Forum: Leben und Lernen
Deutsche Unis - international konkurrenzfähig?

Im internationalen Vergleich schneiden deutsche Hochschulen schlecht ab: In einem neuen weltweiten Ranking sind die beiden besten aus Bayern - aber sie schafften es nicht unter die Top 50. Sind die deutschen Unis international noch konkurrenzfähig?

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kapi85 15.11.2007, 22:10
350.

Zitat von Willie
Ihr zieren des deutschen Bachelor Systems mit dem fuer bestimmte Gruppen symtomatischen "ach so toll" Label, laesst fuer mich den Schluss zu, dass auch sie aus der sowieso schon unterentwickelten Diskussionskultur in Deutschland Gleichschaltungsteile uebernommen haben, die Methode des "Abwertens mittels Uebertreibung" in diesem Falle. Das ist schade. Mein Tip: machen sie sich frei davon. Zum Bachelor System. Man sollte es hier mit der Forderung nach "akademischer Freiheit" nicht uebertreiben, finde ich. Immerhin ist der Bachelor auch in Deutschland ja erst die erste akademische Stufe, ein Level also, wo allgemein bekanntes Wissen, das andere laengst erarbeitet haben, nachgelernt wird. Mehr ist es nicht. Deswegen auch kein oder nur geringfuegigrer Unterschied zum Lernen in der Schule. (Wenn auch hier im Forum mitunter diesbezueglich ueber zuviel Verschulung gejammert wird, so fehlt mir persoenlich das Verstaendnis dafuer, was diesbezueglich an einem verschulten Studium so negativ sein soll. Zumindest und gerade auf dem Bachelorslevel.) Die Bachelors Programme sind meist auf gewisse Berufsbilder zugeschnitten, nicht unaehnlich einer Lehre. Und dafuer gibt es gute Gruende. Wer mehr und anderes studieren will, der kann dies dann freiwillig zusaetzlich oder im nachfolgenden Masters Programm tun. Dann sind immerhin durch das Bachelorprogramm bereits die noetigen Grundlagen vorhanden. Das halte ich fuer so ganz in Ordnung. Wo genau liegt also das Problem, das sie andeuten? Haben sie ein konkretes Beispiel?
Ich möchte Ihnen meine Standpunkt kurz beschreiben:
meiner Meinung nach hat der deutsche Bachelor das System unnötig verkompliziert, weil:
- es nicht mehr von Hochschule zu Hochschule anerkannt wird, also man nicht mehr problemlos wechseln kann
- man in der Realität keine Auswahl hat, da in einem Modulelement auf Grund von Ressourcenknappheit in der Regel eine Veranstaltung geboten wird, - ergo man kann gar nichts mehr frei wählen!!!!!
- ein Studium sollte akademisches Denken fördern und das heißt zuallererst kritische Meinungsbildung, wenn ich also die Leute auswendig lernen lasse wie in der Schule ist das kein Universitätsniveau, weil wesentlich Elemente, die nicht im Lernstoff sondern im Umgang enthalten sind fehlen!

Zu den Grundlagen des Bacherlostudiengangs hätte ich die Frage auf welchen konkreten Beruf einen zum Beispiel ein Bachelor in Social Science vorbereitet, oder Literature-Culture-and-Media-Studies

Übriegns, ich studiere keinen Bachelor

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Willie 16.11.2007, 15:12
351.

Zitat von kapi85
Ich möchte Ihnen meine Standpunkt kurz beschreiben: meiner Meinung nach hat der deutsche Bachelor das System unnötig verkompliziert, weil:
Ich sehe das nicht so. "Verkompliziert" vielleicht, das aber dann nur, weil man etwas einfaches kompliziert macht.
"Unnoetig" aber auf keinen Fall. Deutschland ist nicht die Welt.
Zitat von kapi85
- es nicht mehr von Hochschule zu Hochschule anerkannt wird, also man nicht mehr problemlos wechseln kann
Das liegt aber doch nicht am Bachelor, sondern daran, dass die "Kultusbuerokratien" sich nicht einig werden. Durch den Bachelor ergeben sich aber international mehr Moeglichkeiten. Und man muss diesen Studienweg schliesslich ja nicht beschreiten, wenn er einem nicht liegt, oder sehe ich das falsch?
Zitat von kapi85
- man in der Realität keine Auswahl hat, da in einem Modulelement auf Grund von Ressourcenknappheit in der Regel eine Veranstaltung geboten wird, - ergo man kann gar nichts mehr frei wählen!!!!!
Resourcenknappheit ist doch nicht ein Merkmal des Bachelor Systems. Es ist ein Merkmal "knapper Resourcen". Diese wiederum sind eine Folge mangelnder Gelder, mangelnder Planung usw.. Da liegt doch der Hund begraben.
Zitat von kapi85
- ein Studium sollte akademisches Denken fördern und das heißt zuallererst kritische Meinungsbildung, wenn ich also die Leute auswendig lernen lasse wie in der Schule ist das kein Universitätsniveau, weil wesentlich Elemente, die nicht im Lernstoff sondern im Umgang enthalten sind fehlen!
Sie irren. Fundamental. Zuallererst kommt das Wissen. Wer nichts weiss, der hat auch nichts zum darueber nachdenken. Auch nicht akademisch und auch nicht kritisch meinend. Ueber Dinge, die sie nicht kennen oder verstehen, koennen sie auch nicht kritisch nachdenken, darueber koennen sie ueberhaupt nicht nachdenken.
Ein Studium muss in erster Linie Wissen und Faehigkeiten vermitteln. Und Auswendiglernen, so gut und nuetzlich es ist, es vermittelt alleine keine Faehigkeiten. Zum Auswendiglernen kommt auch das nutzen des Erlernten dazu. Dies geht nur ueber konkrete Lehraufgaben. Ganz wie in der Schule.
Die Uni ist nicht eine "Denklernschule". Denken, lernen wie ausueben, koennen sie durchaus in ihren 4 Waenden. Und zwar noch bevor sie in den Kindergarten gehen. Dafuer brauch es keiner Universitaet. Und so mancher "Akademiker" kann es, das Denken, nicht, trotz einer lebenslangen Karriere an einer Uni:-)
Zitat von kapi85
Zu den Grundlagen des Bacherlostudiengangs hätte ich die Frage auf welchen konkreten Beruf einen zum Beispiel ein Bachelor in Social Science vorbereitet, oder Literature-Culture-and-Media-Studies
Fragen sie mich das? Falsche Addresse. Da muessen sie naemlich diejenigen fragen, die solche Bachelors Programme einrichten. Und noch genauer diejenigen, die solche Programme belegen. Die sollten es eigentlich wissen, finden sie nicht?
Zitat von kapi85
Übriegns, ich studiere keinen Bachelor
Na sehen sie, warum regen sie sich dann darueber auf?

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basthet79 10.10.2008, 10:42
352.

Zitat von kapi85
- es nicht mehr von Hochschule zu Hochschule anerkannt wird, also man nicht mehr problemlos wechseln kann
Ergo hat sich etwas verbessert zum Vorherigen - warum sollen gute Universitäten den Müll der schlechten nehmen? Früher mussten sie es, heute haben sie eine Möglichkeit!

Zitat von kapi85
- man in der Realität keine Auswahl hat, da in einem Modulelement auf Grund von Ressourcenknappheit in der Regel eine Veranstaltung geboten wird, - ergo man kann gar nichts mehr frei wählen!!!!!
Auch eine Verbesserung - sie wissen jetzt welche Universität sich wählen können, und bekommen garantiert diese Kurse. Früher gingen sie irgendwo hin, und durften sich anhören, den Kurs gibt es doch nicht, überschneidet sich damit, etc.

Zitat von kapi85
- ein Studium sollte akademisches Denken fördern und das heißt zuallererst kritische Meinungsbildung, wenn ich also die Leute auswendig lernen lasse wie in der Schule ist das kein Universitätsniveau, weil wesentlich Elemente, die nicht im Lernstoff sondern im Umgang enthalten sind fehlen!
Meinungsbildung setzt aber auch Wissen voraus, daran haperte es aber in den letzten Jahren bei den meisten Studenten. Leider hat sich die viel beschworene "Mitnahme Mentalität" auch in der Studentenschaft durchgesetzt.

...und wenn ich sehen, was viele (v.a. große) Universitäten in den letzten Jahren so produzierten...

Zitat von kapi85
Übriegns, ich studiere keinen Bachelor
Ich höre von Leuten im alten Dipl. Studiengang immer diese Vorurteile gegen den Bac. und Master, dass diese schlechtere Abschlüsse seien. Auch ich finde ich das damalige System besser! Nur leider war es ineffizient und ungerecht - da zu viele Leute mitgeschleppt werden, die aufhielten, Quoten (leider noch immer) erfüllt werden müssen und mit zweierlei Maßstäben gemessen wurde (der/die wird eh nichts, der/die wird gefördert). Zum Glück gab es nach meinem Abitur die ersten Uni-Rankings!

Sehen sie das ganze einmal als Vorteil: viel Universitäten wurden gezwungen, endlich ihren Studienplan zu überarbeiten. Wenn Sie erst einmal ihren Post Doc. Fakten aus ihrem Grundstudium beibringen müssen, könnten sie das vllt. verstehen. Letztere kann aber gut und eigenständig ihre Freizeitaktivität planen...

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rainhelt 10.10.2008, 10:44
353. Mal ne Frage

Kann es sein, dass in dem THE Ranking technische Hochschulen nicht berücksichtigt wurden?

Sowohl die RWTH Aachen als auch die TH Karlsruhe fehlen komplett...

Hier die Top200:
http://www.timeshighereducation.co.u...=243&pubCode=1

Noch 2007 waren beide dabei...
http://www.timeshighereducation.co.u...p?typeCode=144

Verwunderlich finde ich, dass von den Top20 Unis immer mehr Anfragen zu Kooperationen kommen. Bei der RWTH unter anderem:
Imperial, MIT und MSU... Wäre Aachen so schlecht, würden die das wohl nicht machen.

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gruenewiese 10.10.2008, 11:05
354. Soll das ein Scherz sein?

Das ist ja wohl das Mindeste was man von Professoren, Doktoren usw. erwarten kann: Das sie Englisch können. Wie lesen sie sonst den Großteil der Fachliteratur - denn die erscheint ja großteilig auf Englisch?

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DerChemiker 10.10.2008, 11:10
355.

Zitat aus Bilderserie vom 10.10.08:

"Das US-Cambridge Yale musste sich im Vorjahr noch den zweiten Rang mit den zwei folgenden Unis teilen."

Was soll den der Quatsch?

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MisterPR 10.10.2008, 11:49
356.

Zitat von gruenewiese
Das ist ja wohl das Mindeste was man von Professoren, Doktoren usw. erwarten kann: Das sie Englisch können. Wie lesen sie sonst den Großteil der Fachliteratur - denn die erscheint ja großteilig auf Englisch?
Ja, aber publiziert wird halt nicht auf englisch. - That's the point:)

Ist auch logisch warum: Kein Mensch kann sich in einer anderen Sprache so gut ausdrücken wie in der Muttersprache. Wer einmal wissenschaftlich gearbeitet hat, merkt, dass oft selbst die komplexe deutsche Sprache nicht ausreicht, um einen Tatbestand oder einen Sachverhalt angemessen zu beschreiben. Wenn man dann zusätzlich auf das einfacher strukturierte Englisch als nicht Muttersprachler "switchen" muss, wird es richtig happig.

Und jetzt mal zu diesem Ranking: Ich habe die ein oder andere Studie und Publikation von den Top20 Unis in meinem Studium gelesen. Da wird auch nur mit Wasser gekocht. (bzw.: Da werden auch viele Geschichten erzählt;) )

Wäre interessant zu wissen, wer dieses Ranking finanziert und vor allem verantwortet, dass dermaßen unwahrscheinliche Ergebnisse herauskommen.

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marrrrtin 10.10.2008, 12:50
357.

Zitat von rainhelt
Verwunderlich finde ich, dass von den Top20 Unis immer mehr Anfragen zu Kooperationen kommen. Bei der RWTH unter anderem: Imperial, MIT und MSU... Wäre Aachen so schlecht, würden die das wohl nicht machen.
Ich stimme Ihnen zu, dass die deutschen Unis so schlecht nicht arbeiten. Nur stellt sich bei Kooperationen mit diesen Unis die Frage, worum es denn konkret geht. Meine Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Top-Adressen war so, dass das Hauptinteresse der Amerikaner in der Rekrutierung von Top-Personal aus Deutschland liegt (das es hier ohne Zweifel gibt) und leider erst zweitranging im Fachlichen. Jedes Mal, wenn ich an einer solchen Top-50-Uni zu Besuch war, wurde mir denn auch schlecht vom großen Anteil der Exil-Deutschen.

Nach Russen stellen Deutsche meinen Erfahrungen nach gewöhnlich die zweitgrößte Ausländergruppe im Postdoc-Level der Ingenieur- und Naturwissenschaften der USA, noch vor Chinesen und Indern; ein Land mit so wenig Nachwuchs und so geringer Bildungsbeteiligung wie Deutschland kann sich das eigentlich nicht leisten, will es weiterhin innovativ mit der Weltspitze mithalten.

Nur langsam begreifen die deutschen Unis (und die Politik), dass sie guten Forschern deutlich mehr bieten müssten als ein Balgen um wenige Beamtenstellen auf Lebenszeit. Ich fand es höchst deprimierend, dass man kürzlich sogar noch stolz darauf war, wie viele Absolventen es vom deutschen Elfenbeinturm (eine sog. "Elite"-Uni) an eine wirkliche Top-Uni schafften.

Wollte Deutschland wirklich ernsthaft was an der Situation ändern, müssten die Summen weit höher liegen (mindestens 10 Milliarden zusätzlich im Jahr + enge Verzahnung der Unis mit den Max-Planck-, Helmholtz- und Fraunhofer-Instituten). Und zudem sollte sich ganz Deutschland mal ernsthaft Gedanken machen, wie man für qualifizierte Leute unter 40 attraktiver werden könnte. Der Braindrain, der Unis im weltweiten Wettstreit weit zurückwirft (das Hauptproblem neben starren Organisationsstrukturen und zu hoher Bürokratie) betrifft schließlich die Unternehmen gleichermaßen (im Vorjahr sind 170.000 Deutsche ausgewandert, die meisten vermutlich mit Hochschulabschluss) und schadet der ganzen Gesellschaft.

P.S. Zum heutigen Beitrag: Englisch als Zweitsprache Japans zu bezeichnen (und damit den guten Platz der Tokio-Universität zu begründen) finde ich lächerlich. Zwar ist es wahr, dass Japan stark auf die USA und deren Kultur fokussiert ist, aber englisch spricht ein durchschnittlicher deutscher Realschüler genauso gut wie ein japanischer Akademiker (hatte schon öfters mit Japanern zu tun, und es gab enorme Verständigungsprobleme) - so sagen das die Amerikaner. Auch das Schreiben auf Englisch der Japaner ist alles andere als glorreich. Insofern finde ich es abstrus, unser schlechtes Abschneiden auf die Sprache zu schieben. Es liegt vor allem an unserer Unfähigkeit, gute Leute an unsere Unis zu holen und ihnen konkurrenzfähige Arbeitsmöglichkeiten und akademische Freiheiten zu geben.

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Lecturer 10.10.2008, 13:50
358. Nach A auch B sagen

Zitat von marrrrtin
.. Nur stellt sich bei Kooperationen mit diesen Unis die Frage, worum es denn konkret geht. Meine Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Top-Adressen war so, dass das Hauptinteresse der Amerikaner in der Rekrutierung von Top-Personal aus Deutschland liegt (das es hier ohne Zweifel gibt) und leider erst zweitranging im Fachlichen. Jedes Mal, wenn ich an einer solchen Top-50-Uni zu Besuch war, wurde mir denn auch schlecht vom großen Anteil der Exil-Deutschen. Nach Russen stellen Deutsche meinen Erfahrungen nach gewöhnlich die zweitgrößte Ausländergruppe im Postdoc-Level der Ingenieur- und Naturwissenschaften der USA, noch vor Chinesen und Indern; ein Land mit so wenig Nachwuchs und so geringer Bildungsbeteiligung wie Deutschland kann sich das eigentlich nicht leisten, will es weiterhin innovativ mit der Weltspitze mithalten. Nur langsam begreifen die deutschen Unis (und die Politik), dass sie guten Forschern deutlich mehr bieten müssten als ein Balgen um wenige Beamtenstellen auf Lebenszeit. Wollte Deutschland wirklich ernsthaft was an der Situation ändern, müssten die Summen weit höher liegen (mindestens 10 Milliarden zusätzlich im Jahr + enge Verzahnung der Unis mit den Max-Planck-, Helmholtz- und Fraunhofer-Instituten). Und zudem sollte sich ganz Deutschland mal ernsthaft Gedanken machen, wie man für qualifizierte Leute unter 40 attraktiver werden könnte.
Das alles kann ich aus eigener Erfahrung nur bestaetigen. Obwohl man dazusagen sollte dass das angelsaechsische System (Assistant / Associate Profs in USA, Lecturers, Senior Lecturers in GB) juengeren Forschern bedeutend mehr Freiraeume und Eigenverantwortung gibt (Promotionsberechtigung, Antragstellung) als das deutsche, folglich eine groessere Eigendynamik ermoeglicht und daher schlicht attraktiver und produktiver ist. Bei der letzten Runde des European Research Council wurde gesagt dass relativ wenige deutsche Antragsteller dabei waren und daher der Erfolg der deutschen Unis gering ausfiel - das hat meiner Meinung nach schlicht damit zu tun dass in D jeder Antrag ueber einen Professor laufen muss wogegen in GB z.B. jeder Lecturer selbststaendig Antraege stellen kann. Damit wird eine groessere Produktivitaet, Motivation und auch Freisetzung von Kreativitaet (in D immer vom Prof abhaengig) moeglich.

Das deutsche System muesste - wenn man schon Bachelor und Master einfuehrt - nach 'A' auch 'B' sagen und die akademische Rollenverteilung uebernehmen. Damit wuerden glaube ich enorme Produktivitaetszuwaechse moeglich.

Das wuerde natuerlich auch etwas Geld kosten. Die Englaender haben das schoene Wort 'You've got to put your money where your mouth is'. Wenn unsere Politiker von besserer Ausbildung und Forschung reden dann muessen sie auch Geld dafuer bereitstellen und nicht diese Mangelwirtschaft wie sie mittlerweile an vielen Unis ueblich ist erzwingen. Diese Zustaende erinnern sehr an die DDR-Planwirtschaft - Verwaltung des Mangels bei gleichzeitig unmoeglichen Plansollvorgaben, Verschiebung von Resourcen hin zu politisch gewuenschten Einzelbereichen verbunden mit Investitionen in Zielbereichen und massiver Vernachlaessigung in allen anderen Gebieten und letztendlich der unmoegliche Spagat zwischen der Forderung nach hoeherer Produktivitaet auf der einen, und dem Wunsch die voellige Kontrolle bzw das bestehende System aufrechtzuerhalten auf der anderen Seite.

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Pablo alto 10.10.2008, 14:09
359. Elite lite

Zitat von Schlagzeile
HOCHSCHUL-RANKING Sag' mir, wo die Elite ist
Wenn ich schon in der Artikelüberschrift den falschen Imperativ - mit Deppen-Apostroph! - sehe, dann weiß ich, wo die Elite nicht ist.

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