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Darf ein Verschwörungstheoretiker lehren?

Ein Uni-Dozent in Wisconsin phantasiert über die Anschläge von 11. September und anderes mehr. Die Freiheit der Meinung ist garantiert - aber darf ein Verschwörungstheoretiker Lehrer an einer Universität sein? Der Artikel zum Thema:

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sysop 03.08.2006, 11:25
60. Thema!

Bitte das Thema der Diskussion beachten. Danke.

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adsum 03.08.2006, 11:30
61.

Zitat von stonie
äähhh, Nö! "Gelehrt" werden, sollte an Schulen und Unis nur das, was wissenschaftlich als bewiesen oder höst wahrscheinlich anzusehen ist. Ansonsten kann im Biologieunterricht auch wieder gelehrt werden, dass wir alle ausnahmslos von Adam und Eva abstammen und die Molekularbiologie Lüge ist, usw... Der Mann kann ja privat und in Büchern verzapfen was er will, aber nicht an einer öffentlichen Lehranstallt!

Volle Zustimmung!
Gruß
adsum

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LeoK 03.08.2006, 11:30
62. Darf ein Verschwörungstheoretiker lehren

Natürlich darf ein Professor entsprechendes lehren. Schliesslich stammt aus dem „Think tank“ aus den 90iger Jahren (http://www.thefourreasons.org/pnac.htm), rund um US-Vize Dick Cheney, dem Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, Paul Wolfowitz usw. die These, dass eine entsprechende Politik wohl nur durchsetzbar wäre, wenn ein welterschütterndes Großereignis stattfinden würde.
Ein solches Ereignis fand 11/09/2001 statt und innerhalb weniger Stunden war prompt der sogenannte Feldzug gegen den Terrorismus „geboren“, der jedoch offensichtlich von massiven wirtschaftlichen Interessen gelenkt wird.
Ein Schelm ist, wer da Böses denkt.

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rkinfo 03.08.2006, 11:31
63. Re: Quizfrage

Zitat von gyni
Darf er sehen? Darf er denken? Darf er Schlüsse ziehen? Natürlich darf er. Quizfrage: Wie ist es möglich, dass die drei Gebäude in der Geschwindigkeit des freien Falls einstürzten? Antwort: Gar nicht Dutzende andere Professoren haben sich zu 'Scholars for 911 Truth' zusammengeschlossen. Ich empfehle den allzu obrigkeitsgläubugen Oberschlaumeiern mal auf deren Webseite zu stöbern
Das Gravitationsgesetz galt auch am 11.9.2001 - Beschwerden an Isaac Newton richten.

Setzt sich ein Gebäude erst einmal in Bewegung entsteht durch die Bewegung /verursacht durch die Gravitationsbeschleunigung die kinetische Energie der fallenden Teile, die dann teils zur Zerstörung der darunter liegenden Teile verzerrt wird.
Beim WTC mußte nur die Energie aufgebracht werden um die Verankerungen der Deckenplatten mit den Trägern aufzubrechen - ein kleiner Energiebetrag.

Ich vertraue nicht der Obrigkeit, sondern den Physikformeln, Bauplänen der Objekte und meinen eigene Rechnungen /Energieabschätzungen.

Nachdem die drei einstürzenden Gebäude WTC 1,2,7 aus unterschiedlichen Gründen zusammenbrachen, also
WTC 1 weil 2-3 Geschosse durch Brand zerstört waren und nachgaben
WTC 2 ca. 25 Stockwerke im Block kippten
WTC 7 im Basement das Gebäude nachgaben
aber jeweils die Grundgleichungen der Gravitation/Fall zutrafen (außer leichte Bremswirkung, aber im Rahmen der Meßgrenzen durch den verdeckenden Staub und der ursprünglichen Höhe des Schuttberges ist deren genaue Bestimmung schwierig) ist die Sache physikalisch ok.


Lt. http://www.scholarsfor911truth.org/WhoAreWe.html gibt es Proffessoren als Unterstützer der VT 911, aber kein Professor für Physik oder verwandte Disziplinen. Natürlich auch kein Bauingenieur ...

Gemäß 'und sie bewegt sich doch' /Galileo Galilei halte ich mich an die Gleichungen und die Technik, egal wieviele selbsternannte Wissenden mir VT-Käse einompfen wollen.

Übrigens gibt es bis heute keine Komplettdarstellung der angeblichen Verschwörung, als vom CIA-Handwerker im WTC bis zur Bildfälschungsabteilung des Pentagon, Geheimaktionen der Norad u.s.w.
Es gibt viel inkompatibles an Thesen, hochkomplexe Teilthesen = die WTC-Sprengung aber keine Darstellung wie es dann alternativ gewesen ist und wieso 'zufälligereise' in 4 Flugzeugen gleichzeitig 4 arabische Flugschüler saßen, welche je eine Berufspilotenausbildung erfolgreich abgeschlossen hatten, die Qualifikation für Boeing 757/767 hatten aber denoch nicht bei Fluglinien angeheuert hatten obwohl sie wohnhaft in Hamburg ja außerhalb des Einflußbereiches des US-Imperialismus waren.

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Nike Dorls 03.08.2006, 11:32
64. Akademische Meinungsfreiheit

Zitat von sysop
Ein Uni-Dozent in Wisconsin phantasiert über die Anschläge von 11. September und anderes mehr. Die Freiheit der Meinung ist garantiert - aber darf ein Verschwörungstheoretiker Lehrer an einer Universität sein? Der Artikel zum Thema:
Das schreibt der UNI SPIEGEL unter der Rubrik Auslandsstudium:
"irrlichtert ein Uni-Dozent"
"klingt krude"
"Argumente puzzelt er in bester Verschwörungstheoretiker-Manier"
"vermeintlichen Beweise"
Sorry, aber der Ton passt wohl eher in die oder ins B*LD...
Doch die Erklärung folgt auf dem Fuße:
"Seine verwegenen Argumente untermauert Barrett mit seinem akademischen Grad; er hat einen Doktor in afrikanischer Sprache, Kultur und arabischer Literatur abgelegt."
Afrikanisch? Arabisch? Und (wie später erwähnt) auch noch zum Islam übergetreten. Na dann ist ja eigentlich alles klar... Unverständlich, dass der überhaupt lehren darf!

Der Verwaltungsdirektor der Universität sieht es allerdings differenzierter als der Spiegel-Autor:
"die Studenten seien durchaus in der Lage, unkonventionelle Ideen zu analysieren und sich ihre eigene Meinung zu bilden: "Wissen wächst, wenn man über Meinungen streitet", sagte Farrell."
Und genau so sehe ich es auch.

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conspiracky 03.08.2006, 11:36
65. Darf ein Verschwörungstheoretiker lehren?

Dürfen Verschwörer regieren?

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Nele Sachse 03.08.2006, 11:36
66. Verschwörung oder was?



Interessant, dass jeder beflissene Artikel die sogenannten Verschwörungstheorien - von denen die meisten von technischem Fachwissen und Logik strotzen - als "krude" abtut. Gerade habe ich gestöbert und mehrere hochinteressante Beiträge aus dem Bauingenieurwesen gefunden, die sehr überzeugend klingen (alles über die "controlled demolition") und alles andere als krude. Krude klingt für mich nur die "knee-jerk reaction", alles, was ein bisserl geistiges Engagement verlangt, als "krude" zu verunglimpfen.
Selbstverständlich werden Leute, die die offizielle Ideologie (leider auch unkritisch durch den SPIEGEL verbreitet) anzweifeln, ab einem bestimmten Zeitpunkt mundtot gemacht werden.

Nun zur Frage: Darf er das?
Wie bitte, SPIEGEL? Geht´s euch noch gut da drüben? Wie kann man bei ähnlichen Parallelen in unserer Geschichte so eine Frage überhaupt stellen, ohne sich gewaltig zu schämen?
Was ihr dürft, als investigatives Magazin, nämlich sich die überzeugendsten Alternativerklärungen (und fast jede ist überzeugender als die gängige Version! selbst unter Mitwirken von Außerirdischen!) in einem Artikel zu besprechen. Das DÜRFT ihr. Und warum passiert das nicht?

Also neue Frage: ein unabhängiges, überparteiliches deutsches Nachrichtenmagazin ignoriert ein paar sehr interessante Erklärungen zum bis dato noch unaufgeklärten Massenmord an 3000 Amerikanern.
Dürfen die das?
Aus London,
Heike

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dietmark 03.08.2006, 11:36
67. Nicht alles sind Verschwörungstheorien

Nicht jeder Kritiker der medienöffentlichen Meinung ist ein Verschwörungstheoretiker.
Wer wirklich für den 11.september verantwortlich war, vermag wohl niemand mit letzter Sicherheit zu sagen. Tatsache ist das der 11. September gut ins militärstrategisches Konzept der US-Regierung gepasst hat; vieles vertuscht wurde.
Es wäre nicht das erste Mal das eine Regierung lügt um einen Krieg zu legitimieren.
Ich weis nicht ob Kevin Barret wirklich als sachkundiger Kritiker einzustufen ist. Mit der Diskussion über seine Lehrerlaubnis sollen aber wieder mal Kritiker lächerlich und mundtot gemacht werden.

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conspiracky 03.08.2006, 11:42
68. Darf er das lehren?
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Tobermory 03.08.2006, 11:42
69.

Zitat von wicket
Uebrigens: Es gibt in der wissenschaft auch die moeglichkeit theorien zu wiederlegen (sic!) - je abenteuerlicher die theorien, desto einfacher sie zu wiederlegen. .....
Im Prinzip ja, aber je abenteuerlicher die Theorie, desto unbelehrbarer i.d.R. ihr Urheber. Den Fall sollte man losgelöst vom Thema 11.11. grundsätzlich sehen. Ich denke, es gibt Grenzen für Lehrende. Wenn ich als Student Wissenschaft mit Märchenerzählen verwechsle, fliege ich durch die Prüfungen und kann meine Sachen packen. Warum sollten für Dozenten nicht sogar strengere Maßstäbe gelten? Natürlich ist Freiheit der Lehre ein hohes Gut. Aber nur in den Geisteswissenschaften kann man sich vermeintlich solche Narrenfreiheit erlauben. Ich würde gerne mal wissen, wie der Unirektor reagieren würde, wenn ein Chemiedozent die Hochschule in die Luft sprengt, weil er die falsche Formel für die richtige hält.

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