im Auge, weil sie (sofern sie richtig ausgestattet und betrieben werden) eine Stange Geld kosten. Also werden die Regelschulen per Federstrich zur Inklusion verdammt. Nutznießer sind die Landespolitiker (sie können das eingesparte Geld für persönliche Spaßprojekte ausgeben) und - wen überrascht es - die Kinder aus begüterten und bildungsnahen Familien. Kinder mit Inklusions- bzw. Integrationsbedarf werden von total überforderten Lehrern nur noch beschäftigt, aber nicht mehr unterrichtet; Und damit es keiner merkt, werden die Noten am Ende des Schuljahres per Ukas "geliftet". Kein Wunder, daß die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe in Deutschland die HartzIV-Kassierer sind. In meiner Zeit als Betriebsrat habe ich reichlich Bewerber gesehen, deren Zeugnisnoten in keinster Weise ihrem Wissen und Können entsprachen (mein persönlicher Lackmustest: drei niedrige zweistellige Zahlen im Kopf multiplizieren ... da trennt sich die Spreu von ... äh, der restlichen Spreu?).

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harry-angel 17.04.2018, 07:57
27.

Habe gerade zum Beginn des zweiten Halbjahres eine Schülerin wieder zurückbekommen, die auf Elternwunsch hin von der Förderschule ans Gymnasium in die inklusion gegangen ist (NRW, Großstadt). Das Kind ist heillos glücklich wieder bei uns zu sein, weil sie am Gymnasium rein garnichts verstanden hat. Ein, zwei Stunden Förderung (in der Wiche!!!) durch einen Sonderpädagogen - und das war‘s.... Freunde oder soziale Einbindung? Fehlanzeige.
Wie der Autor schon sagt: auch Förderschüler SIND bereit inkludiert! Wer finnische Verhältnisse haben will, der muss auch 7% des Bundeshaushaltes in die Bildung stecken. Alles andere ist augenwischerei. Wir gönnen uns magere 3,5% (wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe).

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hbb258 17.04.2018, 07:59
28. Danke für diese Gegenrede

..es wäre nämlich wirklich schade gewesen wenn man auf den Beitrag von Herrn Füller - der mit wirklich widerlichen Vergleichen und ohne einen Hauch von Objektivität komplett übers Ziel hinausgeschossen ist - nicht geantwortet hätte.

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cerec 17.04.2018, 08:00
29. so war

wir sollten darauf Wert legen, nach leistungsfähigkeit zu gruppieren.
Niemandem ist geholfen, wenn der eine Teil der Gruppe unterfordert wird, während der
andere Teil überhaupt nicht mithalten kann; das führt zu Frustrationen auf beiden Seiten
und gefährdet den Bildungserfolg sowohl der leistungsfähigeren, als auch der weniger
leistungsfähigen Schüler
Bitte keine übermäßigen Experimente an unserer zukünftigen Generation, die es sowieso
noch sehr schwer haben wird, im Alltag zu bestehen.

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