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Deutschen-Bremse: Schweizer Unis genehmigen sich Ausländer-Quote

Numerus clausus, Extra-Gebühren, Quote - aber alles nur für Ausländer. Die Schweizer Hochschulen haben Angst, dass deutsche Studienanfänger ihre Hörsäle verstopfen. Juristisch waren die Sortier-Maßnahmen bisher umstritten - jetzt gibt ein Schweizer Gutachten den Unis recht.

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shokaku 02.08.2011, 08:53
1.

Vernünftig. Wer braucht schon anonyme Denunzianten an seinen Unis.

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nervmann 02.08.2011, 09:27
2. Schweizer Schema

Zitat von sysop
Numerus clausus, Extra-Gebühren, Quote - aber alles nur für Ausländer. Die Schweizer Hochschulen haben Angst, dass deutsche Studienanfänger ihre Hörsäle verstopfen. Juristisch waren die Sortier-Maßnahmen bisher umstritten - jetzt gibt ein Schweizer Gutachten den Unis recht.
Das Geld der Ausländer nehmen sie gern, die Menschen selbst aber nicht; außer sie haben mörderisch viel Kohle. Zwei Beispiele:
1. Seit April werden bei der UBS ausländische Konten <50.000 Sfr Guthaben mit einer besonderen Ausländer-Kontogebühr von 20 oder 30 Sfr pro Monat (!) belegt. Folge: Massenkündigungen
2. Kurz vor der Wende wollte eine Tante ihre Schwester aus der DDR in einen Schweiz-Urlaub mitnehmen. Die Tante sollte 30.000 Sfr Kaution hinterlegen, falls die Schwester sich in die Schweiz absetzen sollte. Als die Tante sagte, soviel Geld habe sie nicht, meinte der Konsularbeamte: "Was wollen Sie in der Schweiz, wenn Sie kein Geld haben?" Folge: Tante und Schwester sind nie mehr in die Schweiz gefahren.

Da wo der normale Mensch sein Herz hat, haben die nur ein Geldfach.

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Gani 02.08.2011, 09:30
3. Ach?

Zitat von shokaku
Vernünftig. Wer braucht schon anonyme Denunzianten an seinen Unis.
Das schliesst dann aber einen gewissen Teil der Schweizer ebenfalls aus - das Denunziantentum ist in einigen Regionen in der Schweiz Volksgut...

Aber sowas will man hier in der Bünzli-Schwiiz nicht hören.

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gsm900 02.08.2011, 09:36
4. Die Schweizermacher

Zitat von Gani
Das schliesst dann aber einen gewissen Teil der Schweizer ebenfalls aus - das Denunziantentum ist in einigen Regionen in der Schweiz Volksgut... Aber sowas will man hier in der Bünzli-Schwiiz nicht hören.
hat das ja nebenbei thematisiert.

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Hardliner 1 02.08.2011, 09:37
5. Das Richtige

Zitat von sysop
Numerus clausus, Extra-Gebühren, Quote - aber alles nur für Ausländer. Die Schweizer Hochschulen haben Angst, dass deutsche Studienanfänger ihre Hörsäle verstopfen. Juristisch waren die Sortier-Maßnahmen bisher umstritten - jetzt gibt ein Schweizer Gutachten den Unis recht.
Wohin der unbegrenzte Uni-Zugang führen kann, haben die Österreicher erlebt. Am deutschen NC gescheiterte Medizinstudenten in spe wechselten in die Alenrepublik. So viele, dass doies zu Lasten der österreichischenStudenten ging. Und die EU hat diese "Invasion" auch noch ausdrücklich genehmigt. So gesehen machen die Eidgenossen das Richtige. Als Nicht-EU-Land geht dies ohne Sanktionen.

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rainer_d 02.08.2011, 09:53
6. wie das?

Zitat von nervmann
Das Geld der Ausländer nehmen sie gern, die Menschen selbst aber nicht; außer sie haben mörderisch viel Kohle. Zwei Beispiele: 1. Seit April werden bei der UBS ausländische Konten <50.000 Sfr Guthaben mit einer besonderen Ausländer-Kontogebühr ......
Das ist doch Schwachsinn - oder wie der der Schweizer sagen würde: 'n Saich.
AFAIK konnte jeder DDR-Bürger in West-Deutschland einen echten deutschen Pass beantragen und hat den auch bekommen.
Somit war der DDR-Bürger vom Wessi nicht mehr zu unterscheiden.
Quelle: Lehrer in der Schule, der vor dem Mauerbau rübergemacht hatte.

Die Tanten waren nur zu faul dazu, wie es aussieht.

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propagandhi 02.08.2011, 09:56
7. -

Zitat von Haio Forler
Ich bin Deutscher. Ich fühle mich dadurch in keinster Weise "diskriminiert". Da bin ich jetzt wohl mitschuldig an den zutiefst unmenschlichen Strömungen.
Ich bin ebenfalls Deutscher und sehe das genauso wie Sie. Es gibt keinen Grund, weshalb die Schweiz die Pflicht haben sollte, Deutsche Bildungsmängel abzufangen oder Bildungstouristen subventioniert studieren zu lassen.

Der Numerus clausus ist zugegebenermassen der einfältigste Weg Studenten zu selektieren, ist aber immerhin ein Kriterium. Es ist auf alle Fälle kein Aushängeschild für die Universitäten in Österreich und der Schweiz, dass vor allen Dingen deutsche Studenten dort vorstellig werden, die in der alten Heimat mangels Qualifikation keinen Studienplatz bekommen hätten.

Man könnte auch sagen, diese Universitäten haben bisher vor allem den Bodensatz des deutschen akademischen Betriebs angelockt. Es hat nichts mit Diskriminierung zu tun, wenn die Ausnutzung des schweizerischen oder österreichischen Systems durch Leute, die keinen Beitrag dazu geleistet haben und höchstwahrscheinlich auch nicht werden, beendet wird.

Die Schweiz macht mal wieder vor, wie Demokratie funktionieren sollte. Hoffentlich lassen sich die Schweizer niemals von der EUdSSR vereinnahmen.

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symolan 02.08.2011, 10:01
8. Brutal für die sozial Schwachen

Die sozial Schwachen, vermute ich, studieren wohl eher nicht in der Schweiz, da es doch ein teures Pflaster ist.

Als Schweizer ist mir eigentlich egal, woher die Studenten kommen. Weniger egal war mir, dass bereits vor mehreren Jahren im Studium in manchen Fächern kein Platz mehr war. D.h. die Treppen waren vollbesetzt, so dass man die Vorlesung nur noch stehend besuchen konnte.

Auch kann es nicht sein, dass Studenten kurz an die ETH kommen, die nach Schweizer Standards da eigentlich nicht zugelassen werden, nur, damit sie einige Semester an einer "Elite-Uni" waren.

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blackball 02.08.2011, 10:03
9. Schere im Kopf?

Zitat von nervmann
Das Geld der Ausländer nehmen sie gern, die Menschen selbst aber nicht; außer sie haben mörderisch viel Kohle.
Bevor Sie solchen Blödsinn von sich geben, informieren Sie sich mal über die Quote der Ausländer/Flüchtlinge - Schweizer in der Schweiz gegenüber der gleichen Berechnung mit Deutschland und Deutschen. Sie dürfen die Genfersee- und Zürichseeregion gerne miteinschliessen.

Zitat von nervmann
Zwei Beispiele: 1. Seit April werden bei der UBS ausländische Konten <50.000 Sfr Guthaben mit einer besonderen Ausländer-Kontogebühr von 20 oder 30 Sfr pro Monat (!) belegt. Folge: Massenkündigungen
Das ist nur die halbe Wahrheit. Diese Regelung betrifft nur Kunden mit ausländischem Steuerdomizil somit ist es korrekt, dass die UBS die Kosten dort verrechnet, wo sie entstehen: beim Kunden. Dass eine Betragslimite (Rentabilität des Kunden, schon mal gehört?) eingeführt wurde, sollte sogar Ihnen klar sein.

Zitat von nervmann
2. Kurz vor der Wende wollte eine Tante ihre Schwester aus der DDR in einen Schweiz-Urlaub mitnehmen. Die Tante sollte 30.000 Sfr Kaution hinterlegen, falls die Schwester sich in die Schweiz absetzen sollte. Als die Tante sagte, soviel Geld habe sie nicht, meinte der Konsularbeamte: "Was wollen Sie in der Schweiz, wenn Sie kein Geld haben?" Folge: Tante und Schwester sind nie mehr in die Schweiz gefahren.
Wie Sie schreiben: kurz VOR der Wende. Fragen Sie doch mal geschichtlich bewanderte Zeitgenossen nach, warum gleich noch mal eine Mauer gebaut wurde.

Zitat von nervmann
Da wo der normale Mensch sein Herz hat, haben die nur ein Geldfach.
Und dort wo andere ein Gehirn haben, .... ist bei Ihnen der Nickname Programm.

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