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Cambridge und Co.: Tausende Betrugsfälle erschüttern britische Elite-Unis
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Gekaufte Aufsätze, erschummelte Noten: Laut "Guardian" verzeichnen Oxford, Cambridge und Co. einen starken Anstieg akademischen Fehlverhaltens - und liefern die Erklärung gleich mit.

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JaguarCat 30.04.2018, 11:13
1. Finde ich gut ...

... dass die Unis inzwischen stärker gegen Plagiate vorgehen. Geschummelt wurde ja schon immer, in Zeiten moderner Suchmaschinen ist es aber einfacher geworden, die jeweilige Original-Quelle zu finden.

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dschmi87 30.04.2018, 11:18
2. Ist in Deutschland nicht anders...

Wenn ich nur an die Kinder meiner ehemaligen Nachbarn aus Ulm denke. Beide Eltern Akademiker, die ihre Kinder in dem Glauben erzogen haben, das sie was besseres seien. Nur der Sohn musste nach der 7 Klasse das Gymnasium verlassen, er war einfach zu schlecht. Die Eltern schickten ihn auf die Privatschule, Kosten: 600€/Monat. Aber auch hier kam er nur mit ach und Krach durchs Abi... dann Studium, weil der Vater Ingenieur ist, muss der Sohn auch einer werden. Also eingeschrieben für Luft und Raumfahrttechnik an der Uni Stuttgart, nach 3 Semester ist er rausgeflogen, O-Prüfungen nicht geschafft. Dann an der Uni Ulm, Elektrotechnik. Auch hier nach 3 Semestern, O-Prüfungen nicht geschafft. Dann schickte man den Herrn auf eine Private Uni in NRW, Kosten pro Monat waren glaub 1500€. Er schaffte nach 9 Semestern den Bachelor, nach 6 den Master. Bei seiner Verteidigung der Masterarbeit war er nicht so fest im Stoff eingearbeitet, wie er als angeblicher Verfasser dieser Arbeit hätte sein sollen. Ach ja er zeugte in der Zeit 2 Kinder, geht bis heute keiner Arbeit nach, von Beruf Sohn. Heute promoviert er als Externer an einem Institut, aber keine Sorge der Sponsor ist wieder Daddy, denn der Sohn braucht auch ums Verrecken einen Doktortitel. Daddy hat auch für den Doktorvater gesorgt... mit Geld kann man sich in Deutschland alles kaufen. Und nein ich bin weder neidisch noch sonst was, ich bin den ehrlichen und längeren Weg gegangen (erst Ausbildung, Studium, Promotion, dann für ein anständiges Gehalt in die Schweiz gegangen) und profitier vor allem jetzt davon! Es ist nur eine traurige Analyse das vieles nur Schein ist... wenn ich nur an Frau Schavan denke oder den Adeligen aus Bayern... edit: die oben genannte Person ist bis heute immer noch nicht fertig... aber er fühlt sich als Teil einer „Elite“.

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arikimau 30.04.2018, 11:23
3. Es gibt einen anderen Grund

Viele Abschlüsse sind nur Wichtig um Karriere zu machen, dabei ist es unwichtig ob man im Studium etwas gelernt hat.

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citizen_k 30.04.2018, 11:24
4. Die schöne neue Welt des Thatcherismus

Den Reichen, was immer Sie scheffeln und sich damit erkaufen können, den Armen das Ihre (politisch korrekt!). Toni und der kleine Gerd haben es ihr mehr als nachgedacht.

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chrismuc2011 30.04.2018, 11:36
5.

Ich wundere mich immer über die Aussagen, das Studium würde immer schwieriger werden und die Studenten unter Druck sein. Ein Bachelor- oder Masterstudium ist nachgewiesenermaßen leichter als ein Diplom, das Abitur ist leichter geworen, wenn man den gleichen Notenpegel sich ansieht. Auch früher stand man unter Druck. NC, aufwendige und zeitraubende Recherchen in Bibliotheken, Geldnot, die dazu zwangen, das Studium schnell zu beenden. Heute im Internet gibt es Tutorials, Recherche ist sehr einfach geworden, zudem internationaler. Und günstige Zimmer gab es auch nur bei einer Mutti, die einen streng kontrolliert und oftmals Familienanschluß gesucht hat und pingelig war, wer da zu Besuch kommt.

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frankfurtbeat 30.04.2018, 11:40
6. alles ...

alles eine Frage des Geldes und der Herkunft ... um mit einem Abschluss bei einem dieser Dienstleister im Geldadel zu verbleiben. Letztendlich gibt es ausreichend Beispiele erfolgreicher Unternehmer welche sogar ohne jeglichen Studienabschluss Karriere gemacht haben. Viele der Themen welche man im Zuge eines Studiums bearbeitet sind lediglich theoretischer Natur - ein erfolgreicher Unternehmer braucht ganz andere Faktoren welche definitiv nicht im Lehrplan stehen ... das fängt mit der sozialen Komponente an denn human ressources ist in vielen Bereichen inzwischen das non+ultra für ein erfolgreiches Unternehmen. Begreifen tun das die wenigsten und suchen daher weiterhin die Eierlegendewollmichsau zum Discounterpreis. Solange sich Arbeitnehmer in der prikären Situation "Verschuldung" stecken ist es schön aus SIcht des Unternehmers ...

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franxinatra 30.04.2018, 11:43
7. Müßte es nicht viel eher heißen:

Betrüger werden durch die Überprüfungsmöglichkeiten der modernen Technik besser überführt als früher!

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locust 30.04.2018, 11:47
8. ...?...

Stimmt bestimmt alles. Der Druck, das Geld etc. Aber wieso scheint es so schwer sich vorzustellen, dass StudentInnen schlicht auch ihren Kopf nicht mehr benutzen können oder wollen? Das sie einfach keine Zeit haben, sich um etwas wie Klausuren und Abschlüsse zu kommen, weil das 'andere Leben' ja auch weitergehen muss? Warum kann man sich nicht vorstellen, dass kleine verwöhnte Kids einfach das gleiche machen wir Mami und Papi, die sich mit Geld ja auch kaufen können was sie wollen? Meiner Meinung nach haben die Anforderungen an den Universitäten und Hochschulen nachgelassen, dies gilt auch für die 'Elite-Häuser'. Aber frühen sollten ja auch nicht tausende die Prüfungen schafften, sondern nur die besten. Bezweifle ich heute bei einem Teil der 'akademischen Grätschen'.

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PaulchenGB 30.04.2018, 11:54
9. 3721 Fälle akademischen Fehlverhaltens, Hälfte davon Plagiate

Die Zahl bezieht sich auf die Gesamtstudentenzahl aller britischer höherer Bildungseinrichtungen, die „erwischt“ wurden. Macht bei ca. 3 Mio Studenten bisschen über 1 % aus. Im Prüfungsjahr 2016 beendeten rund 492.000 Menschen erfolgreich ihr Studium an einer deutschen Hochschule gemäß SPIEGEL: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/bachelor-und-master-die-zahl-der-akademiker-steigt-und-steigt-und-steigt-a-1167637.html. Wenn man hier eine Schummelquote von 1 % annimmt, haben 4.920 Studenten ihren Abschluss erschwindelt. Hinzu kommen diejenigen, die sich Haus- und Seminararbeiten haben schreiben lassen. Jährlich promovieren in Deutschland 25.000. Bei der 1 % Quote sind dann wenigstens 250 Dr.-Titel erschwindelt bzw. von den Professoren nicht entdeckt worden. Die UK legt das Problem jedenfalls offen. Deutschland nicht!

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