Forum: Leben und Lernen
Digitales Lernen: Das Handy ist kein Spielzeug!
Christian Füller

Tablets und Apps gehören für sie selbstverständlich zur Schule dazu: In Berlin haben sich Lehrer getroffen, die Vorreiter im digitalen Unterrichten sind. Hier erzählen sie, mit welchen Gadgets und Methoden sie ihre Schüler begeistern.

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Berg 06.12.2015, 16:09
40.

Zitat von dafe
digitalen Medien (die lediglich Wort, Bild und Ton in wahlfreiem Zugriff und in wechselseitiger Kombination verfügbar machen) ist, dass sie von kommerziellen Anbietern beherrscht sind, die prinzipiell nicht anders arbeiten als Crack-Dealer. Das schließt sinnvolle Anwendungen mit den medialen Extremitäten nicht aus. Von einer "App" (das Applet hat sich ja als Begriff nicht durchgesetzt) für bniomische Fomeln habe ich noch nix gehört. Prestige und Wirkung auf Andere sind gefragt, nicht Inhalte. Das ist auch bei Lehrern so, die auf schicke Uni-Aufträge hoffen.
Dafür können Sie auf youtube Mathesongs sehen und hören, vom Mathefuchs:
https://www.youtube.com/watch?v=EYbvhWEG6kE

Oder z.B. Elektrosongs, z.B. das Ohmsche Gesetz u.a.

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romeov 06.12.2015, 17:23
41. Alle müssen wieder mal mitmachen,

weil der Zeitgeist es so verlangt. Ein Hoch auf die Head- Down-Zombies, deren Leben sich nur noch auf ein paar Quadratmillimeter Display abspielt. Selbst bei Musikkonzerten ist es mittlerweile so, dass an den meisten die Veranstaltung total vorbei geht, weil man die Bildchen und Filmchen sofort eine seine 7800 Facebook "Freunde" posten muss.

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Berg 06.12.2015, 20:00
42.

Zitat von romeov
Alle müssen wieder mitmachen, weil der Zeitgeist es so verlangt. Ein Hoch auf die Head- Down-Zombies, deren Leben sich nur noch auf ein paar Quadratmillimeter Display abspielt. Selbst bei Musikkonzerten ist es mittlerweile so, dass an den meisten die Veranstaltung total vorbei geht, weil man die Bildchen und Filmchen sofort eine seine 7800 Facebook "Freunde" posten muss.
"Alle müssen wieder mitmachen" verwende ich mal für Ihr Beispiel: selber Musik machen! Sitzen und zuhören und zusehen und auf einem Display zu wischen, das ist gar keine Leistung, nicht im Rockkonzert und auch nicht auf der Schulbank. In der Schule sollen die Kinder eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten, Wissen und Können erlernen, um später selber etwas herstellen zu können, verstehen Sie?

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Etienne LM 06.12.2015, 21:22
43. Digital schön und gut..

.. aber auf Smartphones und Tablets mit irgendwelchen spezialisierten "Apps" rumzuwischen werden die Kinder wohl gerade noch ohne Schule lernen. Genauso wie zuhause youtube zu bedienen um sich zu irgendwelchen Themen Videos reinzuziehen.
Schwierige Themen egal welches Faches wird man damit kaum vermitteln können und damit hat es den faden Beigeschmack einer teuren Spielerei.

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firefox34 06.12.2015, 21:38
44. Das nötige Wissen

"Was Albert Einstein in seinem ganzen Leben wußte, dass sollten Schüler heute im Leistungskurs Physik zum Abitur wissen." Somit sind all die früher-war-alles-
besser schwer im Hintertreffen, weil sie wahrscheinlich nicht mal das wissen. Ein Professor von mir sagte mal: "Sie müssen nicht alles wissen, aber sie müssen wissen wo sie es finden oder wer es weiss." Heutzutage ist es nicht mehr wichtig alles zu Wissen, weil wissen über elektronische Medien jederzeit und überall abrufbar ist. Schüler von heute brauchen Medienkompetenz um das nötige Wissen auch recherchieren zu können und der Schwerpunkt sollte darauf liegen, dieses Wissen auch anwenden zu können. Methodenlehre, Analytik, Recherche oder "Lernen lernen". Das sollten die Fächer der Schüler sein.
"Die Glocke" auswendig zu lernen oder PI bis 10 stellen nach dem Komma zu kennen, ist unnötiges Wissen. Dann können die Schüler auch Songtexte von Herbert Grönemeyer auswendig lernen... das ist genauso sinnvoll. Computer sollen uns das Leben einfacher machen. Warum etwas lernen was auch der Computer erledigen kann? Niemand lernt mehr Feuer zu machen, Bogen aus Weiden zu bauen oder Wildschweine zu jagen und auszuweiden. Warum auch. Dafür leben wir in der Moderne, wo solche Dinge maximal noch für Stirnrunzeln sorgen oder als Kuriosität durchgehen.
Moderne Medien gehören zu unserem Leben dazu. Es will ja auch keiner, dass die Schüler noch auf Schiefertafel schreiben...

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austenjane1776 07.12.2015, 00:03
45. Unsinn

Zitat von firefox34
"Was Albert Einstein in seinem ganzen Leben wußte, dass sollten Schüler heute im Leistungskurs Physik zum Abitur wissen."
Sie haben wohl keine Ahnung, auf welchem Stand die Physik war und was Einstein alles "wußte".

Eine Allgemeine Relativitätstheorie ist von der Schulphysik immer noch einige Studienjahre weg.
Und das auch nur, wenn die Studierenden fit sind.

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Berg 07.12.2015, 08:52
46.

Zitat von firefox34
"Was Albert Einstein in seinem ganzen Leben wußte, dass sollten Schüler heute im Leistungskurs Physik zum Abitur wissen." Somit sind all die früher-war-alles- besser schwer im Hintertreffen, weil sie wahrscheinlich nicht mal das wissen. Ein Professor von mir sagte mal: "Sie müssen nicht alles wissen, aber sie müssen wissen wo sie es finden oder wer es weiss." Heutzutage ist es nicht mehr wichtig alles zu Wissen, weil wissen über elektronische Medien jederzeit und überall abrufbar ist. Schüler von heute brauchen Medienkompetenz um das nötige Wissen auch recherchieren zu können und der Schwerpunkt sollte darauf liegen, dieses Wissen auch anwenden zu können. Methodenlehre, Analytik, Recherche oder "Lernen lernen". Das sollten die Fächer der Schüler sein. "Die Glocke" auswendig zu lernen oder PI bis 10 stellen nach dem Komma zu kennen, ist unnötiges Wissen. Dann können die Schüler auch Songtexte von Herbert Grönemeyer auswendig lernen... das ist genauso sinnvoll. Computer sollen uns das Leben einfacher machen. Warum etwas lernen was auch der Computer erledigen kann? Niemand lernt mehr Feuer zu machen, Bogen aus Weiden zu bauen oder Wildschweine zu jagen und auszuweiden. Warum auch. Dafür leben wir in der Moderne, wo solche Dinge maximal noch für Stirnrunzeln sorgen oder als Kuriosität durchgehen. Moderne Medien gehören zu unserem Leben dazu. Es will ja auch keiner, dass die Schüler noch auf Schiefertafel schreiben...
Nein, Sie vergessen leider das KÖNNEN. Schüler sollen nicht nur wissen, wo etwas aufgerufen werden kann, sondern sie sollen auch selber etwas können, was geübt werden musste - notfalls auch auf einem Blatt Papier oder einem Brett ausrechnen (rechnet der Fliesenleger, Zimmermann, Maler usw. vor Ort die benötigten Mengen aus) - Und witziherweise: doch, doch, doch - hier bei uns haben alle Kaminöfen und man muss Feuer machen KÖNNEN. :-)

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Maria-Galeria 07.12.2015, 09:54
47. Lehrer die mit der Zeit gehen

Super, meine Hausfrauenlogik sagt mir, wir leben im digitalen Zeitalter und je eher die Schüler damit sinnvoll umgehen lernen desto besser. Diese Lehrer haben dies erkannt und integrieren diese Situation im Unterricht. Es geht eben eine unglaubliche Faszination von den digitalen Geräten aus und ich glaube dass durch die Handhabe dieser Geräte im Unterricht Bildung für alle sogar eher möglich ist. Fast jeder Haushalt ist mit einem Computer bestückt aber nicht mit dem Brockhaus, so zu sagen durch den Computer haben alle Zugang zu fast unendlichem Wissen. Viele Alte stehen in diesem digitalen Zeitalter wie Deppen da und es braucht für sie schon eine erhebliche Überwindung in dieses für sie fremde Medium einzusteigen, für den Nachwuchs sollte dies selbstverständlich sein, ist es auch und sollte vor allem auch an den Schulen sinnvoll eingesetzt werden. Das Argument dass eine digitale Verblödung eintritt zieht nicht und stimmt definitiv nicht, also ich kann auch nichts dergleichen bei meinem Enkel beobachten. Es ist wie immer die konservative Denke die die Leute erst mal auf der Stelle treten lässt siehe z.B. „die Erde ist doch rund“ von Galiläo.

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eike-hebeler 07.12.2015, 10:34
48. Digitales Lernen: Das Handy ist kein Spielzeug!

Es wird nach Prof. Thissen in Kenntnis meiner Internetarbeit an der Max-Planck-Schule Kiel im Jahr 2001 noch ca. 35 Jahren Dauern, bis Tablets und PC´s an Schulen optimal eingesetzt werden.
Nachweis: www.mps-kiel.de

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geirröd 07.12.2015, 11:34
49. Erst.....

...die Grundlagen erlernen (Dreisatz, Prozentrechnen, Bruchrechnen), dann den jungen Menschen mal auf das Leben vorbereiten: Wie fülle ich einen Überweisungsträger aus. Welche Unterlagen sind für mich wichtig und warum...welche Versicherungen benötige ich zwingend und worauf muss ich achten etc...etc... Die jungen Leute kommen aus der Schule und laufen am Leben vorbei! Aber dafür können sie ne App bedienen...toll

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