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Debatte um einheitliche Prüfungen: "Zentrale Gleichschaltung wäre töricht"
Holger Hollemann/ DPA

Gleiches Abi für alle? In der Politik ist eine Diskussion über bundesweit einheitliche Bildungsstandards entbrannt. Sie geht in die völlig falsche Richtung, meint Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien.

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frank57 21.07.2019, 20:49
40. Der Artikel

ist totaler Quatsch! Regionalgeschichte gehört nicht in eine Abiturprüfung welche deutschlandweit anerkannt werden soll!
Aber bald haben wir ja eine europäische Regierung und Armee!

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print1939 21.07.2019, 20:50
41. Abi nur noch Voraussetzung für Aufnahmeprüfung

Das Ergebnis dieser Kleinstsaaterei aus rein politischen Gründen, dass es s immer minderwertiger wird. Oder wie ist die Schwemme von 1er Abituren zu erklären? Hauptsache die Länder können die die Noten manipulieren, wenn einzelne Prüfungen angeblich zu schwer sind.

Es wird Zeit, dass die Unis Aufnahmeprüfungen verbindlich einführen. Dann können sich die Länder weiter dem Rücken austoben

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midnightswim 21.07.2019, 20:58
42. wer hier wieder Mal zentrale Prüfungen fordert,

sollte dann auch zentrale Lehre fordern. denn viel zu viel hängt von Lehrerinnen und Lehrern ab. warum erwähnt das denn niemand?

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Braveheart Jr. 21.07.2019, 21:01
43. Das klassische, kaiserliche China ...

... hatte zentral gesteuerte, einheitliche Prüfungen. Und nicht etwa trotz der beträchtlichen, durch die Größe des Reiches bedingten "regionalen Unterschiede", sondern vermutlich gerade deswegen. Der eigentliche Knackpunkt liegt in der Bildungsministerkonferenz, wo jeder Landesbildungsfürst darauf pocht, wie wichtig sein "Dänenwall" doch ist. werden. Aufgeblasene Eitelkeiten ...!

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andre_36 21.07.2019, 21:05
44.

Zitat von touri
Sehe ich ganz ähnlich. Ich habe mich kürzlich mit einer Arbeitskollegin unterhalten, die drei Kinder hat. Zwei der Kinder gehen auf ein bayrisches Gymnasium, eins auf ein hessisches (die Famile wohnt nahe der Ländergrenze). Als ich sie fragte warum eines ihrer Kinder auf ein hessisches Gymnasium geht war die Antwort, das sie Ärztin werden will und in Hessen ist es einfacher die Noten für den NC zu bekommen. Da fällt einem dann nicht mehr viel dazu ein.
Wobei das Problem gleichzeitig die Frage aufwirft, wie sinnvoll die Abi-Note für den Zugang zu N.C. Fächern überhaupt ist. Ich habe den Eindruck, die Schüler sollen weniger ihr Fachverständnis, als die Fähigkeit zu cleveren Taktiken unter Beweis stellen; Ihr Beispiel, in einem Bundesland mit leichteren Anforderungen das Abi zu machen, zählt dazu. Die Wahl von leichteren Fächern als Leistungskurs ist eine andere Fehlentwicklung. Ich hatte beim Bio-Studium einige Kommilitonen, die Chemie und Biologie beim Abi abgewählt haben und ihren guten Durchschnitt durch Englisch, Deutsch und Kunst erreicht haben. Die haben natürlich nach wenigen Semestern abgebrochen.

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schrumpel500 21.07.2019, 21:07
45. Diese mittelalterliche Kleinstaaterei erschließt sich mir nicht.

Die Schulabschlüsse sind innerhalb Deutschlands nicht einheitlich, weil sonst die Qualität es Abiturs unzureichend wäre.
Aber die Bachelor- und Masterabschlüsse müssen europaweit, bzw. mit den nordamerikanischen Standards übereinstimmen.
Wenn also eine Familie von Ulm nach Neu-Ulm umzieht, müssen die Kinder Nachhilfeunterricht nehmen, weil die Bildungsstandards uneinheitlich sind.
Ein Bachelor of Science aber, der viel mehr Wissen erfordert, ist in Deutschland wie in Frankreich oder den USA gültig.
So was nennt man kognitive Dissonanz, das kann und will ich nicht verstehen.

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anark 21.07.2019, 21:07
46.

Merkt die dusselige Tante bzw. der Autor eigentlich nicht, dass sie sich fröhlich des Nazivokabulars (Gleichschaltung) bedient? Mir geht das arrogante Getue gewaltig auf den Geist, mir dem dieses geisteskranke föderale Bildungssystem als allein seligmachend hingestellt wird. Mir dem DDR-Abitur (nein ich mochte dieses System mit sehen ideologischen Auswüchsen nicht) hatte ich allerdinge eine solide Basis, um ein Studium (international anerkannt) als Diplom-Ingenieur erfolgreich abschließen zu können.

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gedu49 21.07.2019, 21:12
47. Das versteht sich von selbst

Zitat von midnightswim
sollte dann auch zentrale Lehre fordern. denn viel zu viel hängt von Lehrerinnen und Lehrern ab. warum erwähnt das denn niemand?
Wenn man die Abschlußprüfungen vereinheitlicht muss man selbstredend auch die Lehrpläne vereinheitlichen.

Es entwickelt sich bei mir die Vermutung, dass sich wichtige , aber dann überflüssige Mitarbeiter verzweifelt an Ihre Sessel klammern. Einheitliche Lehrplähne würden früher oder später dazu führen, dass es keine Rechtfertigung für die Existenz der Bildungsminister unserer Bundesländer geben würde. Dann würden untergeordnete Dienststellen die verbleibenden Aufgaben erfüllen können.

Welch eine Horrorvorstellung, das Grundgesetz darf keinesfalls geändert werden !

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mrmartin19 21.07.2019, 21:14
48. sorry, aber das sind lächerliche Nischenbeispiele

in unbedeutenden Nebenfächern die mit einer Zentralabi Prüfung 0 zu tun haben.
Ist der Dame gar nicht klar, dass mit dem föderalen DE Bildungssystem ein Umzug zwischen Bundesländern für die Kinder ein Alptraum sein kann.
Der SPD Gemeinschaftsschule gegen CDU/CDU 3-Stufensystem Glaubenskrieg muß endlich aufhören und schön wäre wenn es mal wieder um fachlich fundierte Argumente ginge.

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Hibiskus 21.07.2019, 21:15
49. Pro Zentralabitur

Ich bin für die Einführung eines Zentralabiturs! Ich fiände das fairer. Ausserdem fände ich es logisch.:Sonst müsste man ja eigentlich Abiturienten z.B. aus Schleswig H. nur zu Studienplätzen an Universitäten in Schleswig H. zulassen.

PS: In Frankreich gibt es ein Zentralabitur.

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