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Deutsche Unis - international konkurrenzfähig?

Im internationalen Vergleich schneiden deutsche Hochschulen schlecht ab: In einem neuen weltweiten Ranking sind die beiden besten aus Bayern - aber sie schafften es nicht unter die Top 50. Sind die deutschen Unis international noch konkurrenzfähig?

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Lecturer 14.08.2007, 15:22
20. Ranking aus englischer Sicht

Die Unis im englischen Sprachraum warden schon seit mehr als 15 Jahren begutachtet und ‘gerankt’. Die Mittelzuweisungen richten sich nach dem ranking. Hier muss angemerkt werden dass z.B. an meinem Fachbereich (Ingenieurswissenschaft, Nr 2 im UK) die ranking-bezogenen Mittel 45% des Gesamtetats ausmachen (das sind keine Forschungsgelder sondern Betriebsmittel, völlig anders als die Mittelzuweisungen an die deutschen ‚Eliteunis’ sowohl im Zweck als auch im Betrag). Wenn unser ranking um einen Punkt (von 5) fällt verlieren wir 50% der ranking-bezogenen Mittel, also 22,5% des Gesamtetats. Das würde unweigerlich Entlassungen zur Folge haben. Die Motivation der Unis hier gut abzuschneiden ist also eng mit dem Überlebenswillen verbunden.

Gleichzeitig versuchen natürlich alle Unis die ranking-Kriterien auf Teufel komm raus zu erfüllen; Effizienz des Betriebes, der Lehre, zielgerichtete nicht sofort erfolgreiche / veröffentlichbare Forschung usw. sind da nicht so angesagt. Publikationen werden ‚angekauft’ indem Leute mit ellenlangen Publikationslisten eingestellt werden – nicht so gut zur Nachwuchsförderung, aber solange Doktoranden aus Deutschland, Schweiz, Frankreich usw kommen bleibt das Arbeitstempo erhalten. Diese Art von Wettbewerb mit allen Auswirkungen, auch den Sparzwängen (nicht existiererender akademischer Mittelbau, minimale technische Unterstützung; ich bin mein eigener Professor, Sekretär, Handwerker, Gutachter, Wissenschaftler usw) ist in Deutschland (noch?) unbekannt – und auch über längere Fristen kontraproduktiv.

Fazit: das ranking sagt nicht soo viel über die Qualität der betreffenden Unis als über ihre Fähigkeit die ranking-Kriterien zu erfüllen aus. Da hinkt Deutschland wirklich hinterher. Und auch in der Nutzung des Potentials – das ist wirklich schwer zu verstehen. Ich habe Kollegen die keine englischen Doktoranden einstellen weil die schlicht nicht ausreichend qualifiziert sind. Das ganze Geunke von wegen schlechter Ausbildung in Deutschland zeigt eigentlich nur dass die Leute die davon reden noch kein ausländisches Bildungssystem von nahe gesehen haben.

In Deutschland gibt es einige Probleme – verkrustete, bürokratische Verhältnisse die keine Änderung zulassen, grosse Massenträgheit, Resignation usw. Geld ist, glauben Sie mir das, reichlich vorhanden (ich muss immer lachen wenn sich meine deutschen Kollegen über Sparzwägne beklagen); Geld ist in der Forschung auch beileibe nicht alles. Forschung ist eine Individualsportart in der ein guter Forscher mehr bewegt als 20 mittelmässige.

Es ist der Wille den Leuten mehr Eigeninitiative zuzulassen, weniger Verwaltung zuzumuten, Forschung zu belohnen nicht bestrafen, nicht ewig auf gestern sondern auf morgen zu schauen, nicht immer nur zu jammern und Angst (dieses schöne deutsche Wort hat tatsächlich den Sprung in die englische Sprache geschafft) vor morgen zu haben.

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libertarian 14.08.2007, 15:23
21.

Zitat von sysop
Im internationalen Vergleich schneiden deutsche Hochschulen schlecht ab: In einem neuen weltweiten Ranking sind die beiden besten aus Bayern - aber sie schafften es nicht unter die Top 50. Sind die deutschen Unis international noch konkurrenzfähig?
Als jemand, der selbst an einer (nicht-bayerischen) deutschen Hochschule und einer der amerikanischen Top 50 Unis gewesen ist, wuerde ich sagen, die Frage ist so nicht ganz fair. Vorab: ich bin durch meine Erfahrungen grosser Befuerworter von privaten Univerasitaeten, Studiengebuehren und im weitesten Sinne dem angloamerikanischen/angelsaechsischen Modell von Lehre und Forschung. Das heisst aber nicht, dass deutsche Unis schlecht waeren. Ich wuerde sogar sagen: fuer die deutsche Gesellschafts- und Arbeitsstruktur sind sie besser geeignet. Nicht dass Reformen nicht bitter notwendig waeren und ich nicht jedem wenigstens ein entsprechendes Auslandssemester nahelegen wuerde, aber am Ende ist die deutsche Universitaet auch ein Spiegel bestimmter gesellschaftlicher Realitaeten, die man nicht von heute auf morgen aendert.

Ausserdem wird die Fixierung auf fremde Modelle, die kaum jemand richtig versteht, sicher nichts bringen. Es wird kein "deutsches Harvard" in absehbarer Zeit geben. Selbst wenn man etwas entsrpechendes auf den Weg bringen wuerde, dauert es Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte, bis sowas waechst.

Vergleiche mit den entprechenden Rankings bringen da nicht viel. Man kann Aepfel und Birnen nur schwer vergleichen. Man kann auch nicht fragen, ob die deutschen Unis NOCH "konkurenzfaehig" sind - sie sind es in dem Sinne nie gewesen. Die deutsche Uni WILL ja ein Elfenbeinturm sein und nur wenige Faecher sind praxisnah ausgelegt. Und bei den wenigen Faechern hat man es mit ganz spezifischen Besonderheiten zu tun die in ganz bestimmten Berufsfeldern so auch gewuenscht werden. Manchmal ist das bestimmt gut, manchmal nicht.

Der Illusion, mit dem deutschen Universitaetswesen jetzt Scharen von Indern und Chinesen anlocken zu koennen, darf man sich nicht hingeben. Die werden weiterhin in die USA gehen. Trotzdem werden deutsche Unis sicher weiter hervorrande Ingenieure, Juristen etc ausbilden. Und sogar den ein oder anderen Naturwissenschaftler, der bereit ist mit dem deutschen Mangel an Ressourcen zu leben - wobei von denen am Ende immer mehr weggehen. So gesehen, muss man vielleicht erst mal mit den eigenen Traditionen und ueberfaelligen Reformen um die eigenen "best and brightest" buhlen, bevor man "international konkurenzfaehig" ist.

Ansonsten wuerde ich empfehlen, vielleicht auch nochmal zu bedenken, dass manche deutsche Uni uralt ist aber in den letzten paar Jahrzehnten zu Beamtenapparaten in billigen Zweckbauten verkommen sind. Derweil scheint mir die Studentenschaft immer noch sehr zwischen linker Didikatik und pseudo-amerikansichem WiWi Neusprech zerrissen zu sein. Vielleicht sollte man neben allem anderen wie moeglichen Privatisierungen, Studiengebuehrsystemen etc auch nochmal in die Keller gucken, um vielleicht festzustellen, dass unter den Talaren vielleicht nicht nur der Mief von 1000 Jahren zu finden war.

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wolfgang_a1965 14.08.2007, 15:29
22. schwieriger Vergleich

In Deutschland sind es eher einzelne Lehrstuehle oder Fachbereiche die international renomiert sind. Klar, das die US-Hochschulen die "Besten" sind: das sind Unternehmen, die Geld verdienen. Und natuerlich zahlen die Eltern nur dann die horrenden Tutions, wenn die Uni ein entsprechendes Ranking hat. Mit Qualitaet hat das aber nicht so viel zu tun, sondern eher mit sehr viel Marketing. Ganz aehlich dem Oscar, bei dem sich die Filmwelt letzlich selbst feiert. Mit filmischer Qualitaet hat das auch nichts zu tun.

Darueberhinaus sind die Deutschen Studenten die Weltbesten und ueberall begehrt, vor allem an den "US-Eliteunis". Wie kommt das denn?

Aus meiner nun 10-jaehrigen Erfahrung an "Top-Schools" in den USA und Korea/Singapur kann ich nur sagen- Solch ein Ranking sagt nicht viel ueber die Qualiaet der Absolventen..

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rwachsmu 14.08.2007, 15:34
23. Juju ein Ranking

Zitat von Lecturer
Fazit: das ranking sagt nicht soo viel über die Qualität der betreffenden Unis als über ihre Fähigkeit die ranking-Kriterien zu erfüllen aus. Da hinkt Deutschland wirklich hinterher. Und auch in der Nutzung des Potentials – das ist wirklich schwer zu verstehen. Ich habe Kollegen die keine englischen Doktoranden einstellen weil die schlicht nicht ausreichend qualifiziert sind. Das ganze Geunke von wegen schlechter Ausbildung in Deutschland zeigt eigentlich nur dass die Leute die davon reden noch kein ausländisches Bildungssystem von nahe gesehen haben.
Vielen Dank für diese Informationen. Sie sind um ein vielfaches hilfreicher als der Artikel.
Das Probelm scheint mir unter anderem auch zu sein, dass in den Medien gerne ohne sachliches Hinterfragen solche Themen wiedergegeben werden. Und das setzt sich dann in der Bildungspolitik fort.
Hauptsache die Zahlen stimmen und die Rankingposition ist ok und die Presse stimmt.

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Jotan 14.08.2007, 15:36
24.

Zitat von Andreas2
Schon die erste Antwort zeigt das Problem: die Vogel-Straußpolitik in diesem Lande, sprich: das Ignorieren der Realität und ihrer Ursachen, wird eine wirkliche Verbesserung verhindern, denn dafür bräuchte es ein Umdenken auf vielen Ebenen und nicht dieses übliche Geschwätz. Übrigens, Vinodissiomo, schon....
Mit solch neoliberalem Gelaber kommt man in D zum Glück nicht mehr an!
Die Verteilung ist nämlich die entscheidende Frage. Will man mehr Elite, muss dies auf Kosten der anderen gehen. Gerade die Angelsächsischen Länder machen das vor. Es geht vielmehr darum, die Bildung einer breiten Schicht zugänglich zu machen. Wohl nichts aus dem Sputnik-Schock der 60er gelernt?

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Nyrida 14.08.2007, 15:50
25.

Na ich weiß nicht recht. Ist es so relevant für eine Uni wie oft ein Professor in einer Zeitschrift zitiert wird oder dergleichen?
Wie schließt man daraus ob die Studenten genau so schau sind wie ihre ach so tollen Professoren? Nun ja, ich halte es für nicht so wichtig.
Statistiken sollte man eh nicht zu 100% trauen. Wie schon gesagt wurd, Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.

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Stahlengel77 14.08.2007, 15:52
26. Überflüssig wie das Doppelbett vom Papst...

1.) Kocht man in anderen Ländern und anderen Unis auch nur mit Wasser.
2.) Vermag kein Ranking den "Spirit", mit der an einer Universität gelehrt und gelernt wird in irgendeiner Form zu beurteilen
3.) Kommt es immer auf die Fachbereiche an, die man bewertet
bzw. in ein Ranking einbezieht. Wenn ein Fach oder eine Technologie weniger wichtig im Ranking sind, aber die Uni darin top ist, dann kann man ein Ranking gleich als Lektüre aufs Klo hängen..
4.) Werden solche Rankings meist nicht unter Einbeziehung der Industrie gemacht, die die meisten Absolventen ja übernimmt und die die passenden Leute nach ihren Maßstäben und Anforderungen sucht. Wenn ein Mann aus Harvard oder Berkeley nicht auf die Stelle passt, trotz toller Noten, weil er einfach nicht die entsprechenden charakterlichen Eigenschaften hat, dann sieht es auch für ihn ganz finster aus. Aus Prestigegründen hält sich eine Firma einen solche "Spitzenkraft" nämlich nicht.
5.) Sagen Publikationen und Zitate absolut nichts über die Qualität der Lehre aus (wie ich selbst feststellen durfte).

Die deutschen Professoren schreiben keine Sekundärliteratur und schon gar kein amüsant zu lesendes Sachbuch, das dann über große Verlage an eine breite Masse verteilt wird - wie in Amerika z.B..
Einige Professoren verstehen sich mehr aufs Publizieren und auf Selbstmarketing als auf die Lehre, andere publizieren ihre fünf bis zehn Fachberichte in Zeitschriften und Tagungsbänden und verstehen sich dagegen hervorragend als Vermittler von Wissen. Einige schaffen einen Mittelweg - also wer ist der bessere Professor ?

Was in Deutschland fehlt, das ist ganz einfach die finanzielle Ausstattung. Damit vertrete ich nicht die Meinung, das ich Studiengebühren gutheiße, die sind nämlich kontraproduktiv. Aber man sollte Leuten, die in Deutschland studiert haben, bei einer Abwanderung in ein anderes Land die Kosten für ihre Ausbildung, in die der Staat eine nicht unbeträchtliche Summe investiert hat, aufrechnen und dementsprechend zur Kasse bitten. Dann bleiben auch die Spitzenköpfe in Deutschland und nützen unserer Gesellschaft weiterhin und nicht nur sich selbst.
Die Unis müssen viel besser unterstützt werden, nicht nur von Großkonzernen, Industriekombinaten etc. - sondern auch vom Klein- und Mittelstand, denn dort nutzt das erworbene Wissen und auch sehr viele Forschungsarbeiten besonders.

Egal welches Ranking man sich ansieht, einen europäischen Vergleich oder einen weltweiten oder gar einen deutschlandweiten - ich finde es ehrlich gesagt armselig von der Politik und Interessenvertretern, wie der einzige Rohstoff, den wir haben - unser Wissen - so stiefmütterlich behandelt und brachliegen gelassen wird. Und man stattdessen die Unis als Generallösung über Studiengebühren finanzieren lassen will.

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nillivanmilli 14.08.2007, 15:52
27. Soviel Unfug!

Selbstverständlich wäre auch in D eine Qualitätssteigerung möglich. In allen Fächern!
Man müßte eben mehr Geld in die Hand nehmen und nicht für unsinnigsten Unfug Im Bund, den Ländern und den Kommunen ausgeben.
Mit Gerechtigkeit hat unsere Situation hier nichts zu tun. Dieses blöde Gerede kotzt mich an.
Bei mir ist das Studium nun schon 3 Jahrzehnte her. Dennoch ist mir diese groteskte Inkompetenz auf der lehrenden Seite auch in den Fachbereichen der Ingenieurswissenschaften in bester Erinnerung. Grauenhaft. Nicht überall - aber fast!!!!
Gespräche mit frischen Absolventen bestärken mich - es hat sich nichts geändert.

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Holmeor Kowa 14.08.2007, 15:54
28. Solch Ranking taugt allenfalls fürs Sommerloch

Zitat von sam clemens
Was herauskommt, wenn man sich ohne ausreichende Kompetenz an US-amerikanischer Wissenschaftspolitik orientiert, zeigen die Aufgabe der Habilitation (und der Förderung von Habilitanden) und die Einführung der Juniorprofessur.
VÖLLIG RICHTIG: Solch Ranking taugt allenfalls fürs Sommerloch. UND: ES PRODUZIERT KULTURELLEN VERFALL DURCH SINNLOSE ÜBERANPASSUNG!


Wenn die lokalen "Elitenmesser" der Shanghai University Umfragen herumschicken, wo es welchem Fellow am besten gefallen hat und wo wessen Sohn bzw. Tochter unterkam, kann man sich leicht vorstellen, daß da Harvard (allein vom ewigen Namen her) und Stanford (schon mal wegen des Wetters) immer wieder obenan stehen werden. Nur so erklärt sich auch, wie zufälllig da die Uni Bonn hineinplumpste...

Wir in Europa, besonders in Deutschland, können diese Ranking-Spiele getrost ignorieren, weil hier inkompatible Dinge quasi zur show und zu unzulässigen Reklamezwecken miteinander verglichen werden: in den USA ist Bildung (ebenso wie Recht und Gesundheit) ein käufliches Produkt am Markt und gelegentlich (siehe Stanford und Harvard) auch Markenware - mit allen Abstrichen und Täuschungen, die dieser zweifelhafte Begriff nun mal mit sich bringt. In Europa dagegen ist Bildung bislang ein öffentliches Gut..., mit allen Vorzügen und aber auch Einschränkungen, die dies bedeutet: steuerfinanziert (also irrtümlich gefühlt-kostenlos und mitunter erstickend im öffentlichen Dunst).

Wer einmal länger an einer Elite-Uni in den USA war (sogar unterrichtend - ich hatte die Chance des dadurch heute Mitreden-Könnens über sieben Jahre), der weiß, daß dort das Elitäre die ganz große Ausnahme ist, ansonsten hat man es bei den Undergraduates (dem Zahlvieh für die Exzellenz einzelner, meist abwesender Professoren) eher mit einem besseren Abiturkurs zu tun - für höhere Töchter und jene, die sie mal heiraten sollen.

Dieses (bezeichnenderweise aus Chna kommende) Ranking verschleiert im Grunde raffiniert, daß es gar nicht mehr um Wissen und Ausbildung geht, sondern um den Eintritt in den edlen Club der Harvard- oder Stanford-Alumni, um Stände und Kasten. Und um das Recht, dieses T-shirt ein Leben lang zu tragen; mit ihm wird selbst der schlichteste Depp, wenn seine Eltern am besten noch zusätzlich Geld springen lassen für die Immatrikulation - und zwar über den gegenwärtigen Listenpreis von 44.000 $ p.a. hinaus, am Ende z. B. in Omaha immer noch Bankdirektor oder gar, wie man es ja auch schon erlebt hat, Präsident...

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Andreas2 14.08.2007, 16:08
29.

Zitat von Jotan
Mit solch neoliberalem Gelaber kommt man in D zum Glück nicht mehr an! Die Verteilung ist nämlich die entscheidende Frage. Will man mehr Elite, muss dies auf Kosten der anderen gehen. Gerade die Angelsächsischen Länder machen das vor. Es geht vielmehr darum, die Bildung einer breiten Schicht zugänglich zu machen. Wohl nichts aus dem Sputnik-Schock der 60er gelernt?
Na glücklicherweise setzt so ganz allmählich auch in diesem Lande ein Umdenken ein. "Nicht mehr" ist somit zu ersetzen durch "endlich wieder". Denn das aus dem Bla bla "Bildung einer breiten Schicht" zugänglich zu machen nur ein akademisches Proletariat mit Taxifahrerlizenz und ein für die Allgemeinheit nutzloser Einheitsbrei entsteht, haben die 70er und 80er mit im wirklichen Leben nicht einsetzbaren Absolventen bestimmter ideologisch geförderter oder installierter Hochschulen und Fachrichtungen mehr als deutlich gezeigt. Übrigens : der Sputnikschock ist ein Beispiel par exellence für die Sinnhaftigkeit der Konzentration intellektueller Ressourcen und ist nichts anderes als das Resultat extremer Eliteförderung.

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