Forum: Leben und Lernen
Diskriminierungs-Klage von weißer Studentin: Oberstes US-Gericht gibt Fall zurück
AP

Der Supreme Court will nicht entscheiden: Das oberste US-Gericht hat die Klage einer weißen Studentin gegen Minderheitenförderung an Unis wegen Verfahrensfehlern an ein Bundesgericht zurückgegeben. Der Fall könnte weitreichende Folgen für die Zulassung an Unis haben.

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dr3w 24.06.2013, 20:33
10. Dazu muss gesagt werden,

dass in den USA die Schulfinanzierung kommunal ist.

Das heißt, dass Kinder aus armen Vierteln Schulen besuchen, die mit den wenigen Steuern aus dem selben armen Viertel dürftig finanziert werden. Dies führt unweigerlich zu fehlenden Lernmaterialien und fehlendem Lehrpersonal.

Solange sich das nicht ändert, werden Studienanfänger aus weniger privilegierter Herkunft immer im Nachteil sein, wenn es um standardisierte Abschlussprüfungen geht. Genau die bekommen mit affirmative action zum ersten Mal in ihrem Leben eine gerechte Chance auf Bildung.

Dies ist eine Realität, die die Klägerin, und leider auch der/die Autorin dieses Artikeln ausgeblendet haben.

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ralphofffm1 24.06.2013, 20:36
11. kleiner Rassist

Zitat von LuiW
Wacht auf, Diskriminierte dieser Erde! Quoten für Frauen, Einwanderer, Asylbewerber, Schwarze, Schwule, Behinderte, überdurchschnittlich kleine, überdurchschnittlich große, Behinderte, Kranke, Alte, Legastheniker, Farbenblinde, Analphabeten, Schwule, Lesben, Juden, Moslems - Hauptsache, kein weißhäutiger normaler Mensch kommt mehr in irgendwelche Schlüsselpositionen!
Schon lange nicht mr auf den Fluren der Leitungsebnen von Konzernen gewesen? Da gibts ja üüüüberhaupt keine Weisse mehr.

Vorallem inAfrika..tztztz Skandal!

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cruisenbcn.com 24.06.2013, 21:18
12. Ich habe eine Meinung 2

Zitat von expendable
...ist Rassismus, und kein bißchen besser. Es wird hier stets der Eindruck erweckt, Rassismus sei etwas, das ausschließlich Europäer oder Amerikaner weißer Hautfarbe an Emigranten oder Afroamerikanern verüben können. Stimmt nicht, da wird auch andersrum ein häßlicher Schuh draus. Und wer mal antideutschen Rassismus live erleben will, braucht nur mal mit schwarzrotgoldenem Fußballshirt durch bestimmte Viertel der Hauptstadt dieses merkwürdigen Landes zu wandern.

Habe ich doch gesagt, es ist nur eine Frage der Zeit. Haben Sie wirklich erst nachgedacht bevor sie hinausgeschrien haben. Ich habe nicht dieses Gefühl.

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_muskote 24.06.2013, 21:25
13. Bravo, Abigail!

Hoffen wir, dass sich hierzulande auch jemand dazu durchringen wird. Stichwort: Frauenquote. Zeit ist’s.

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david_2010 24.06.2013, 21:38
14. "Rasse"

Was ich noch anmerken möchte:

Alleine die Tatsache, dass ein Staat die "Rassenzugehörigkeit" (was sind dann eigentlich Mischlinge wie Obama?) seiner Bürger registriert, finde ich gruselig.

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duk2500 24.06.2013, 21:38
15. Diskriminierung

Niemand darf wegen seinem Geschlecht diskriminiert werden, so steht das im Grundgesetz. Leider werden aber durch gesetzliche und freiwillige, behörden-, partei- und firmeninterne Frauenquoten gleich qualifizierte Männer diskriminiert und benachteiligt.

Hoffentlich klagt da endlich mal jemand vor dem BVG.

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Lagenorhynchus 24.06.2013, 21:51
16. Diskriminierung bleibt Diksriminierung

Die "affirmative action" hat versagt, das zeigen die Zahlen.

Schlimmer noch ist aber, dass Latinos und Afroamerikaner so aufgrund ihrer ethnischen Herkunft wie eine Art behandelt werden, als wären sie qua Herkunft behindert.

Das ist etwas grundlegend anderes als Stipendien, die wiederum leistungsbezogen vergeben werden. So etwas ist sinnvoll, solange es nicht wieder nur um die Hautfarbe geht.

Die bemerkenswerte Leistung, die von Menschen, die ihre Sozialschicht verlassen und sich hochkämpfen, wird so gemindert ohne dass es zahlenmäßig irgendwem hilft.
Ausser der herablassenden Selbstzufriedenheit der Urheber dieser Regelung.

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derskeptiker 24.06.2013, 22:29
17.

Zitat von meischer_eder
Positive Diskriminierung ist auch Diskriminierung, sagt ja schon der Name. Wer soll denn bitte entscheiden, was positiv ist und was nicht?
Irgendein Mensch, der so oder so nie objektiv sein kann, weil er eben ein Mensch ist.

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Felix Fabri 24.06.2013, 22:48
18. Gegen

sind vor allem - ja, wer wohl? - die Asiaten. Nie hat man von Asiaten gehört, dass sie sich benachteiligt fühlen. Und die Afroamerikaner fühlen sich ( und werden ) seit 245 Jahren diskriminiert.

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Andreas Gonzales 24.06.2013, 22:53
19. optional

Um eine strukturelle Schieflage zu beseitigen, ist die Einführung einer Quotenregelung unabdingbar. Dies bedeutet nun mal, dass ein bestimmter Prozentsatz der bisher unwidersprochen Privilegierten zurückstehen muss. Die Klage ist ein Witz - wie auch die meisten Forums-Beiträge hier von politischem Unverstand zeugen.

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