Forum: Leben und Lernen
Dritter Versuch an der Hochschule: Ich bin ein Uni-Loser
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Zum Studium habe ich eine On-Off-Beziehung, im Freundeskreis gilt mein Name als Synonym für "nicht bestehen". Nun wage ich mich ein letztes Mal auf den Campus. Aber kann gelingen, was schon zwei Mal grandios scheiterte?

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spon-facebook-610920236 26.09.2013, 10:14
170. selbst schuld

Er schreibt, mehr oder weniger ernst gemeint, über erfolgreiche Frauen, die sich einfach Mühe geben! Wie hat er sich das Studium denn vorgestellt? Lange schlafen, Partys feiern und gute Noten kommen von alleine... Dafür muss man aber wenigstens mal eine Vorlesung besuchen und sich nicht wieder ins Bett legen und Urlaubssemester beantragen. So funktioniert das Leben leider nicht wirklich. Aber er hat seine Geschichte gut geschrieben, also ist Literarisches Schreiben vielleicht wirklich der richtige Studiengang für ihn und mit den ersten Erfolg steigt vielleicht auch der Fleiß

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territrades 26.09.2013, 10:34
171. Nicht studierfähig

Ausnahmsweise mal etwas, was man eindeutig nicht auf die Bologna-Reform schieben kann. Völlig egal ob Diplom oder Bachelor, der Hörsaal ist an der gleichen Stelle. Und die Prüfungsordnung muss man auch lesen, egal welchen Abschluss man anstrebt. Und wenn man eine Prüfung schreiben muss, dann sollte man dafür lernen, die Bilbiothek bietet sich dafür an. Und wenn man eben nicht lernt, fällt man durch, das ist nur gerecht. Bei diesem Herrn scheint es an den elementaren Fertigkeiten zum selbstständigen Lernen zu fehlen, und da ist man zu jeder Zeit an einer Universität falsch. Da kommen bei mir wieder alte Vorurteile hoch, hier in Sachsen jedenfalls hätte der Herr vermutlich noch nicht einmal ein Abitur bekommen.

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Karl_Lauer 26.09.2013, 10:55
172.

Bah, bah, bah..

Ich habe nie auch nur ein einziges Wort der diversen Prüfungsordnungen gelesen, zigmal verschoben, vergessen, lange geschlafen und trotzdem mein Studium abgeschlossen.
Was nun, Deutschland?

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lanzelotty 26.09.2013, 10:58
173. Nicht immer gleich in die Pfanne hauen

Kein Thema, bei dem nicht jemand gleich ach so kritisch reagiert und den/die Protagonisten in die Pfanne haut. Kapiert jemand, dass das eine Glosse ist?

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blasphemiker 26.09.2013, 11:00
174.

Zitat von MashMashMusic
Jetzt hört doch mal alle auf, auf den armen Jungen einzuhacken! Ich habe auch erst ein Studium geschmissen, bevor ich wusste, was ich wollte. Mir ging's nämlich genauso wie dem Freund hier (mal so lustig vor sich hinstudieren), nur dass ich noch andere Voraussetzungen hatte (keine Akademiker als Eltern, stattdessen Beamte). Nachdem ich dann das Richtige gefunden hatte, hat's bis zur Promotion auch noch fast zehn Jahre gedauert. "Volvic-Mädchen" gab's da früher auch schon an der Uni, nur tranken die noch kein Volvic, sondern hatten immer Thermoskannen mit ihrem "Lerntee" dabei. So war das in den Achtzigern. Meine Frau habe ich übrigens durch gemeinsame Antipathie dieser jungen Damen kennen gelernt, von daher darf man sogar dankbar sein. ;) Also, Felix, nicht aufgeben!
Naja, angesichts Ihres, sagen wir mal recht offenen, Verhältnisses zu Statistiken bzw. wie man sie erfindet. kann man zu den Schluss kommen, dass das Studium bei Ihnen auch für die Katz war, Sie "Wissenschafts"-Journalist.

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Hieronymus 26.09.2013, 11:10
175. es ist...

....echt gemein, aber im leben muss man sich manchmal zusammenreißen.
was für ein gejammer...unglaublich

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Olaf 26.09.2013, 11:15
176.

Zitat von pepe_sargnagel
Also bitte erklären Sie was Sie hier unter "solcher Lebensläufe" verstehen und welche Konsequenzen das für das Leben hat. Warum eignet sich exakt die Politik für Studienabbrecher? Vielleicht eignet sich die Politik auch besonders für Hauptschulabsolventen? Aber Sie erklären mir das ja bestimmt, warum die Politik genau für Studienabbrecher interessant und erfolgsversprechend ist. Bin gespannt.
Mir fallen da spontan Claudia Roth und Katrin Göring-Eckard ein, beide Studienabrecherinnen.

Politik ist ideal, weil man dafür nichts lernen oder können muss. Es gibt ja keine beruflichen Qualifikationen die man nachweisen muss, um Politiker oder gar Bundeskanzler zu werden.

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Sibylle1969 26.09.2013, 11:19
177. Mach lieber eine Ausbildung

Wer ein Studium erfolgreich abschließt, hat damit unter anderem unter Beweis gestellt, dass er selbständig arbeiten kann, motiviert ist und sich durch schwierige Situationen kämpfen kann. Wer das nicht schafft, sollte die Finger von einem Studium lassen und besser eine Ausbildung machen. Die sog. Volvic-Mädchen sind nicht schuld am Scheitern des Autors, daran ist er ganz allein selbst schuld. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der dritte Versuch des Autors klappen wird.

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Celegorm 26.09.2013, 11:27
178.

Zitat von Karl_Lauer
Ich habe nie auch nur ein einziges Wort der diversen Prüfungsordnungen gelesen, zigmal verschoben, vergessen, lange geschlafen und trotzdem mein Studium abgeschlossen.
Was letztlich auch nicht sonderlich schwierig sein dürfte - sofern man halt clever genug dazu ist. Studieren ist grundsätzlich ja nicht sonderlich schwer, aber man muss zumindest einen Weg finden, der für einem funktioniert. Ob das primär über Fleiss, Intelligenz, Problemlösungskompetenz, etc. geht ist eigentlich egal.

Anders gesagt bedeutet das aber auch: Faulheit muss man sich leisten können. Dann merkt man allerdings u.a. auch, dass die besagten "Volvic-Mädchen" nichts furchteinflössendes sind, sondern diese meist einen Mangel an Lerneffizienz und Verständnis mit übermässigem Einsatz und Organisiertheit zu kompensieren versuchen. Also eigentlich die verunsicherten Studenten sind. Allerdings lässt all das den "Uni-Loser" in einem umso schlechteren Licht erscheinen..

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anton strumpf 26.09.2013, 12:20
179. In der Tradition

Lesen Sie den kleinen Aufsatz doch einfach als einen Versuch, der sich an das Genre des "Schelmenromans" anlehnt. Vielleicht will das Stückchen auch so verstanden wissen. Was das dann auf SPON zu suchen hat? Aber warum denn nicht. Ist doch schön, wenn angehende Autoren auch mal ein wenit Entgelt zusammenfegen können. Und dann schauen Sie in Ihre alten vergessenen Bücherkisten. Vielleicht findet sich dort noch ein Reclamheft mit dem Titel "Aus dem Leben eines Taugenichts".

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