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Dealende Pädagogin vor Gericht: Lehrerin soll Drogen verkauft haben
DPA

Zwei Kilo Marihuana sowie ein bisschen Haschisch und Amphetamine fand die Polizei bei ihr, jetzt steht die Kunst- und Mathe-Lehrerin vor Gericht. Der Vorwurf: Sie habe gedealt, auch Jugendliche sollen zu ihren Kunden gehört haben. Wohl aber keine eigenen Schüler.

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Wolffpack 29.10.2013, 18:30
10.

Zitat von An-On
aber Bier wird bei jeder Schulfete (i.d.R. vom Hausmeister) fassweise verkauft
Das habe ich noch nie erlebt und auch noch nie von gehört. Selbst für Eltern nur selten. Ich würde mal behaupten da übertreiben sie ganz stark oder verwechseln Privatfeiern von Klassen mit irgendwelchen Schulfeiern.

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hans.jo 29.10.2013, 19:08
11.

Zitat von Wolffpack
Das habe ich noch nie erlebt und auch noch nie von gehört. Selbst für Eltern nur selten. Ich würde mal behaupten da übertreiben sie ganz stark oder verwechseln Privatfeiern von Klassen mit irgendwelchen Schulfeiern.
Also ich kann aus meiner Schulzeit auch nur berichten, daß in den Räumlichkeiten der Schule abgehaltene Oberstufen-Feten auch immer den Bierverkauf beinhaltet haben - allerdings normal dann durch die Mitschüler, um die Party zu finanzieren. Härtere Alkoholika waren da auch ganz normal, die hat man dann aber selber mitgebracht.

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ich_diskutiere_nicht 29.10.2013, 19:12
12.

...sie wird einfach Geld gebraucht haben und das nicht nur um ihren eigenen Graskonsum zu finanzieren...das Leben ansich ist auch so teuer genug und während sich die Einen noch über den Mindestlohn von lächerlichen 8,50€ streiten, müssen die anderen sehen wie sie klar kommen.Sie wird nicht die dicke Kohle als Aushilfslehrerin verdient haben.

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fratzel 29.10.2013, 19:17
13. Ein Teufelskreis

warum muss eine Lehrkraft mit Drogen handeln? Wird man da heute auch unterbezahlt? 100g ist ja auch nicht wenig. Die Begründung der U Haft, lässt erahnen, dass die Frau Geld Problemen hatte... Sie hat auf jeden Fall nicht ihre Position ausgenutzt, um den Kundenkreis zu erweitern. Also versteh die Aufregung nicht...

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hundotto 29.10.2013, 19:36
14.

In Schleswig-Holstein hat ein Ungeständiger 36 jähriger Lehrer für die so ziemlich gleiche Menge,ohne Amphetamin,nach einem halben Jahr U-Haft auf 2,5 Jahre auf Bewährung(3 Jahre) bekommen.Da bin ich mal gespannt.Die arme Frau,nur des kiffens Willens.Viele Grasdealer sind eher Idealisten.Finanzieren ihren Konsum,keine Mafia,die verkaufen andere Drogen,viel lukrativer.

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dannyandy 29.10.2013, 20:00
15. Alkoholdealer vor Gericht!

Betrachtet man die gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Schäden, so liegt der Alkohol weit vorne. Bei Jugendlichen können die psychischen Folgen wie Arbeitsunlust, allgemeines Desinteresse und andere cerebrale Schädigungen durchaus vergleichbar sein, aber Europa muss irgendwann die Straffreiheit des Konsums und des Verkaufs für Gras/Haschisch gesetzlich regeln! Sonst bin ich dafür, alle Alkoholverkäufer ebenfalls zu kriminalisieren! Gleichstellung tut not!

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seikor 29.10.2013, 20:19
16. wieso wird hier so schöngeredet?

der Handel mit Cannabis ist fast auf der ganzen Welt (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Marihuana#Rechtslage) illegal.

Jeder, der damit dealt, weiß, worauf er/sie sich einlässt.

Was mich eher wundert: wie weit drunten muss die Pfalz sein, dass sie solche Leute als Aushilfslehrer einstellen muss?

Tolles Vorbild für die Jugend...

Ich habe übrigens schon lange keine Schulfeier mit Alkohol erlebt. An der Grenze sind hier sicherlich die Abibälle zu sehen, die aber außerhalb in der Gastronomie stattfinden und keine Schulveranstaltungen sind.

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dimmuborgir 29.10.2013, 20:28
17. Das sehe ich anders.

Zitat von hans.jo
Und wieder wird eine Existenz zerstört weil überkommene und sachfremde Gesetze etwas dagegen haben. Wie schon ein anderer Kommentator schrieb: Hätte sie sich mit Schülern besoffen oder ihnen ein Bier gegeben, wäre alles in Ordnung. Macht ja nix, dass sie ihnen damit mehr geschadet hätte.
Auch wenn ich für eine Cannabislegalisierung bin,
so etwas geht nicht. Wegen der Vorbildfunktion.
Auch sollte ein Lehrer Autoritätsperson sein und
nicht mit Schülern fraternisieren.
Auch in einer Gesetzgebung mit legalisiertem Cannabis
würde ich eine Lehrerin rauswerfen, die nebenbei in einem
Koffieshop arbeitet. Ob sie zuhause, nach Feierabend, mal
ein Tütchen raucht, das würde mich nicht die Bohne interessieren,
weil ich das selber durchaus gerne mal mache.
Aber als Lehrer dealen, ob nun legal oder illegal es ist nicht
scheißegal um den Spruch mal auseinanderzudröseln.

Die Schule sollte der Ort des Lernens sein.
Und er sollte der Prävention in Sachen Drogen dienen.
Hier sollten Schüler aufgeklärt werden, um nein zu sagen
oder eben keine Illusionen darüber zu haben, das man ein
wachsames Auge auf sich selbst werfen muß, wenn man
Drogen nehmen möchte. Das gilt für alle Drogen, auch den
Alk.
Ein Lehrer der selbst Erfahrung damit hat, kann hier sogar
positiv wirken, da er kein stumpfer verteufler ist.
Ein Lehrer aber der zuhause in einem schon etwas größerem
Rahmen als Kleindealerei unterwegs ist, der hat in meinen
Augen nicht die moralische Integrität, die für den Lehrberuf
nötig ist. Erschwerend kommt in meinen Augen noch das
Amphetamin dazu. DAS geht gar nicht.

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lebakram 29.10.2013, 21:39
18.

LehrerInnen in Deutschland sind verpflichtet, die geltenden Gesetze zu achten und in besonderem Maße sich vorbildlich zu verhalten. Das gilt gleichermaßen für Beschäftigte Lehrkräfte im öffentlichen Dienst sowie Lehrer im Beamtenverhältnis. Dass viele Zeitgenossen diesem "Auftrag" nicht wie erwartet nachkommen, ist kein Geheimnis. Aber vor diesem Hintergrund dürfte doch deutlich werden, warum das Verhalten besagter Dame nicht aktzeptabel ist. Ich finde es schon erstaunlich, wie manche KommentatorInnen hier argumentieren, nämlich über den Vgl. mit Alkohol. Gras ist (umstrittenermaßen) immer noch nicht legal, was den Fall der Lehrerin ja auch ausmacht. Und was meines Erachtens noch viel gravierender ist: Leute, die Frau hat auch mit harten Drogen gedealt!

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testthewest 30.10.2013, 23:06
19. optional

"Dass es sich bei einem ihrer Abnehmer um einen Jugendlichen gehandelt habe, habe sie offenbar nicht gewusst."

Was soll das. Sie ist 50 und Lehrerin. Sie wird jawohl nach all der Zeit einschätzen können wie alt jemand ist. Vielleicht wird es ihr mit 50 auch zu Ohren gekommen sein, dass Drogenhandel in Deutschland verboten ist.
Jetzt traurig zu sein ist reichlich spät und irgendwie auch irrelevant.
Aber es ist ja eine Frau, also nimmt man für sie Partei als gute Linkspresse. Die EMMA könnte es auch nicht besser.

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