Forum: Leben und Lernen
Diskussion um Sommerferien: Hamburg und Berlin sehen Nachteile für ihre Schüler
Mohssen Assanimoghaddam / DPA

Baden-Württemberg und Bayern sind bei der Ferienzeit privilegiert, die anderen Länder gehen mal früh, mal spät in die Sommerferien. Hamburg und Berlin wollen gegensteuern - doch Kiel fürchtet um einen Wirtschaftszweig.

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LUAP 16.10.2019, 14:31
1. Grundsätzlich macht ein breiter Zeitkorridor natürlich Sinne, aber..

.. der Sonderstatus von Bayern und Baden Würtemberg gehört zumindest reformiert. Es ist aus Sicht der anderen Bundesländer nicht gerecht, dass deren Ferienschema jedes Jahr fluktuiert, diese beiden Bundesländer aber immer konstante Zeitfenster haben. In der Vergangenheit mag das seine berechtigten Gründe gehabt haben, diese wurden aber von der Realität überholt.

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fritz_64 16.10.2019, 14:32
2. 8 Wochen für alle

warum nicht den kompletten Juli - August für alle Bundesländer gleichzeitig. Das funktioniert in vielen anderen Ländern auf der Welt ohne Probleme seit immer....ehrlicherweise geht es doch nur darum die Sommersession für die Tourismusindustrie auf 4 Monate auszudehnen. Was für die Kinder die beste Lösung ist steht wie immer hinten an.

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neutron76 16.10.2019, 14:35
3. Berlin und Hamburg

Die Stadtstaaten sollten besser beraten wie die Bundesländer neu zu ordnen sind. Hier steht sogar in der Verfassung, dass das getan werden soll.
Außerdem erkenne ich noch immer keine Privilegierung von Bayern. Das schöne Wetter ist meist im Juni.

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fuchsi 16.10.2019, 14:38
4. Mehr Gerechtigkeit

Bayern und Baden-Württemberg begründen ihr ständiges Zusammengehen bei den Sommerferien meist mit der Lage Ulms in beiden Ländern. Das könnte einzelne Familien benachteiligen. Siegen in NRW liegt in einem Dreiländereck mit Hessen und Rheinland-Pfalz, da gibt es viele Familien, deren gemeinsame Sommerferienzeit sich schon mal auf nur zwei Wochen beläuft. Nur interessiert das keinen. Viel wäre geholfen, wenn alle mitrotieren, dann kann auch ein relativ langer Korridor zugunsten der Tourismusindustrie bleiben. Das verkürzte Schuljahr beträfe dann wahrscheinlich jedes Kind nur ein- bis zweimal. Aktuell sind alle anderen viel häufiger dran, nur die Kinder in BY und BW genießen immer gleiche Lernzeiten. Das kann nicht gerecht genannt werden.

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w.weiter 16.10.2019, 14:41
5. Ja denn,

die Tourismusbranche ist also wichtiger
als den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken.

=> Zitat: "Ein zu enger Ferienkorridor in ganz Deutschland könnte negative Auswirkungen auf den für unser Land so wichtigen Tourismus haben, wenn die Saison dadurch deutlich kürzer würde", sagte ein Sprecher des Bildungsministeriums in Kiel. =<

Allerdings: => Zitat: "Auch angesichts eines gemeinsamen Pools von Abituraufgaben seien teils erhebliche Schwankungen bei der Länge der Schulhalbjahre nicht mehr zeitgemäß, ... =<

So what? Nur an das Heute denken,
die Zukunft der Jüngeren ist egal?

Bald werden wohl Roboter die Betten neu beziehen,
und menschlichen Kunden das Essen u. den Wein servieren.
Und dann???

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grotefend 16.10.2019, 14:43
6. Antiquiert

Das System ständig wechselnder Ferien ist antiquiert. Es führt in der Tat dazu, dass es kurze und lange Schuljahre gibt. Deshalb plädiere ich dafür, dass Sommerferien - wie in anderen Ländern auch - eben nicht mehr flexibel verteilt werden. Ich kann die beiden Süd-Bundesländer nur zu gut verstehen, dass sie bei dem Wechselspielchen nicht teilnehmen wollen.

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lucky.sailor 16.10.2019, 14:45
7. Benachteiligung eingebildet!

Die angebliche Benachteiligung durch variierende Sommerferien sind doch ein Scheinargument! Statt dessen sollten diese Benachteiligten mal lieber schauen, wieviel Zeit innerhalb eines netto neunmonatigen Schuljahres tatsächlich durch Unterrichtsausfall durch Lehrermangel verloren geht. Da kommt vmtl. auch in Berlin und Hamburg mehr zusammen, als durch ein verkürztes "Bruttoschuljahr". Darüber hinaus bin auch ich der Meinung, dass der "ererbte Sonderstatus" von BY und BW mal auf den Prüfstand gehört.

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spon-facebook-1346092231 16.10.2019, 14:45
8. Sonderstellung von Bayern und Baden-Württemberg

geht leider auf Kosten der anderen Bundesländer. Als Schüler dort war es für mich natürlich toll, bis Anfang September frei zu haben.
Als Lehrer in Hamburg ist es mir aber ein Graus. Die Abi-Prüfungen gehen dieses Jahr bis in die letzte volle Schulwoche. Da fallen dann Klassenfahren flach und an Projektwochen und einen entspannten Ausklang des Schuljahrs für die SchülerInnen ist kaum zu denken. Hoffentlich tut sich was.

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mjuuzhhhzz 16.10.2019, 14:46
9. Na und?

Einfach die Sommerferien auf 8 Wochen verlängern. Das spart auch den Ärger sich mit den Kollegen um die paar Wochen zu streiten. Die 2 Wochen können jeweils von Herbst und Osterferien abgezogen werden.

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