Forum: Leben und Lernen
Durch Messer verletzte Grundschullehrerin: "Keinerlei Anhaltspunkte für gezielten Ang
DPA

Ein Siebenjähriger verletzt seine Lehrerin mit einem Messer. Die Aufregung ist groß, Schüler, Eltern und Lehrer sind alarmiert. Doch was ist wirklich passiert? Und was kann man tun, um so etwas zu verhindern?

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eckbusch 19.03.2018, 19:31
1. Bagatellisierung

Das allgemeine Problem besteht darin, dass mittlerweile eine Messerstecherei in der Auseinandersetzung als fast normal gilt. Wer sich mit den Fäusten wehrt, wird abgestochen. Auch Kung-Fu kommt da an Grenzen.
"Keine Tötungsabsicht" hätten sie gehabt, führen die Täter vor Gericht aus. Was denn wohl dann?
Sobald hier, natürlich nicht bei dem Kind, aber bei seinen Vorbildern, die Rede wäre von versuchtem Mord und der möglichen Perspektive "lebenslänglich", könnte man hier eine Bewußtseinswende einleiten.
Dasselbe gilt übrigens bei Fußtritten an den Kopf eines am Boden liegenden. Auch jener Täter hat eine Tötungsabsicht.

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Havel Pavel 19.03.2018, 19:36
2. Gut abwägen was man aussagt

Was hat ein Siebenjähriger sich ein Messer zu nehmen, kommt er demnächst dann mit einer Pistole? Mal abgesehen davon was ein Messer auf dem Flur einer Schule zu suchen hat, muss wohl davon ausgegangen werden, dass er damit wohl eher keine lauteren Absichten hatte, denn sonst wäre es ja kaum zur Verletzung des Lehrkörpers gekommen. Nun sollte man annehmen, dass besagter Lehrkörper in Form einer Lehrerin doch wohl mitbekommen haben sollte was sich bei der unliebsammen Begegnung abgespielt hat. Schon etwas merkwürdig, dass es angeblich dennoch nunmehr Unklarheiten zu dem Vorfall geben soll oder soll hier gar etwas vertuscht werden und man schweigt noch weil man sich ganz einfach noch die passende Version ausdenken muss, um keine Vorurteile zu schüren? Vielleicht ist der Lehrkörper ja schlicht und ergreifend einfach blindlings ins Messer gelaufen und der Bub konnte gar nichts dafür!

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twx04717 19.03.2018, 19:39
3. Irre was an deutschen Schulen abgeht.

Bin in der DDR aufgewachsen. Klar war es eine Diktatur aber wir als Kids haben das so nicht wahrgenommen.
Fakt ist, dass jeder nach mindestes 8.Klasse, maximal 13.Klasse lesen, schreiben und rechnen konnte. Jeder hat was von Physik, Chemie,Biologie usw. mitgenommen. Heute ist eine grosse Anzahl der Kinder dumm, faul oder kriminell, im ungünstigsten Fall alles zusammen.
Bei Klassen mit über 50% Migranten-Anteil, überwiegend arabisch, kann ich das verstehen. Mir tun die Kids leid, die später keinen Dönerladen erben sondern sich um eine Ausbildung kümmern müssen. Welche Firma soll da JA sagen. Es geht weiter bergab mit Deutschland. Durch Groko so gewollt, hab ich den Eindruck.
Bin kein AfD Wähler!

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Broko 19.03.2018, 19:41
4. Papa Gnädig rules ...

Offensichtlich ist dieser Junge nicht zum ersten Mal in der Schule gewaltätig geworden! Aber statt diesen Jungen ausführlichst psychologisch zu behandeln, sollen die Mitschüler und Lehrer dessen Defizite fahrlässigerweise therapieren - ein Experiment, was immer und immer und immer wieder schiefgeht! Wann lernen die Verantwortlichen endlich mal aus diesen Desastern?

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aggro_aggro 19.03.2018, 19:45
5. Disziplinarschulen

Der Fall hier ist speziell, weil der Junge noch so klein ist, aber grundsätzlich zu behaupten "er muss wieder eingegliedert werden" ist Quatsch. Wenn er ein Aggressivitätsproblem hat, oder ein Problem mit Autoritäten, dann muss er aus einer 30er-Klasse raus. Von wegen die Schule muss auch erziehen... 30 Siebenjährige gleichzeitig, ohne große Möglichkeiten zu Strafen (Stubenarrest,Fernsehverbot, nix zu Ostern!)

Bei älteren Kindern, ab Klasse fünf sollte man auf jeden Fall spezielle Disziplinarschulen prüfen, wo mit viel Sport und wenig Leerlauf über sechs Monate grundlegende Verhaltensweisen eingeübt werden, gern auch als Internat. Allein die Existenz solcher Einrichtungen dürfte 80% der kritischen Schüler beruhigen. Und wenn ein besonders schlecht erzogenes Kind mal ein paar Monate auf einer Schule ist, wo es nicht nur Mathe sondern auch noch ein paar soft skills lernt, dann ist doch allen geholfen.

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rrippler 19.03.2018, 19:50
6. Diese "Experten" sollten selbst in die betreffenden Schulen gehen ...

... und in der Praxis zeigen, wie man solche kleinen Konfliktchen friedlich bewältigt.
Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Und unsere Gesellschaft und Politik hat Wind gesät. Der Sturm hebt allmählich an, zuerst in den Schulklassen.

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weltbetrachter 19.03.2018, 19:52
7. Hallo -- geht es noch ...???

Da attakiert ein siebenjähriger !!! Schüler eine Lehrerin mit einem Messer. Was machen denn die Pädagogen, wenn der erst einmal zwölf oder sechzehn Jahre alt ist ? In dem Artikel wird mir viel zu viel wieder auf den "Täter" eingegangen. FALSCH - Täter ist Täter. Das Opfer eine "Lehrerin" ist anscheinend Nebensache. Wie soll die Lehrerin künftig in ihrer Arbeitsstelle unterrichten ? Dieser Schüler gehört sofort von der Schule verwiesen. So wird ihm sein Fehler bewußt gemacht. Gleichzeitig ist er zu bestrafen. Wenn ein siebenjähriger Schüler mit einem Messer auf eine Person zugehen kann, dann kann er auch eine Bestrafung erfahren und darf diese bewußt erleben. Wettebäuschchen und Streicheleinheiten sind dort absolut fehl am Platz.

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Orthoklas 19.03.2018, 19:59
8. Vorschlag

Dann soll doch der feine Herr Kasper das Kind in die Klassengemeinschaft reintegrieren, statt große Sprüche darüber zu klopfen. Es ist immer dasselbe mit diesen Theoretikern. Eltern und Lehrer werden stets konsequent ignoriert, Vorfälle kleingeredet. Hauptsache politisch korrekt.

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hansa_vor 19.03.2018, 20:00
9.

* Dem Schüler müsse seine Grenzüberschreitung mit einer deutlichen Reaktion klar gemacht werden.

Geschieht durch den Verweis von der Regelschule.

*Gleichzeitig müsse es an den betroffenen Jungen das Signal geben, dass Schule, Lehrer und andere Beteiligte wie etwa das Jugendamt oder ein Schulpsychologe gemeinsam nach einem Weg suchen, wie man in Zukunft zusammen lernen und arbeiten kann.

NEIN, das Signal muss deutlich gegen den kleinen "zufällig Messer gefunden und aus versehen die Lehrerin verletzt" gesetzt werden. Dort sind noch mindestens 25 andere Schüler welche ein Recht auf gute Beschulung haben. Der Einzelne hat sich anzupassen, tut er offensichtlich nicht, also, RAUS aus der Regelschule.

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