Forum: Leben und Lernen
Campus-Studie: Tiermediziner büffeln am meisten, Soziologen am wenigsten
DPA

Wie viel Zeit kostet mich mein Studium? Der aktuelle Studentensurvey zeigt, wie viele Stunden angehende Zahnmediziner, Soziologen, Elektrotechniker wöchentlich arbeiten. Und was sie sich für ihre Zukunft wünschen.

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nettes Gespräch 28.10.2014, 14:57
90.

Zitat von Tron2002
Ich wurde früher von meinem Umfeld wegen Kriegstraumata und Depressionen dazu gedrängt einen Psychologen aufzusuchen und mit Soziologen zu verkehren, ich habe mich aber geweigert Antidepressiva zu nehmen. Ich kann nur aus Erfahrung sagen dass die meisten Soziologen und Psychologen kaum was können, viel sinnentleertes Geschwurbel dass vielleicht Leute beeindruckt die schwer unter Medikamenteneinfluss stehen. Vor allem bei den Soziologen gibt es viele Quereinsteiger die eigentlich was .....
da man ja auf sowas immer wieder stößt:

Die die die Medikamente geben, sind immer Ärzte. Niemand außer Ärzten dürfen Medikamente verschreiben. Auch die Verantwortlichen im Fall Mollath sind meines Wissens größten Teils Ärzte. Und zwar Ärzte mit einem Facharzt für PSYCHIATRIE, so genannte Psychiater. Psychologen (so wie ich) sind zwar auch zuweilen etwas seltsam, aber geben keine Medikamente. Was Sie als Soziologen bezeichnen, sind vmtl. Sozialarbeiter, die haben Soziale Arbeit studiert, nicht Soziologie.

Zum restlichen Thema sage ich nur: Die Studie sagt wenig über das Fach und seine Komplexität und vielmehr über die Art des Studiums aus, ob nämlich z.B. viele Zwischentests gefordert werden. Wenn ich jede Woche einen Test schreibe (Medizin und Zahnmedizin) dann lerne ich auch mehr pro Woche als wenn (wie z.B. bei den Soziologen) nur am Ende des Semesters ein paar Hausarbeiten anstehen. Ich z.B. habe eigentlich immer erst am Ende des Semester gepaukt (außer für Biopsychologie und Statistik, da hat das parallel arbeiten besser geklappt), aber dafür dann halt auch richtig viel.

Ziemlich peinlich auf jeden Fall, wie hier alle über Fächer herziehen, die sie selbst nie studiert haben, und über die sie nur so vom Hörensagen wissen. Aber natürlich ist ihres das einzig wahre und der Rest völlig dumm.

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TS_Alien 28.10.2014, 14:59
91.

Zitat von potenz
Soo schlecht hat er das Konzept nicht verstanden: IQ korreliert hoch mit den Schulnoten ...
Positiv oder negativ?

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minilux 28.10.2014, 15:04
92. ja, so kann man von wahren Mißständen ablenken...

indem man alles aufeinander hetzt:
da lästert dann der Veterinär über den Informatiker, der über den Mediziner, weiter über die sozialwissenschaftlichen Studiengänge, bis man schliesslich bei Kunstgeschichte angekommen ist.

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dschmi 28.10.2014, 15:06
93. @88

Ja solch Leute Le Commissaire gibt es mehr als genug... das aber Akademiker in der Regel auch später überproportional Steuern Zahlen vergessen solch Leute ganz schnell.
Mal abgesehen das es auch Studenten gibt die vor dem Studium gearbeitet haben.
Ich habe vor dem Studium 5 Jahre lang gearbeitet, Vollzeit mit einer Berufsausbildung.
Aber solch Leute wie er Fragen dann abfällig, wie man mit 26 noch Student sein kann... Auf die Idee das es auch welche gibt die vorm Studium gearbeitet haben (darunter um sich ein Studium leisten zu können) kommen Sie nicht...

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ridgleylisp 28.10.2014, 15:07
94. Soziologen.....

......brauchen ja nur die richtige politische Ausrichtung (links) vorzeigen dann haben sie ihr Pensum schon halb geschafft.

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knackpanda 28.10.2014, 15:10
95.

Also, um mal kurz zusammenzufassen..
Ja, soziologen "arbeiten am wenigsten", Aber sie müssen ja noch arbeit und familie unter einen gut kriegen... Na klar, müssen vets & meds Aber auch, nur in noch weniger zeit... Ja psychologen etc. müssen mehr haus arbeiten schreiben... Na klar, Aber vets & meds haben viele restate & lehrgespräche (bis 1/woche) zwischendurch, wofür sie lernen müssen! Ja, die "oberen" haben viele pflichtfächer... Muss auch sein, niemand will sich Von jmd. Aufschneiden lassen, da bei dem thema Leider verschlafen hatte...
Das ganze liegt am IQ, intelligenz=gutes abi... So ein Quatsch! Lernen hat nix mit intelligenz, nur mit fleiss zu tun! ... Soziologie-Bashing? Nicht gleich beleidigt sein! Freut euch doch, dass ihrs "so Leicht" habt?!

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tvw25368 28.10.2014, 15:12
96. paradox

die qualität der studie kann ich nicht beurteilen, aber einer hatte es ja schon darauf hingewiesen, dass die wohl einige unzulänglichkeiten aufweist.

dennoch ist es irgendwie erheiternd zu lesen, dass die ganzen soziologie/geist.wiss. "basher" und selbternannte IQ monster ihren senf nur deshalb dazu gebeben können, weil diese "minderwertigen", gw fächer ihnen mit der studie die grundlage dafür geliefert haben. ...aber hey...sind ja nur blablafächer :D

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trashmagfan 28.10.2014, 15:13
97. Ferien als wichtiger Faktor..

Wenn ich 2-3 Monate Ferien hätte würde ich auch mehr Std/Woche büffeln. Stattdessen schreiben bei uns die Ingenieurswissenschaften der Uni durchweg Klausuren in den Ferien gemischt mit Praktikum in den Ferien, für denjenigen, der seinen Bachelor in Rekordzeit schaffen will. (i.d.R bleiben 3-7 Tage Freizeit) - Mensch braucht nun einmal auch eine Auszeit!

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io_gbg 28.10.2014, 15:13
98.

Zitat von Frank M.
Kunstgeschichte usw ist auch Mädchenstudium. Das bedeutet diese müssen niemals im Beruf arbeiten. Irgendjemand anderes (Eltern, Mann) bezahlt später den Lebensunterhalt.
Eine doch ziemlich veraltete Sicht auf die Dinge.

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hemithea 28.10.2014, 15:15
99. dämlich

Was soll denn diese Aussagen Bringen? Jeder wählt doch sein Studium selbst aus!
Mich kriegen keine Milliarden in ein Soziologie-Studium rein! Trotz des geringen Arbeitsaufwandes gegenüber meinem Chemiestudium.
Was mich aufregt, ist nicht der Lernaufwand, sondern die Unfähigkeit und die zahlreichen ''Ich-bin-dafür-nicht-Zuständigkeiten''meiner Uni, die das Leben erschweren und den Lernaufwand gefühlt verdoppeln.

Zu Bafög: die meisten müssen neben dem Studium arbeiten. Der durchschnittliche Arbeitgeber macht Feierabend (wahrscheinlich nach Überstunden), kann aber danach halbwegs abschalten. Der durchschnittliche Student hat nach 8-10h Uni muss noch arbeiten, so 2-5h und hat somit kein Feierabend oder muss Aufgaben lösen/lernen. Da ist nicht viel mit abschalten oder mal ne Pause einlegen. Am Wochenende genauso. Und bei Bafög geht man nur davon aus, wie der Lohn ist. Dass die Eltern auch Rentenvorsorge betreiben müssen, oder Ihren Eltern gegenüber auch unterhaltsverpflichtet sind oder eventuell noch Kredite haben, wird nicht beachtet. Wenn wirklich nur die jungen studieren, die sich das leisten können, ist das diskriminierend, da eigentlich das Motto,,Bildung für alle,, ist.

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