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Cambridge und Co.: Tausende Betrugsfälle erschüttern britische Elite-Unis
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Gekaufte Aufsätze, erschummelte Noten: Laut "Guardian" verzeichnen Oxford, Cambridge und Co. einen starken Anstieg akademischen Fehlverhaltens - und liefern die Erklärung gleich mit.

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helmut.alt 30.04.2018, 13:37
30. Quantität statt Qualität

ist der Trend in der Bildung und Ausbildung und dann braucht man sich nicht zu wundern, dass so manche Person von den Anforderungen überfordert ist und zu unlauteren Mitteln greift, um das Examen zu bestehen. Das fängt in der Schule an und setzt sich bis zur Uni fort. Der eigentliche Test kommt dann mit der Berufsausübung. Da kann man nicht mehr mogeln. Wer nichts kann muss meist gehen.

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hisch88 30.04.2018, 13:44
31.

Zitat von arikimau
Es gibt einen anderen Grund Viele Abschlüsse sind nur Wichtig um Karriere zu machen, dabei ist es unwichtig ob man im Studium etwas gelernt hat.
Ach wie tun mir ihre paar sachlichen Worte gut.
Der Titel war zwar nicht angedacht für meine Karriere, aber er war wichtig, um entsprechende Stellen zu bekommen. Inhaltlich war das Studium für mich vollkommen Sinn frei, die Art zu Denken um ein Problem zu lösen wichtiger.

Was mich ganz nach oben gebracht hat war, das was ich in meiner Ausbildung (Lehre) gelernt hatte.

Und betrogen wurde mit Hilfe von Ghostwritern schon zu meiner Zeit vor zig-Jahren, meisten von denen wo die Eltern Akademiker waren und der Sohnemann schon mit dem abgelegten 3 Jahre alten Porsche der Frau Mama an der Hochschule vorfuhr.
Bei mir ging der Betrug nicht, da ich einem Großkonzern meine Dipl. Arbeit geschrieben hatte.

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fatal.justice 30.04.2018, 13:46
32. Das...

... ist wohl die jährlich wiederkehrende Kritik an studentischem Leben. Als ich noch die Universität besuchte, gab es weder internetaffine Mitstudierende, noch die Möglichkeit, Hausarbeiten aus dem Fundus ehemaliger Schreiberlinge zu requirieren. Keine Ahnung, ob ich heute anders studieren würde. Aber erkenntlich ist, dass der Wissensdurst vor ein paar Jahren - vor der technischen Revolution - symphatischer war. Man musste darum kämpfen. Da flog einem nichts einfach so entgegen. Womöglich ist das Informationszeitalter eher eine Behinderung, als eine erhellende Ära. Es ist schade um die schöpferische Kraft, die jeder in sich trägt.

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asdfyxcv 30.04.2018, 13:51
33.

...Laut "Guardian" verzeichnen Oxford, Cambridge und Co. einen starken Anstieg akademischen Fehlverhaltens...
Nix starker Anstieg.
Alles wie eh und je, nur wird es dank der neuen Techniken besser entdeckt.

Nur weil es besser entdeckt wird, steigen aber nicht die Fälle an-sich an, sondern nur die entdeckten Fälle.

Die unangenehme Wahrheit bzw. Frage, welche im Artikel gar nicht gestellt wird, lautet: Wieviele Fälle gingen bzw. gehen unentdeckt durch - also wie viele Leute haben ihren Abschluss, obwohl sie ihn eigentlich nicht haben sollten?

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Sixpack, Joe 30.04.2018, 14:00
34. @Christmuc / @19 Petrapanther

Zitat von Greg84
Das Problem mit den günstigen Zimmern hat den gleichen Grund für die fehlenden günstigen Wohnungen in Großstädten: alle wollen dort sein. Ich hab z. B. in Ilmenau studiert, da war alles sehr billig. Es ist ein kleine Stadt im oder zumindest am Thüringer Wald, vielleicht nicht toll genug heutzutage. Bei Studium und Abitur bin ich bei......
Auch wenn es am Thema teilweise vorbeigeht, Sie haben recht. Meine Erfahrung ist bislang dass die besten Ingenieure immer noch im Osten ausgebildet werden, und nicht im Süden bei den selbstbenannten Exzellenz/Elite-unis. Das gilt natürlich nur innerhalb Deutschland. Die heutzutage wirklich guten Ingenieure kommen aus dem Ausland, und sind nicht aufgewachsen im `Notenwahn´land Deutschland. Die Doktorwahn möchte ich schon gar nicht ansprechen. Vor drei Jahrzenten war schon klar dass man am Schnellsten promoviert in Deutschland.
Zum Artikel: Plagiatsoftware funktioniert aber auch nicht einfach über Knopfdruck und über Rankings kann man immer diskutieren, aber das Oxford und Cambridge immer auf dem Podium stehen ist mehr als gerechtfertigt!

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53er 30.04.2018, 14:06
35. Hat nicht der derzeitige englische Aussenminister

in Oxford studiert? Die sitzen jetzt fast alle an den Schaltpositionen der Macht. Das Volk denkt, es hätte fähige Köpfe an den entscheidenden Positionen, dabei sitzen dort nur die Gerissensten.
Guttenberg und Schavan lassen grüßen.

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hisch88 30.04.2018, 14:28
36.

Zitat von fatal.justice
... ist wohl die jährlich wiederkehrende Kritik an studentischem Leben. Als ich noch die Universität besuchte, gab es weder internetaffine Mitstudierende, noch die Möglichkeit, Hausarbeiten aus dem Fundus ehemaliger Schreiberlinge zu requirieren. Keine ....
Dem darf ich widersprechen?
Zu meiner ebenfalls internetaffinen Studienzeit waren alle Studienarbeiten und Diplomarbeiten der letzten 15 Jahre im Büro des ASTA's aufbewahrt und "in der Regel" nur für die ASTA-Mitglieder zugänglich.

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carahyba 30.04.2018, 14:31
37.

Zitat von 53er
in Oxford studiert? Die sitzen jetzt fast alle an den Schaltpositionen der Macht. Das Volk denkt, es hätte fähige Köpfe an den entscheidenden Positionen, dabei sitzen dort nur die Gerissensten. Guttenberg und Schavan lassen grüßen.
Nicht nur der Aussenminister, auch der ehemalige Premierminister. Alles Elitekader der britischen Universitäten.

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ostborn 30.04.2018, 14:35
38. Skripal & Syrien Giftgas

Deshalb schwindeln Boris und Thereza so gut. Schon zu Uni-Zeiten darauf trainiert...

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carahyba 30.04.2018, 14:56
39.

Zitat von helmut.alt
ist der Trend in der Bildung und Ausbildung und dann braucht man sich nicht zu wundern, dass so manche Person von den Anforderungen überfordert ist und zu unlauteren Mitteln greift, um das Examen zu bestehen. Das fängt in der Schule an und setzt sich bis zur Uni fort. Der eigentliche Test kommt dann mit der Berufsausübung. Da kann man nicht mehr mogeln. Wer nichts kann muss meist gehen.
In den MINT-Massenfächer werden die Studenten durch Aushilfskräfte betreut, Übungen werden en masse abgekupfert, in den Klausuren sind 50% Durchfaller nichts aussergewöhnliches, in den Nachklausuren gleichfalls. Bei den mündlichen Prüfungen werden Standartabfragen gepaukt, dafür gibt es Prüfungskarteien.

Wer in Mathematik und Physik kein solides Basiswissen mitbringt sieht meist keine Sonne, das Schulwissen reicht bei weitem nicht aus. Intensive Vorbereitungskurse sind meist notwendig um eine Basis zu schaffen, wesentlich ist der Begriffskanon samt den Hyroglyphen, wer den nicht beherrscht, braucht erst gar nicht anzufangen, versteht nur Bahnhof, obwohl das ist noch keine Mathematik oder Physik ist.
Dies wird dem Anfänger meist nicht erklärt. Diejenigen, die nur den Schein brauchen werden durch eine gute Studienberatung in die Lage versetzt sich diesen zu ermogeln.
Nicht weiter tragisch wenn Mathe nur ein Nebenfach ist. Verfahrenstechnik ist aber heutzutage hohe Mathematik mit allen Finessen. Da haben sowieso nur Koriphäen eine Chance. Die anderen landen im Aussendienst.

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