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Bundesverfassungsgericht: Karlsruher Richter schränken Kopftuchverbot ein
DPA

Nordrhein-Westfalen muss wohl das rigide Kopftuchverbot in seinem Schulgesetz überarbeiten. Die Ordenstracht von Nonnen und die jüdische Kippa dürfen nicht bevorzugt werden. Die Entscheidung wurde vorzeitig bekannt.

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aat 13.03.2015, 02:13
30. Kopftuch

Die Richter haben sich offensichtlich nicht mit der tatsächlichen Realität beschäftigt, sondern nur mit den Paragraphen. Andernfalls hätten sie erkannt, das das Kopftuch nicht nur für eine Religion sondern auch für die Scharia steht. Etwas, was wir hier niemals akzeptieren werden. Unser Verständnis von Demokratie und freier Gesellschaft ist ein Nährboden für radikale Muslime. Aus diesem Grund wäre ein anderes Urteil eine richtige Entscheidung gewesen ! Mit diesem Urteil öffnen wir den "Hard-Core-Muslimen" Tür und Tor zur Neuorientierung unserer Gesellschaft in Richtung Islam. Unsere Kinder werden nun in den Schulen von "Hardcore Islamisten" unterrichtet und für den ISIS angeworben !!!!!

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PaulBiwer 13.03.2015, 02:53
31. Nicht zuviel tun

Man sollte möglichst wenig regeln bei persönlichen Symbolen.Es wird am Ende nur Richtern und Gesetzgebern den Kopf zerbrechen,denn Klarheit ist nicht möglich.
Traditionelle Italienerinnen tragen Kopftücher weil sie verheiratet sind (unter der Haube).Verbieten?
Ist die Baskenmütze ein Symbol von Freiheit (früher von Nazis unterdrückt) oder von Terroristen?
Palestinenser-Tücher?
Die Kopftücher der Nonnen drücken das Gegenteil der Freiheit aus,und dazu noch komplette Unterwerfung an einen fremden Staatschef...
Man soll sich drum bemühen,schlechte Lehrer zu ersetzen,es geht um Schule.
Was sie im Kopf haben zählt,nicht was drauf.

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xtdrive 13.03.2015, 04:49
32.

ich würde heftig protestieren, wenn Lehrerinnen an einer Schule meiner Kinder mit Kopftuch unterrichteten würde.
Auch eine Ordenstracht fände ich nur an konfessionellen Schulen angebracht, bzw. im Religionsunterricht. Dies gilt entsprechend auch bei islamischen Religionsunterricht, welcher durchaus angeboten werden sollte.

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Ernie 13.03.2015, 05:01
33. Sekulär?

Wenn Deutschland so Sekulär ist sollten tatsächlich ALLE religiösen kleidungen und Symbole aus öffentlichen Einrichtungen entfernt werden. Der Religionsunterricht sollte allgemein gehalten werden und über alle Religionen informieren, so könnten alle Religionen und Konfessionen gleichzeitig in der selben Klasse sitzen. Wer eine Religion Näher Kennenlernen will kann sich mit dieser in seiner Freizeit beschäftigen, dafür sind genug Kirchen, Tempel, Moscheen Synagogen etc. dank unserer Demokratie vorhanden. Natürlich sollte in einem Sekulären staat auch die Kippa genauso wie Kopftuch oder kleidungen anderer Religionen aus öffdntlichdn Einrichtungen verschwinden. Aber nicht zu vergessen, Wir leben hier in einer Demokratie, also damit gleiches Recht für alle oder auch gleiche Verbote für alle. Was an privaten schulen oder an religionsgebunden schulen angezogen wird könnten diese es selber entscheiden.

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Peter Schlemihl 13.03.2015, 05:28
34. Nein,

Zitat von joG
....die Ausübung seiner Religion bzw deren Rituale in einer freiheitlichen Demokratie verboten zu bekommen.
es ist gar nicht schräg, in einer vom Staat getragenen oder staatlich anerkannten Einrichtung wie einer Schule oder einer Universität oder auch Ämtern die Zurschautragung von quasireligiösen Symbolen verboten zu bekommen.

Allerdings muß das dann für alle Religionen gelten. Genau wie das Verfassungsgericht eben geurteilt hat.

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micromiller 13.03.2015, 05:56
35. Staat und Religion müssen getrennt sein,

Lehrer sollen ihre Religiöse Überzeugung nicht durch Zurschaustellung religiöser Symbole in Schulen öffentlich machen. Es gibt dafür religiös orientierte Schulen, jedoch is sehr fraglich ob diese Schulen einen Beitrag zur heranbildend offener, toleranter Bürger leisten.

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simplicissimus51 13.03.2015, 06:48
36. Verraten und verkauft

Diese "Religionsfreiheit" wird ständig von irgendwelchen fehlgeleiteten und mangelhaft eingebürgerten Migranten benutzt, um ihre eigenen ,auch politischen Vorstellungen zu verwiklichen.Religionsfreiheit in dieser Form war wohl vom Erfinder in dieser Form nicht geplant.In unserem christlichen Abendland sollte nur das Christentum geduldet sein.Alles andere sollte man allenfalls hinter geschlossenen Türen dulden.Unsere Könige und Fürsten,(pardon,unsere Politiker) verraten und verkaufen uns Normalbürger tagtäglich.Unser Land wird uns immer fremder.

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thg 13.03.2015, 06:49
37. Wenn all jene, die religiöse Symbolik

per se ablehnen diese Ablehnung auch konsequent leben würden, wäre die Diskussion weitaus ehrlicher - und am Ende auch konstruktiver. Aber solange es nur eine halbherzige Diskussion ist, und die ablehnende Fraktion die Vorteile der Religiösität gern mitnimmt (Weihnachten/Ferien/Ostern/Ferien/Christl. Feiertage usw.) solange kann ich die Argumentation die eine Verbannung religiöser Symbolik fordert nicht ernstnehmen. Schlussendlich hat noch kein bekennender Atheist gefordertdie christlichen Feiertage durch Arbeitstage zu ersetzen.

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Dunkeltroll 13.03.2015, 06:49
38. Keine Religion

hat in einer öffentl. Schule etwas verloren! Ganz klare Säkularisierung in der BRD ist nötig. Diese Religionen sind wie ein Virus der Kindern eingepflanzt wird. Dumm, aber Hauptsache ein guter Gläubiger!

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kalanak 13.03.2015, 06:52
39. Ein gutes Urteil ...

.. wenn dabei jetzt auch die anderen unsäglichen Religionen mit samt der damit verbundenen Gehirnwäsche aus den Schulen verbannt werden.

Im Grundgesetz ist die Trennung von Staat und Kirche festgeschrieben - und das wäre gut so, wenn es denn gelebt würde.

Tatsache ist, dass der Islam die Religion nicht nur in das tägliche Leben integrieren möchte, sondern darüber hinaus das täglich Leben unter Kontrolle der Religion haben möchte.

Die anderen großen Religionen würden dies auch gerne tun - wenn man sie denn noch ließe.

Religionen sind eben Machtstrukturen - und haben nur wenig mit Glauben zu tun. Da sollten uns doch Konzerne und deren Büttel ("Politiker" genannt) schon Drama genug sein.

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