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Bundesweite Warnstreiks: 4000 Lehrer bleiben dem Unterricht fern
DPA

Heute keine Schule: In fünf Bundesländern haben mehrere tausend angestellte Lehrer für ein Lohnplus und bessere Absicherung im Alter gestreikt. Die Bildungsgewerkschaft GEW nennt das Vorgehen der Arbeitgebervertreter zynisch.

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fring00 05.03.2015, 17:02
1. toll

Ich finde es super, was ihr auf die Beine stellt.
Ich bin emotional ganz nah bei euch.
Bleibt hart in der Sache.
Als beamteter Lehrer kann ich euch leider nicht direkt unterstützen
Aber die Gutsherrenart der AG geht mir schon lange auf den Geist.
Viel Erfolg

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khaaldrogu 05.03.2015, 17:23
2. Kein Verständnis

Wie fühlt es sich für Menschen an, die keine 1000 Euro nach Hause bringen, wenn ihr mit 3500 Euro pro Monat auf die Straße geht???

Bei allem Verständnis für Eure Sache: Wir sprechen da doch von Luxuxprobleme. Lehrer haben Luxusprobleme verglichen mit anderen Beschäftigten, die sich an Zielen, befristeten Verträgen, Praktika oder ähnlichem messen müssen und KEINE Lebensplanung hinbekommen! Ich fordere deshalb die Abschaffung des Beamtenstatus für Lehrer oder die Einführung einer 10jährigen Probephase mit messbaren, realistischen Zielen, die wenn erfüllt zu einer Beamtung führen können!
Bitte nicht mit dem Üblichen Müll kontern, von wegen freie Beufswahl, blablabla.

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evilbernd 05.03.2015, 17:56
3.

Zitat von khaaldrogu
Wie fühlt es sich für Menschen an, die keine 1000 Euro nach Hause bringen, wenn ihr mit 3500 Euro pro Monat auf die Straße geht??? Bei allem Verständnis für Eure Sache: Wir sprechen da doch von Luxuxprobleme. Lehrer haben Luxusprobleme verglichen mit anderen Beschäftigten, die sich an Zielen, befristeten Verträgen, Praktika oder ähnlichem messen müssen und KEINE Lebensplanung hinbekommen! Ich fordere deshalb die Abschaffung des Beamtenstatus für Lehrer oder die Einführung einer 10jährigen Probephase mit messbaren, realistischen Zielen, die wenn erfüllt zu einer Beamtung führen können! Bitte nicht mit dem Üblichen Müll kontern, von wegen freie Beufswahl, blablabla.
Mal wieder ein Beitrag, der "den üblichen Müll" reproduziert und von absoluter Ahnungslosigkeit zeugt.

Die Kollegen, die da streiken, sind
a) keine Beamten (also was hat das Gefasel mit dem Beamtenstatus mit dem Thema zu tun?)
b) Haben ganz sicher keine 3.500 Euro pro Monat (die hat man mit A13 irgendwann mal in der Endphase vielleicht)
c) leiden oft genug unter befristeten Verträgen und werden zu den Ferien gekündigt

daher fasse ich den Inhalt ihres Beitrages, bezogen auf das Thema, mal kurz zusammen "blablabla".

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evilbernd 05.03.2015, 18:01
4. ach ja

Zitat von khaaldrogu
Wie fühlt es sich für Menschen an, die keine 1000 Euro nach Hause bringen, wenn ihr mit 3500 Euro pro Monat auf die Straße geht??? Bei allem Verständnis für Eure Sache: Wir sprechen da doch von Luxuxprobleme. Lehrer haben Luxusprobleme verglichen mit anderen Beschäftigten, die sich an Zielen, befristeten Verträgen, Praktika oder ähnlichem messen müssen und KEINE Lebensplanung hinbekommen! Ich fordere deshalb die Abschaffung des Beamtenstatus für Lehrer oder die Einführung einer 10jährigen Probephase mit messbaren, realistischen Zielen, die wenn erfüllt zu einer Beamtung führen können! Bitte nicht mit dem Üblichen Müll kontern, von wegen freie Beufswahl, blablabla.
bitte definieren Sie diese messbaren und realistischen Ziele einmal kurz, damit man eine Diskussionsgrundlage hat (welche Ziele sollen wie gemessen und nach welchen Kriterien ist ein Ziel realistisch?).

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fridagold 05.03.2015, 18:12
5.

Zitat von khaaldrogu
Bei allem Verständnis für Eure Sache: Wir sprechen da doch von Luxuxprobleme. Lehrer haben Luxusprobleme verglichen mit anderen Beschäftigten, die sich an Zielen, befristeten Verträgen, Praktika oder ähnlichem messen müssen und KEINE Lebensplanung hinbekommen! Ich fordere deshalb die Abschaffung des Beamtenstatus für Lehrer oder die Einführung einer 10jährigen Probephase mit messbaren, realistischen Zielen, die wenn erfüllt zu einer Beamtung führen können! Bitte nicht mit dem Üblichen Müll kontern, von wegen freie Beufswahl, blablabla.
Komisch, genau um diese Probleme geht es bei den Lehrern doch: Befristete Verträge, Springerstellen, Teilzeitverträge und all solche Dinge, die Lebensplanung unmöglich machen.

Verbeamtete Lehrer streiken ja nicht. Erstens dürfen sie nicht und zweitens geht's denen deutlich besser als den Angestellten. Eben darum geht es ja.
Also informieren Sie sich nächstes Mal, bevor Sie eine für Sie peinlich uninformierte Meinung absondern.

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Onsom2000 05.03.2015, 18:16
6. @khaaldrogu

Bevor Sie hier Ihr "Blabla" absondern, sollten Sie sich vieleicht ein wening über Arbeitnehmerrechte schlau machen.

Die angestellten Lehrkräfte beschwehren sich hier nicht über irgendwelche Probleme, sondern nehmen Ihr Grundrecht auf Streik im Arbeitskampf wahr (GG Artikel 9)

Nicht mehr und aber auch nicht weniger!

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arthurpewty 05.03.2015, 18:20
7. Kein Verständnis für die Aussage!!

Zitat von khaaldrogu
Wie fühlt es sich für Menschen an, die keine 1000 Euro nach Hause bringen, wenn ihr mit 3500 Euro pro Monat auf die Straße geht??? Bei allem Verständnis für Eure Sache: Wir sprechen da doch von Luxuxprobleme. Lehrer haben Luxusprobleme verglichen mit anderen Beschäftigten, die sich an Zielen, befristeten Verträgen, Praktika oder ähnlichem messen müssen und KEINE Lebensplanung hinbekommen! Ich fordere deshalb die Abschaffung des Beamtenstatus für Lehrer oder die Einführung einer 10jährigen Probephase mit messbaren, realistischen Zielen, die wenn erfüllt zu einer Beamtung führen können! Bitte nicht mit dem Üblichen Müll kontern, von wegen freie Beufswahl, blablabla.
Könnten Sie dann bitte eine Liste erstellen? ich würde gerne wissen welche Berufsgruppen streiken dürfen. Die Arbeitgeber wird es sicherlich freuen, wenn nur bestimmte Gruppen streiken dürften.
Es ist schon bekannt, dass es anderen Leuten schlechter geht. Für die setze ich mich auch ein. Aber ich weiß auch, dass es anderen Leuten besser geht. Und die werden schon seit jahren immer geschützt.
Ach ja, und in diesem konkreten Fall geht es darum, dass menschen, die arbeiten, nicht den Lohn ihrer KollegInnen bekommen, obwohl sie die gleiche Arbeit verrichten. ich weiß nicht, ob es Ihnen gefallen würde, wenn Ihre Kollegen mehr geld für ihre Arbeit bekommen würden.

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opinion13 05.03.2015, 18:35
8. Er ist zum Weinen...

... der zweite Kommentar.
Wer keine 1000 Euro nach Hause bringt, hat meist kein Abitur und kein Universitätsstudium. Warum sollen Lehrer sich daran messen lassen? Arbeiten Ärzte oder Anwälte für 1000 Euro?
Die streikenden angestellten Lehrer haben eben genau auch die Probleme mit befristeten Verträgen und ungerechter Bezahlung.
Dass der Kommentator die Abschaffung der Beamten fordert, zeigt, dass er die Sachlage nicht verstanden hat.
Ohne beamtete Lehrer hätten wir jedes Jahr Streiks in Schulen. Wie anderswo eben auch. Wer will das?

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donicc 05.03.2015, 20:09
9. Kontern ohne Müll

Zitat von khaaldrogu
Wie fühlt es sich für Menschen an, die keine 1000 Euro nach Hause bringen, wenn ihr mit 3500 Euro pro Monat auf die Straße geht??? Bei allem Verständnis für Eure Sache: Wir sprechen da doch von Luxuxprobleme. Lehrer haben Luxusprobleme verglichen mit anderen Beschäftigten, die sich an Zielen, befristeten Verträgen, Praktika oder ähnlichem messen müssen und KEINE Lebensplanung hinbekommen! Ich fordere deshalb die Abschaffung des Beamtenstatus für Lehrer oder die Einführung einer 10jährigen Probephase mit messbaren, realistischen Zielen, die wenn erfüllt zu einer Beamtung führen können! Bitte nicht mit dem Üblichen Müll kontern, von wegen freie Beufswahl, blablabla.
Gerne kontere ich ohne Müll:

1) Es geht nicht um beamtete Lehrer sondern um angestellte!

2) Wenn jemand unter 1000€ verdient sollte er sich bemühen dieses Missstand zu beenden.

3) Wenn es ihm nicht gelingt, hilft es ihm nicht, wenn Lehrer weniger verdienen. Das Gehalt eines Lehrer sollte der Aufgabe und Qualifikation entsprechen, die er erfüllt. Es ist dafür unerheblich, ob irgendjemand anderer nur 1000€ verdient.

4) Die angestellten Lehrer sind gegenüber zum einen den Beamten gegenüber und andererseits an ihrer Tätigkeit gemessen nicht hoch genug bezahlt. Daher ist der Streik gerechtfertigt.

Als beamteter Kollege (der sich übrigens noch nie über sein Auskommen beschwert hat!) unterstütze ich die Forderungen der Angestellten zu 100%.

Nun dürfen Sie gerne - vielleicht etwas unaufgeregter und sachlicher als oben - auf meinen Nicht-Müll kontern!

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