Forum: Leben und Lernen
Digitalpakt: Lehrer fühlen sich mit digitalen Medien im Stich gelassen
DPA

Bremsen die Lehrer den digitalen Wandel im Klassenzimmer aus? Nein, sagen vielen von ihnen: Wir würden ja gerne anders unterrichten - wenn wir nur könnten.

Seite 6 von 9
dickebank 01.03.2019, 11:11
50. Niveau-Frage

Auf dem Niveau von Usern oder dem von Admins?
Die Administration von Schulnetzen ist das eigentliche Problem. Da müssen sich bis zu 80 Lehrkräfte sowohl im pädagogischen als auch im Verwaltungsnetz einloggen können und zusätzlich um die 1000 Schülerinnen und Schüler. Das Einloggen muss schlimmstenfalls alle 45 Minuten und in unterschiedlichen Gebäudeteilen ermöglicht werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cyblord 01.03.2019, 11:11
51.

Zitat von t_go
Hat sich jemand schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass die Arbeit am Computer und Co. bei Kindern und Jugendlichen zur Kurzsichtigkeit führt?
Früher galt das doch für Masturbation. Heute ist wohl der PC dran.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
olicrom 01.03.2019, 11:36
52. Recherchieren hilft:

Zitat von PeterAverage
..... Mir ist jedoch keine einzige Studie bekannt, die belegen würde, dass Schülerinnen und Schüler aus "digitalisierten Schulen" besser lernen/bessere Abschlüsse erzielen, als solche aus Schulen, die vielleicht "nur" einen zentralen (aber dafür gut ausgestatteten) Computerraum zur Verfügung haben.
Geben Sie bei Google - das ist eine Internet-Suchmaschine - den Begriff "School of One" ein. Dort wird Ihnen geholfen. Ich könnte Ihnen noch eine ganze Reihe anderer Suchbegriffe anführen, aber für den Anfang sollte das erste mal reichen. Übrigens läuft das nachweislich erfolgreich seit 10 Jahren! Nachahmung mittlerweile weltweit. Nur hierzulande offensichtlich weitgehend unbekannt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
three-horses 01.03.2019, 11:38
53. Verstaubte Technik.

Zitat von giftzwerg
Ich verstehe diese Fixierung auf digitale Medien nicht. Selbst wenn überall Whiteboards hängen, wird dadurch die Qualität des Unterrichts auch nicht besser. Bildung erreicht man durch eine gute Lehrerausbildung, weniger durch das genutzte Material, das ist nebensächlich.
Ach waren das noch Zeiten, Holztafell, Kreide...nicht nur vorne...wo das Papier noch so teuer war. Billig war es schon. Aber besser?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frankfurtbeat 01.03.2019, 11:42
54. völliger ...

völliger Schwachsinn das Thema Digitalisierung an den Schulen derart aufzublasen. Dann sitzen die Kinder permanent an irgendwelchen Monitoren anstatt soziale Kompetenz und falls vorhanden die Hirnstruktur zu fordern. Das was dort gelernt werden sollte haben die meisten Schüler eh schon drauf ... ich erinnere mich an das Studium - man musste in einer Software programmieren die heute keiner mehr kennt ... verlorene Zeit und außerhalb von IT-Studiengängen eher zu vernachlässigen. Damit produzieren wir lediglich brillentragende, unbewegliche Menschen mit fehlender sozialer Kompetenz - wenn das zielführend ist dann weiter so: Zudem kommen die Kosten der Digitalisierung im 5-Jahres Rhythmus erneut auf den Tisch da die jetzt verwendete Software dann nicht mehr supported wird, die Geräte veraltet sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
benmartin70 01.03.2019, 11:44
55.

Zitat von t_go
Hat sich jemand schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass die Arbeit am Computer und Co. bei Kindern und Jugendlichen zur Kurzsichtigkeit führt? Kinder bis 10 Jahren sollten max. 30min vor dem Bildschirm sitzen, so eine aktuelle Studie. Deutschland gleich Brillenland? Und wer bezahlt´s - der Bürger aus eigener Tasche....
Wo ist der Unterschied zu einem Buch?
das Auge fokussiert einen Gegenstand in 30 bis 50 cm Entfernung.
Was das ist dürfte wohl egal sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thunderstorm305 01.03.2019, 11:54
56. Ipad ist nichts für das normale Klassenzimmer.

M.E. aber ich verstehe nicht worin der Sinn besteht, wenn die Schüler in Zukunft nicht mehr Kreide an der Tafel verwenden sollen? Und warum sollen sie nicht wie früher auch ein Schulheft führen und darin schreiben? Man kann die Bereiche IT und die Fächer Informatik besser ausstatten, aber alles nur noch am Ipad zu lernen halte ich für unnötig. Oder geht es darum dass man Wissen und Bildung nicht mehr verinnerlicht, sondern schlicht weiß wo man im Internet danach suchen muss? Dass die Bildungsprobleme größer geworden sind liegt bestimmt nicht an einer schlechten IT, sondern am Umfeld in dem die Kinder leben. Am Elternhaus das oft bildungsfern ist und keinen Wert darauf legt, dass ihre Kinder etwas lernen. Und am Staat der zu oft mit neuen Methoden und Ideologien die Sache noch verschlimmert hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
three-horses 01.03.2019, 12:09
57. Freie Wahl.

Zitat von frankfurtbeat
völliger Schwachsinn das Thema Digitalisierung an den Schulen derart aufzublasen. Dann sitzen die Kinder permanent an irgendwelchen Monitoren anstatt soziale Kompetenz und falls vorhanden die Hirnstruktur zu fordern. Das was dort gelernt werden sollte haben die meisten Schüler eh schon drauf ... ich erinnere mich an das Studium - man musste in einer Software programmieren die heute keiner mehr kennt ... verlorene Zeit und außerhalb von IT-Studiengängen eher zu vernachlässigen. Damit produzieren wir lediglich brillentragende, unbewegliche Menschen mit fehlender sozialer Kompetenz - wenn das zielführend ist dann weiter so: Zudem kommen die Kosten der Digitalisierung im 5-Jahres Rhythmus erneut auf den Tisch da die jetzt verwendete Software dann nicht mehr supported wird, die Geräte veraltet sind.
Was haben Sie immer wieder mit "programmieren"? Das sollte bis sagen wir 6te Klasse nur als Wahlfach, wie Religion, existieren.
Arduino für begeisterte oder begabte. Auch später sollte es als ein pflicht Wahlfach bleiben. Was man studieren will, sollte man selbst bestimmen, nicht die Schule. Grundwissen sollte man ab der 7te Klasse zurückfahren. Davon gibt es in Internet genug. Oder die Internet Schule stellt es zur Verfügung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sfk15021958 01.03.2019, 12:37
58. Schade eigentlich, dass kein Konzept...

..vor der Geldverteilung erarbeitet wurde, jetzt wird wieder aus dem "hohlen Bauch heraus" gearbeitet und das in 16 Bundesländern möglichst verschieden, damit hinterher nichts mehr zueinander passt. Wine Bündelung und straffe Strukturierung wäre hilfreich - sowohl für Lehrpersonal wie auch für Schüler. Hier wird man noch ein Waterloo in naher Zukunft erreichen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wago 01.03.2019, 12:58
59. Wieso Vision?

Zitat von Lady2Luck
Nun die Vision: Alle an der Schule Beschäftigten erhalten vom Dienstherrn (Staat) ein Tablet und die Zugänge zu den notwendigen Schulbüchern und darüber hinausgehenden digitalen Inhalten (Videos, interaktive Tests, „Spiele“ usw. — also solche Inhalte, die vor allem auch einen Mehrwert gegenüber einem gedruckten Buch vorweisen). Die gesamte schulische IT wird außerdem ständig aktuell gehalten und gewartet. Ersatzgeräte stehen in ausreichender (unbegrenzter) Anzahl zur Verfügung, um sicherzustellen, dass auch bei Defekt oder Verlust niemand ohne Arbeitsmaterial dasteht. Das wäre super! Halt, es fehlt noch etwas. Neben dem technischen Support für die Hardware gibt es natürlich noch einen User-Help-Desk (für mehrere Schulen gemeinsam), der von den Usern (Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer) 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche an 365 (366) Tagen pro Jahr kontaktiert werden kann, ...
An der Schule meiner Frau ist das bereits Realität. Alle Klassenräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Kreide ist bereits verpönt. Pro Klassenzimmer stehen mehrere PCs für Schüler bereit. Zusätzlich gibt frei zugängliche PCs im ganzen Gebäude verteilt. Jeder Lehrer hat an seinem Arbeitsplatz einen eigenen PC mit der an der Schule verwendeten Software. Die Wartung erfolgt in einfachen Fällen durch zuständige Kollegen, in komplizierteren durch eine externe IT-Firma. Neben dem normalen WLAN und Intranet (inkl. E-Mail, Untis, E-Tagebuch etc.) gibt es ein zusätzlich abgesichertes Schulverwaltungs-Netz, auf das nur Lehrer von gesonderten PCs in den Lehrerzimmern zugreifen können.
Ob ein User-Help-Desk, so wie Sie ihn vorschlagen, wirklich so sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 9