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Die Schul-Verbesserer - Teil 2: Sollten Schulen auf Noten verzichten?
dpa

Tränen, Flucht oder Geldgeschenke: Schulnoten lösen unterschiedliche Reaktionen aus. Doch sind sie überhaupt sinnvoll? Bildungsexperten diskutieren diese Frage in unserer Serie "Wie werden unsere Schulen besser?"

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sitiwati 21.09.2014, 11:22
130. zudem sind

Eltern auch nicht da, die Lücken, die die Schulen hinterlassen zu füllen, wie sagte ein Schulleiter: liebe Eltren ohne eure Mithilfe gehts nicht! ungefähr so, wenn der KFZ Meister sagt: nun lieber Kunde, da hinten hängt ein Blaumann und jetzt frisch ans Werk!

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austenjane1776 21.09.2014, 11:41
131. Ein Zeugnis ist ein ...

Zitat von sitiwati
etwas relatives, die Schule kann ein ausgegebenes Zeugnis auch ändern, bei uns passiert, einigen SchülerInnen wurden im Nachhinein schlechtere Noten aufs Auge gedrückt, natürlich werden Fehlzeiten ins Zeugnis eingetragen und bekommen Elternarbeit nicht bezahlt-sagen Sie mal, auf welcher Schule arbeiten Sie eigentlcih?
... Verwaltungsakt oder die Vorstufe davon. Das kann die ausstellende Behörde ändern, aber nur mit dem vorgeschriebenen Verfahren (Wiederholung der Zeugniskonferenz) und nur aus wichtigen Gründen. Noten im Nachhinein zu verschlechtern wäre z. B. möglich, wenn seit Zeugnisausstellung Erkenntnisse hinsichtlich Täuschungshandeln bekannt geworden wären. Was Sie tun können: Sie können gegen das Zeugnis oder dessen Änderung Widerspruch einlegen - das geht bei jedem Verwaltungsakt - außer es muß gleich geklagt werden - und dann können Sie die Akten dazu einsehen - also, ob es überhaupt eine Konferenz gab, um Noten zu ändern oder weshalb das geschah. Mache Sie das doch, wenn Sie sich benachteiligt sehen - außerdem geht das über die Schulleitung, die bekommen auch nicht alles mit, was die "Untergebenen" anstellen - und an den Schulen sind die Rechtskenntnisse meist spärlich. Wenn sie richtig sauer sind, nehmen sie eine/n Anwalt/Anwältin dazu. Spätestens dann werden Sie sicher ernst genommen. Manchen Schulen und Lehrkräften tut das auch mal gut, Regeln einhalten zu müssen.------
PS Die Elternarbeit haben Sie nach GG und den Schulgesetzen an der Backe, nämlich die Hälfte der Bildungsarbeit. So steht es in den Schulgesetzen. Das liegt nicht an faulen Lehrkräften, sondern wurde so geregelt, um die Rolle der Eltern zu stärken - oder, böse gesagt, um faule oder bildungsferne Leute auszufiltern.

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dickebank 21.09.2014, 12:54
132. VerwVerfO

Zitat von austenjane1776
... Verwaltungsakt oder die Vorstufe davon. Das kann die ausstellende Behörde ändern, aber nur mit dem vorgeschriebenen Verfahren (Wiederholung der Zeugniskonferenz) und nur aus wichtigen Gründen. Noten im Nachhinein zu verschlechtern wäre z. B. möglich, wenn seit Zeugnisausstellung Erkenntnisse hinsichtlich Täuschungshandeln bekannt geworden wären. Was Sie tun können: Sie können gegen das Zeugnis oder dessen Änderung Widerspruch einlegen - das geht bei jedem Verwaltungsakt - außer es muß gleich geklagt werden - und dann können Sie die Akten dazu einsehen - also, ob es überhaupt eine Konferenz gab, um Noten zu ändern oder weshalb das geschah. Mache Sie das doch, wenn Sie sich benachteiligt sehen - außerdem geht das über die Schulleitung, die bekommen auch nicht alles mit, was die "Untergebenen" anstellen - und an den Schulen sind die Rechtskenntnisse meist spärlich. Wenn sie richtig sauer sind, nehmen sie eine/n Anwalt/Anwältin dazu. Spätestens dann werden Sie sicher ernst genommen. Manchen Schulen und Lehrkräften tut das auch mal gut, Regeln einhalten zu müssen.------ PS Die Elternarbeit haben Sie nach GG und den Schulgesetzen an der Backe, nämlich die Hälfte der Bildungsarbeit. So steht es in den Schulgesetzen. Das liegt nicht an faulen Lehrkräften, sondern wurde so geregelt, um die Rolle der Eltern zu stärken - oder, böse gesagt, um faule oder bildungsferne Leute auszufiltern.
Der Versetzungsbeschluss ist ein Verwaltungsakt. Er beruht auf dem Leistungsbild, dass durch die Inhalte des Zeugnisses widergespiegelt wird. Das sind die Fächer, die im Schul(halb)jahr unterrichtet worden sind so wie die dazugehörigen Noten.

Eine nachträgliche Schlechterstellung eines begünstigenden Verwaltungsaktes ist nicht rechtmäßig. Der Verwaltungsakt ist dann zwar inhaltlich falsch, die begünstigende Wirkung für den Empfänger bleibt aber erhalten.

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dickebank 21.09.2014, 13:01
133. Abschlusszeugnis

Zitat von sitiwati
etwas relatives, die Schule kann ein ausgegebenes Zeugnis auch ändern, bei uns passiert, einigen SchülerInnen wurden im Nachhinein schlechtere Noten aufs Auge gedrückt, natürlich werden Fehlzeiten ins Zeugnis eingetragen und bekommen Elternarbeit nicht bezahlt-sagen Sie mal, auf welcher Schule arbeiten Sie eigentlcih?
Lesekompetenz? Ich schrieb eindeutig von Abschlusszeugnissen, auf denen weder Fehlstunden noch negative Bemerkungen auftauchen dürfen.

Für NRW gilt, auf allen bewerbungsrelevanten Zeugnissen ab Klasse 9.1 dürfen keine negativen Bemerkungen in das Zeugnisfeldbemerkungen eingetragen werden. Die fehlstunden hingegen müssen außer auf dem Abschlusszeugnis ausgewiesen werden.

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dickebank 21.09.2014, 13:07
134. Schulgesetz

Zitat von sitiwati
Eltern auch nicht da, die Lücken, die die Schulen hinterlassen zu füllen, wie sagte ein Schulleiter: liebe Eltren ohne eure Mithilfe gehts nicht! ungefähr so, wenn der KFZ Meister sagt: nun lieber Kunde, da hinten hängt ein Blaumann und jetzt frisch ans Werk!
Doch müssen die Eltern, ergibt sich aus der Bestimmung "Erziehung obliegt in erster Linie den Eltern".

Den umfangreichen Elternrechten im Bereich Schule und Kindergarten stehen eben entsprechende elterliche Pflichten gegenüber.

Die Schule hat lediglich Unterricht entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen anzubieten, Aufgabe der Lehrkräfte ist es die curricularen Vorgaben im Unterricht umzusetzen, mehr nicht. Anders als bei der Kfz-Werkstatt findet der Schulbesuch nicht auf der Grundlage eines privatrechtlichen Vertrages statt. Lehrer sind den Eltern gegenüber in keinster Weise vertraglich verpflichtet.

Wenn' Se was wollen, wenden Sie sich doch bitte an ihren Wahlkreisabgeordneten.

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sitiwati 21.09.2014, 13:48
135. was Eltern wissen sollten !

sind ungefähr 190 Seiten Internet, die Erziehung obliegt...! ganz klar, solang es in der Schule gut läuft, sinds die Lehrer, läufts schlecht sinds die Eltern, auch klar, wenn mein Sohn von der Notenverschelchterung betroffen gewesen wäre, hät ich mich schon gerührt, in den Schulverordnungen steht viel drin, aber anlässlcih eines, von mir organisierten , Elternabend haben mir die Klassenlehrerin und die Leiterin der Eingangsstufe sehr schnell gezeigt, was sie von Schulverordnungen und meiner Arbeit als Elternsprecher halten, nämlich NULL, es gab danach noch eine längere Diskussion.Fazit-alles für die Katz, wenn Sie glauben Sie können mich mit irgendwelchen Phrasen, die ja Lehrer so gerne für die Eltern bereithalten, in die Ecke stellen, geht absolut nicht, schaun se, bei uns nach 6 Wochen Sommerferien fährt nun eine Lehrerin aus Land X mit Schülern zum Schüleraustausch in das Land X, jeder schüttelt mit dem Kopp, aber es geht eben alles in deutschen Schulen, nur das Lernen scheint erst an zweiter Stelle zu kommen, die ersten beiden Wochen fielen an den Schulen meiner Kinder ziemlcih chaotisch aus, aber eben sinnlos, sich darüber aufzuregen !

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dickebank 21.09.2014, 15:20
136. Klassenpflegschaft

Zitat von sitiwati
sind ungefähr 190 Seiten Internet, die Erziehung obliegt...! ganz klar, solang es in der Schule gut läuft, sinds die Lehrer, läufts schlecht sinds die Eltern, auch klar, wenn mein Sohn von der Notenverschelchterung betroffen gewesen wäre, hät ich mich schon gerührt, in den Schulverordnungen steht viel drin, aber anlässlcih eines, von mir organisierten , Elternabend haben mir die Klassenlehrerin und die Leiterin der Eingangsstufe sehr schnell gezeigt, was sie von Schulverordnungen und meiner Arbeit als Elternsprecher halten, nämlich NULL, es gab danach noch eine längere Diskussion.Fazit-alles für die Katz, wenn Sie glauben Sie können mich mit irgendwelchen Phrasen, die ja Lehrer so gerne für die Eltern bereithalten, in die Ecke stellen, geht absolut nicht, schaun se, bei uns nach 6 Wochen Sommerferien fährt nun eine Lehrerin aus Land X mit Schülern zum Schüleraustausch in das Land X, jeder schüttelt mit dem Kopp, aber es geht eben alles in deutschen Schulen, nur das Lernen scheint erst an zweiter Stelle zu kommen, die ersten beiden Wochen fielen an den Schulen meiner Kinder ziemlcih chaotisch aus, aber eben sinnlos, sich darüber aufzuregen !
Sie können Klassnpflegschaftssitzungen als Vorsitzender so oft einberufen wie Sie möchten. Nur die Klassenleitung müssen Sie einladen, wenn sie kommen soll. Und selbst dann, kann sie die Einladung ausschlagen. Beschlüsse der Klassenpflegschaft haben keinen bindenden Charakter. Wer also Regelungen an der Schule ändern möchte, der muss als Mitglied einer Klassenpflegschaft entsprechende Mehrheiten in der Schulpflegschaft organisieren. Aber die Vertreter der Elternschaft in der Schulkonferenz als Mitwirkungsorgan haben kein implizites Mandat, die Elternvertreter können also frei nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden.

Gleiches gilt für die Lehrer- und Schülervertreter, auch deren Organe (Lehrerkonferenz oder Schülerrat) können ihren Vertretern nicht vorschreiben, wie sie abzustimmen haben.

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zeitgeist40 21.09.2014, 16:02
137. Noten täuschen Objektivität und Monokausalität vor

Noten entlasten die Schule/Lehrer meiner Meinung davon, sich eine nachvollziehbare und (trotzdem) wohlwollende Meinung über Schüler zu bilden und zum Ausdruck zu bringen. Intelligenz, Begabung, Fleiss und Motivation lassen sich durch Worte zwar fast ebensowenig darstellen wie durch Noten, aber dann wäre der Nonsens jeglicher Versuche wenigstens offenkundig und würde zumindest ebenso wie auf den Schüler auch auf den Lehrer bzw. das System zurückfallen.

Das Problem sind nicht nur die Noten an sich, weil sie nicht objektiv und gerecht sein können. Sondern dass die positiven Zuschreibungen, die man durch gute Noten bekommt, höchst fragwürdige Erfolge und Karrieren ermöglichen (deshalb wird damit auch so gern getrickst), die dann nicht mehr hinterfragt werden. Während die Leute mit schlechteren Noten und Zuschreibungen auf ganz andere Fähigkeiten setzen müssen, um unabhängig von der Benotung gesehen zu werden. Dass das in der Masse auch klappt zeigt doch, dass es längst Leistungsmassstäbe ausserhalb von Noten gibt.

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zeitgeist40 21.09.2014, 16:10
138.

Zitat von niva
Was soll das denn ändern? Ohne Note wird der Lehrer dann genauso schreiben "erreicht nicht die Erwartungen" was dann Note=6 bedeutet (genauso wie die Standardformulierung später vom Arbeitgeber)
Es macht einen Unterschied! Ein Satz lässt sich eher nachvollziehen und diskutieren als eine Note. Und man sollte nichts Sinnloses beibehalten, nur weil die Alternative nicht klar ist. Dann muss man sie halt definieren!

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zeitgeist40 21.09.2014, 16:16
139.

Zitat von jozu2
Beurteilungen des Arbeitgebers, Kundenmeinungen, Gerichtsurteile oder Jury-Entscheidungen in unseren tollen Casting-Shows sind alle mal ungerecht. Warum sollten die Noten dann fair sein? Sollen unsere Kinder erst im Beruf lernen, mit Ungerechtigkeiten umzugehen?
Interessante Argumentation! Warum gibt es dann Gesetze?

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