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Digitalpakt für Schulen: So viel kostet moderner Unterricht
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Eine Milliarde Euro will das Bildungsministerium pro Jahr ausgeben, damit Schüler digital lernen. Forscher haben ausgerechnet, wie weit man mit der Summe kommt.

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napoleonwilson 03.11.2017, 05:46
1. Bildungssystem

Es wäre schon gut, wenn es genug Lehrer geben würde. Auch der bauliche Zustand vieler Schulen ist bedenklich. Das allein kostet min. einen rd 3 stelligen Mrd.Betrag. Was hilft ein moderner Lernpark ohne gute Lehrer ?

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tomrobert 03.11.2017, 05:49
2. viel mehr in den Menschen investieren

der Mensch muss im Mittelpunkt stehen.
Auch Harz 4Empfaenger. Die werden ja immer mehr abgehängt! Das ist erschreckend wie rückständig das alles ist.

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zonk_zwo_null 03.11.2017, 06:11
3. Fassungslosigkeit - Computer in die Schulen 2.0 nach bald 20 Jahren

Wir begrüßen die Politik der Bundesrepu-Blick (mal endlich durch) im Jahre 2017. Ich empfehle, dass die Menschen die dieses Projekt bereits vor 20 Jahren durchgeführt haben einfach nochmals befragt werden und ihre Erfahrungen aus diesem Fiasko das seinerzeit stattgefunden hat nochmals teilen. In Zeiten von BYOD (Bring in Your Own Device) und MDM (Mobile Device Management) Szenarien und in Zeiten an denen viele Schüler mit bester und aktueller Hardware ausgestattet sind reichen gut gemachte Hotspots und gut gemachte digitale Lernangebote mehr als aus. Gebt den Schwachen unserer Gesellschaft mehr Geld damit sie die Bildung und digitale Lernangebote nutzen lernen können - aber gebt ihnen keine staatsfinanzierte Hardware. Wahnsinn !

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eugler 03.11.2017, 06:13
4. sinnfrei

Das erinnert mich an meinen Informatikuntericht - völlig sinnfrei. Der Kontakt mit Digitalisierung kommt automatisch und intrinsisch motiviert. Die Leute die sowas fordern sind ahnungslos.
Wir sollten unseren Schulen zunächst die Evolution gönnen, auf die sie seit 30 Jahren warten. Das können wir finanzieren und vor allem brauchen.
Derzeit sind weder lehrpersonal noch Software auf eine Gehirngerechte Lehre vorbereitet. Die einzigen die etwas anderes behaupten sind die möglichen Profiteure einer Digitalisierung. Die Kinder und spätere Arbeitgeber wären es nicht.
Erst Weglassen, dann kann auch neues hinzugefügt werden - oder hat irgendwer das Gefühl Schüler von heute sind unterfordert?

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Spiegelleserin57 03.11.2017, 06:14
5. Lernen findet immer noch im Kopf statt!

Das sollte nicht vergessen werden. Schreiben mit der Hand ist ebenfalls wichtig. Die Bildung ist nicht unbedingt von Computern abhängig. Böse formuliert könnte man auch sagen:Bildung findet im Kopf statt und da helfen Rechner wenig. Es ist schon erstaunlich wie man heute sich von diesen Hilfsmitteln wie Computer abhängig machen will und darüber eigentlich das Wichtigste vernachlässigt : die Kopfarbeit und das Lernen. Das nämlich funktioniert auch ohne Computer! Intelligenz ist nicht von Rechnern abhängig.
Die Wirtschaft hat da einen Absatzmarkt erobert. Aber brauen wir das auch damit die Kinder lernen können?
Wohl kaum! Das 1X1 muss man immer noch mit dem Kopf lernen und Computer sind zwar ganz nett aber das lernen Kinder wohl sowieso nebenbei.
Übertreibt man es da noch erheblich! Wäre es nicht sinnvoller das Geld eher in gute Lehrkräfte zu investieren?
Dass Deutschland in Sachen Bildung nicht unbedingt glänzen kann ist wohl nicht von Rechnern abhängig. Bildung findet immer im Kopf statt!

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slaritbartfass 03.11.2017, 06:30
6. Einmalige Kosten ?

Laut der Studie machen Endgeräte den größten Teil der Kosten aus. Dass es sich dabei um einmalige Kosten handelt, haben die Forscher berücksichtigt. "

Veraltern die Endgeräte denn nicht ?

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sternum 03.11.2017, 06:30
7. Das wäre die Gelegenheit

ein einheitliches System aufzubauen. Auch wenn es sich zunächst nur auf die IT beschränkt.
So kann man auch gleich sicherstellen, dass ein Lehrer ohne große technische Probleme an eine andere Schule abgeordnet werden kann. Für Schüler, die die Schule wechseln, ist das dann auch einfacher.

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salomon17 03.11.2017, 06:31
8. Technisches Personal?

Hoffentlich hat die Bertelsmannstiftung auch an das technische Personal gedacht. An den meisten Schulen werden die Netzwerke nämlich seit Jahren "nebenbei" von engagierten Lehrern betreut.

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frank-xps 03.11.2017, 06:34
9. Wer glaubt das mehr Displays mehr Qualität bedeuten?

Unterricht ist so gut und so motiviert wie die Lehrer welche diesen Unterricht geben.
Aristoteles unterrichtete Alexander den Großen oft unter freiem Himmel!
Was ist eigentlich mit Digitalisierung gemeint? Alte Fragen auf dem I-Pad als Anklicktest?
Bildungspolitik in unserem Land wird spürbar von ungebildeten gemacht.
Meine Frau Mama meinte immer: Lehren bedeutet nicht einen Eimer zu füllen sondern ein Feuer entfachen.
I-Pads, Notebooks usw. haben die Kids genug und können damit besser umgehen als ihre Eltern.
Ob das gut ist? Es wird sein wie bei den Büchern oder beim TV. Es macht die dummen Dümmer und die schlauen schlauer.

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