Forum: Leben und Lernen
Dresscode an Hamburger Gymnasium: Keine Unterhosen, bitte
DPA

Der Dresscode trägt den Titel "Was wir nicht sehen wollen": Eine katholische Schule in Hamburg verbietet fortan nackte Bäuche und knappe Höschen. Mit einem ähnlichen Verbot hatte kürzlich schon eine Schule am Neckar Aufmerksamkeit erregt.

Seite 11 von 29
HerrH. 29.08.2015, 05:16
100. Freiheit

bedeutet auch auf andere Rücksicht zu nehmen. Ich als Lehrer will keine Brüste und Hintern meiner Schülerinnen sehen. Dadurch fühle ich mich belästigt. Ich bin zwar erst 30 aber das muss einfach nicht sein. Ich komme auch nicht in Speedo, bei der die Hälfte meines Hodens raushängt und man den kompletten Penisumriss sehen kann und Unterhemd um meinen Fitnessstudiokörper zu zeigen zur Schule. Das sind Dinge die ich privat tragen kann. Und kommen sie mir bitte nicht mit Sprüchen, wie das ist das Recht der Frau. Ansonsten habe auch ich als Mann das Recht so zur Schule zu kommen. Und halbwegs bekleidet zu sein hat auch nichts mit Verschleierung zu tun. Mit der gleichen Argumentation könnte ich direkt nackt zur Schule kommen nur mit einer Socke vorn bekleidet.

Beitrag melden
niceemotions 29.08.2015, 05:58
101. Mode-Diktatur

Zitat von vox veritas
Tja, das ist halt Mode, die sich Männer ausgedacht haben. Ich warte ja noch auf die Stringtanga Saison. :-)
@vox veritas: aha, und die "armen" Frauen sind natürlich gezwungen, die von Männern ausgedachte Mode anzuziehen. Das ist ja schrecklich, dann leben wir also in einer Art Mode-Diktatur.

Beitrag melden
ritagross 29.08.2015, 06:29
102. kleidung

Ich bin zwar nicht mehr in dem Alter,um bauchfrei oder Hot-Pans zu tragen,aber wann bekommen wir Burka und Schleier oder Kopftuch?Übrigens gab es das zu meiner Jugendzeit auch schon mal und ich kann mich nicht an so viele Gewaltverbreche erinnern.Oder ist es der Grund,daß wir zu den Ungläubigen gezählt werden?

Beitrag melden
dickebank 29.08.2015, 08:18
103. let me laugh

Zitat von politik-nein-danke
Nein, es waren nicht die Schüler beteiligt, es war die Schülervertretung beteiligt. Und wenn sich in den letzten Jahrzehnten eins an der Schule nicht geändert hat, dann dass das in der Schülervertretung grundsätzlich die uncoolen Nerds sind, die die besagten Klamotten meistens schon deshalb nicht tragen weil es an denen lächerlich aussieht.
Ach - und wie kommen Schülersprecher und die Mitglieder der Schülervertretung in die Schulkonferenz, die solche Angelegenheiten beschließt?

Müssen doch die obercoolen Schüler im Schülerrat die Uncoolen gewählt haben.

Nur wie Unwahrscheinlich ist denn das?

BTW mitbeschlossen heißt ja nicht, dass die Vertreter der Schülerschaft dafür gestimmt haben. Zwar ist in NRW die Schulkonferenz paritätisch mit Lehrer-, Schüler und Elternvertretern besetzt. Aber wenn eine Mehrheit aus Eltern und Lehrern besagte Kleidungsordnung befürwortet und eine entsprechende Abstimmung merheitlich gewinnt, dann haben die Schülervertreter auch dann mitbeschlossen, wenn sie dagegen gestimmt oder sich enthalten haben. Nennt sich Demokratie.

Beitrag melden
dickebank 29.08.2015, 08:29
104. Was sich ...

Schüler wünschen ist die proportionale Zuordnung von Länge des Unterrichtstages und ihrer Hosenlänge. Sie sind halt der Meinung, dass weniger mehr ist.

Da die Schulminister aber den Ganztag ausweiten, müssen sich die Schüler antiptoportional verhalten. Mit der Verlängerung des Schulalltages zulasten der Freizeit verkürzt sich halt die Saumlänge der Bekleidung.

kurz: Langer Tag ==> kurze Hosen;
noch längerer Tag ==> noch kürzere Hosen.
So führt der totale Ganztag eben zur Abschaffung von Kleidung und völliger Entbößtheit - bei Schülern körperlicher Entblößtheit und bei Eltern und Erziehern geistiger (Entblößtheit).

Beitrag melden
City Nord 29.08.2015, 08:45
105. Sophie-Bart-Schule

Die Keidungsfrage war für uns schon vor Jahren ein Mitgrund, weswegen wir unser Kind schon vor Jahren vor diese Schule "beschützt" haben. Im Rahmen eines Informationsabends berichteten zwei Schülervertreter über ihre Schule. Sie waren ganz normal angezogen (Jeans, Shirt etc.). Trotzdem ließ es sich die Schulleitung nicht nehmen, nach dem Vortrag darauf hinzuweisen, dass man es an der Schule toleriert, wenn die Schüler auch "sooo" rumlaufen. Als wir uns dann, auch aus anderen Gründen für eine andere kath Schule entschieden hatten, wurden wir von anderen Eltern aus der S-B-S darüber aufgeklärt, dass wir uns ja damit wohl für eine Schule mit "Polenchic" entschieden haben. Eine widerlich elitäre Verhaltensweise. Kein Wunder, dass dieser Beschluß gerade von dieser Schule kommt.

Beitrag melden
joachim.feld 29.08.2015, 08:58
106. Schule bereitet auf das Leben vor

... ach und übrigens bei den wenigsten Arbeitgebern iat solche Kleidung toleriert .. und ich denke die meisten Jungen Leute halten sich dann auch daran. Das zeigt mir nur wie wenig Respekt Eltern und Schüler der Institution Schule und den dort hart arbeitenden Lehrern entgegenbringt.

Beitrag melden
mrerenoth 29.08.2015, 09:19
107.

Uniformen trägt man beim Militär, damit man weiß wenn man erschießen darf und wen nicht. An Schulen haben Uniformen nichts verloren. Es ist nicht Ziel der Schule einen gehorsamen Soldaten zu formen, sondern einen freien, kreativen, selbst denkenden Menschen. Kreative Köpfe sind der Standortvorteil Deutschlands. Die Probleme mit Markenkleidung gibt es auch nur in den Köpfen von Erwachsenen. Ich hatte als Schüler keine Markenkleidung und kein Handy und niemand hat mich deswegen ausgeschlossen.

Beitrag melden
Pandoron 29.08.2015, 09:35
108.

Zitat von vox veritas
Mit dieser Begründung kann ich ALLES verlangen. Einfach alles. Tierquälerei aus Gründen der persönlichen Freiheit, z.B. Hey, ist zwar gegen das Gesetz, aber es geht ja um Toleranz - genauso, wie beim Rauchen von Marihuana oder allgemein der Konsum von Drogen. Ich weiß, daß das jetzt Extrembeispiele sind, aber es geht ja um Toleranz.
Gut, dass sie hier selbst erkennen, dass ihre Beispiele aufgrund der extremen oder im zweiten Fall doch recht falsch liegenden Position nur bedingt bis nicht taugen.

Das erste Argument spiegelt Straftat und körperliche Schädigung von Lebewesen wieder. Das ist keine Frage von Toleranz sondern von Gesetzen.

Das zweite Argument ist ebenso keine Frage von Toleranz sondern eine Legalisierungsdebatte und eine Frage der Vernunft. Anders gesagt, gehört Drogenkonsum toleriert? ja. Muss man konsumbedingte Schädigung Dritter tolerieren? nein. Gehört Drogenkriminalität toleriert? nein.

Um auf den Topic zurück zu kommen. Ja es geht, wie Sie hier feststellten (und dabei den sarkastischen Unterton von Ihnen ausgeblendet) Toleranz. Nur scheren sie hier alles über einen Kamm anstatt zu differenzieren. Ich kann nicht Gräuel- und Straftaten sowie Kriminalität in einen Topf mit einer Kleiderordnung bzw -debatte werfen. Im Umkehrschluss auf Ihrer Aussage hieße dies nämlich, dass Sie wiederum gar nichts tolerieren dürften.

Beitrag melden
nospam 29.08.2015, 09:54
109.

Was haben diese sogenannten katholischen Schulen überhaupt zu melden ? Die werden zu 95% vom Staat finanziert und haben deshalb ihre seltsamen Moralvorstellungen zu unterlassen

Beitrag melden
Seite 11 von 29
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!