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Diskriminierung im Jura-Studium: Im Zweifel für den Mann
DPA

Wie objektiv sind Jura-Abschlussnoten? Drei Forscher haben in einer umfangreichen Studie die Ergebnisse Hunderter Staatsexamen ausgewertet. Das Ergebnis erschreckt - nur Männer mit deutschem Namen dürften sich freuen.

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whitemouse 14.04.2014, 06:45
1. Schwach

Zitat von sysop
Wie objektiv sind Jura-Abschlussnoten? Drei Forscher haben in einer umfangreichen Studie die Ergebnisse Hunderter Staatsexamen ausgewertet. Das Ergebnis erschreckt - nur Männer mit deutschem Namen dürften sich freuen.
Die Diskriminierungstheorie ist ziemlich schwach. Während bei der Erzeugung der Abiturnoten die Geschlechts- und Nationszugehörigkeit durchgehend bekannt ist (Werden Jungen da bewusst diskriminiert?), sind diese juristischen Prüfern außer bei der mündlichen Prüfung durchgehend unbekannt. Insofern ist bei den schriftlichen Arbeiten in den juristischen Staatsexamina von der höchstmöglichen Objektivität auszugehen.

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vonromberg 14.04.2014, 06:51
2. So ein Unsinn!

Warum nicht die einfache Erklärung akzeptieren: die Männer sind wohl einfach besser, so einfach ist das. In den Schulen, ja, da gehts noch anders zu. Da bekommen Mädels bei gleicher Leistung ein bessere Note und machen die besseren Abschlüsse. Das meldet auch SPON, hier, seit Jahren, regelmäßig. Das interessiert jedoch niemanden. Da werden Jungen massiv benachteiligt, aber: das ist uns allen doch egal. Und nun schneiden die Frauen in Jura schlechter ab und natürlich muss das - Diskriminierung sein? Hallo? Hier wird doch nur aus einer Korrrelation eine Kausalität gemacht. Wenn die Mädels schlechter abschneiden dann weil sie es nicht besser verdient haben.

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schroettel 14.04.2014, 06:58
3. Fazit

Wenn ein Prüfer sprachliche Schwächen und unsicheres Auftreten mit Punktabzug bewertet, ist er ein ausländerfeindlicher Macho.

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gorchus 14.04.2014, 07:01
4.

Wo steht geschrieben, das die Leistungen von unterschiedlichen Menschen (Geschlecht, Herkunft, und und und) immer gleich sein müssen? Eine Leistungsspreizung von 10% zwischen den Gruppen seh ich als ok an. Die Bemerkung der Diskriminierung ist fehl am Platz. Man sollte sich lieber die Zeit nehmen und nach den Gründen Fragen als es sich leicht machen. Das Ergebnis wird nun sein, dass die Hochschulen Frauen nun mehr bevorteilen, was schleichend zu Diskriminierung von Männern führt.

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t dog 14.04.2014, 07:07
5. Zwei Seiten

Erstmal: Ruchtig. Das Prüfungssystem gehört verändert und entpersonalisiert ( soweit das möglich ist ), damit politisch, religiöse Sozipathen unter den Pruefern keine Chance haben. Auf der anderen Seite wurde aber nur dem Leser suggeriert, das die Prüfer illegal handeln. Vielmehr die Wahrheit ist, das durchschnittlich Gesehen, deutsche Kinder einen besseren sozialen Hintergrund haben und mehr gefördert werden. Da sind nicht die Kinder der Ausländer dran schuld, sondern die nicht existente Integrationspolitik des Bundestages. Die NPD organisiert deutsche Sommerfeste. Was machen die Demokraten für Demokratie, ausser drüber zu reden? Eine Schande. Das Ausländeramt gibt einem einen Grundlagendeutschkurs, bei dem man noch zuzahlen muss und das wars. Danach sieht man die staatlichen Mitarbeiter nur noch alle paar Jahre zur Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung. Das hätte der Autor des Artikels auch mal direkt beleuchten können, anstatt nur indirekt unsere Politiker zu kritisieren.

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gustavsche 14.04.2014, 07:10
6. Ein statistisch unzulängliche Studie

Man hat gar keinen Referenzwert, um zu untersuchen, inwiefern die Notenvergabe von der Leistung abhängt. Man nimmt dann die Abiturnote her, die aber genauso ein Mittelwert ist und ebenso von bewusster oder unbewusster Diskriminierung beeinflusst wird. Man glaubt, der schlechtere Abiturdurchschnitt der Männer repräsentiert deren wahren Leistungsvermögen. Fehlt eigentlich nur noch, dass man die Sportnoten rausrechnet, die bei Jungen/Männern meistens besser ist. Dann würden die jungen Männer mit einer schlechten Abiturdurchschnittsnote noch dümmer dastehen. Schließlich kommt es im Jura-Studium nicht darauf an, wie schnell man läuft und wie gut man Fußball spielt.

Man hat hier wieder einmal einen aussichtsreichen Kandidaten für die "Unstatistik des Monats". Ich halte die Studie für eine Manifestation einer Männerfeindlichkeit. Die schlechtere Abiturdurchschnittsnote der Männer wird als Ergebnis gerechter Benotung empfunden, die schlechte Noten der Frauen im Studium als Ergebnis von Diskriminierung.

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mrotz 14.04.2014, 07:12
7. optional

Hätten die Autoren schriftliche Prüfungen anonymisiert Nachkorrigieren lassen und dann eine Diskrepanz festgestellt, hätten sie etwas entdecken können.
Da sie aber einfach nur die Noten angeschaut haben sind männer entweder besser oder nicht.

mfg

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berlin90210 14.04.2014, 07:12
8.

Den ganz wesentlichen Teil der Examensnote machen die Klausuren aus (je nach Bundesland mit unterschiedlicher Gewichtung). Diese werden anonym geschrieben. Weder Geschlecht noch Herkunft lassen sich erkennen.

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larry_lustig 14.04.2014, 07:18
9. Blödsinn

im Artikel wird nur beschrieben, dass es Unterschiede gibt. es wird aber nirgendwo bewiesen, dass diese ursächlich in einer Diskriminierung liegen.

Kann es nicht sein, dass Männer die Erwartungen an Inhalt und Form erinnert juristischen Arbeit bessert erfüllen?
Nein, aufgrund des gendermainstreams natürlich nicht....

Gibt es andere Ergebnisse bei komplett anonymen Klausuren?

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