Forum: Leben und Lernen
Einladung zum Flashmob: Wie Herr Englund aus China rausflog

Vom Studenten zum Dissidenten: Eigentlich wollte der Schwede Sven Englund in China nur die Sprache lernen. Das klappte ganz gut, bis er als Hausaufgabe einen Brief schreiben sollte - und den chinesischen Präsidenten zum Flashmob einlud. Die Behörden fanden das gar nicht lustig.

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bleifuß 26.07.2011, 08:11
10. ...

Wenns die Einheimischen schon nicht "tun", muß es halt ein Ausländer "tun".

Man kann nur mit dem Kopf schütteln.

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makutsov 26.07.2011, 08:18
11. Oha^

Doch nicht so nett wie die meisten Forumschreiber glauben, die Chinesen die. Glückwunsch zum erfolgreichen demaskieren eines unmenschlichen Systems!

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Magenbitter 26.07.2011, 08:20
12. Besserwisser

Ich würde sagen, ein typischer Besser-Wessi ;-)
Es gibt genug Chinesen, wenn die wollten, könnten die mehr Freiheit in ihrem Land schon selbst durchsetzen, da brauchen die keinen Schlauberger aus Schweden oder sonstwo.

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wolfst 26.07.2011, 08:23
13. Wieder ein überheblicher Europäer

Zitat von sysop
Vom Studenten zum Dissidenten: Eigentlich wollte der Schwede Sven Englund in China nur die Sprache lernen. Das klappte ganz gut, bis er als Hausaufgabe einen Brief schreiben sollte - und den chinesischen Präsidenten zum Flashmob einlud. Die Behörden fanden das gar nicht lustig.
Ja ja die bösen Chinesen und Russen haben einfach nicht die Demokratie wie sie sich Europa und die USA vorstellen. Last Sie uns alle Retten sie wissen nur noch nicht das sie unsere Hilfe brauchen =0).

Was soll man davon halten? Ja die Welt ist nicht immer gut und in einigen Regionen ist die Demokratie noch stark ausbaufähig und die Gesellschaften müssen sich noch entwickeln. Gibt uns das aber das Recht mit dem Finger auf diese Völker zu zeigen. Europa hat 2 Weltkriege gebraucht um sich zu dieser reifen Gesellschaft zu entwickeln. Und plötzlich wissen wir alles besser wie ein Land zu führen ist? Vielleicht passt unsere Art der der Demokratie nicht auf Russland oder China. Mit der Wohlstand kommt die Bildung mit der Bildung das Bürgertum. Warum sind viele Menschen so überheblich und meinen einen Demokratietourismus starte zu müssen. Es ist gut das der Junge da nicht bleiben durfte. Wenn man ein Land bereist hat man die Regeln zu akzeptieren die dort herrschen man ist Tourist oder macht Geschäfte. Am politischen Geschehen haben sich nur die zu beteiligen welche in diesem Land leben und nicht als Gast sondern einen Pass haben. So denke ich darüber. Russland und China werden ihren Weg gehen und in 10 Jahren andere Gesellschaften sein, aber aus sich heraus da braucht es keine überheblichen Europäer oder Amerikaner der diesen Gesellschaften zeigen muss wo es lang geht.

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Fabius Maximus 26.07.2011, 08:25
14. Gähn

Der neuste China-Bashing Artikel? Von wegen in China hat sich nichts geändert, der feine Herr Englund hätte halt mal vor 10 Jahren nach China fahren sollen, dann hätte er seinen Vergleich. Die Reaktion der chinesischen Behörden war sogar recht sanft wie mir scheint, was wohl mit einem - sagen wir mal - Türken - passieren würde, der in aller Öffentlichkeit die Un-Demokratie einer Merkel anprangert, und zur Gross-Demo vor dem Reichstag aufruft?

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blob123y 26.07.2011, 08:28
15. Andere Laender, ander Sitten

weiss eigentlich ein Jeder. Ich finde man sollte sich als Auslaender nicht in chinesische Sachen einmischen solange es einen nicht selbst betrifft. Hat dieser Herr eigentlich schon bemerkt das China nicht Europa ist ?

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holk1ng 26.07.2011, 08:30
16. Wichtigtuer

Da kommt ein kleiner Student aus dem fernen Schweden also nach China, um die dortige Sprache zu lernen und zettelt also erstmal einen provozierenden Flashmob an, bloggt und twittert was das Zeug hält Respektlosigkeiten in die Welt.
Dieser Mann ist Gast in diesem Land, einem Land, von dem aber auch bekannt ist, wie streng es regimekritische Elemente beobachtet.
Auch wenn ich das System ebensowenig gutheißen kann wie er und die meisten, kann er sich nicht einfach anmaßen, als eingereister Student solch provozierende Aktionen zu planen.
Für mich keine Überraschung und auch kein Skandal, dass er ausreisen muss, damit musste er rechnen.
Von vornherein unsympathisch ist er mir, dass er in selbstverherrlichender Art und Weise minutiös das Geschehen in die Welt twittern muss, ein Selbstdarsteller, sonst nichts.

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edv3000 26.07.2011, 08:38
17. Respektlos und - raus

Warum sollte man keinen hirnlosen Studenten rausschmeissen, der keinen Respekt vor einem Präsidenten hat? Ich find es O.K., kurz und schmerzlos - raus.

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laogong 26.07.2011, 08:39
18. Richtig aus der Sichtweise des jungen Studenten, falsch aus der Sichtweise vieler...

Aus der westlichen Sicht mag das wohl richtig sein was Herr Englund da im Internet gepostet hat, und auch aus der Sicht einiger Chinesen. Bevor jetzt jemand aufschreit und sagt "aus der Sicht vieler Chinesen", behaupte ich das dies reine Spekulation ist. Ich bin mit einer Chinesin verheiratet und lebe in China. Für mich sind die Chinesen erstmal ein sehr friedliebendes Volk. Und ich mische mich nicht in deren Politik, auch wenn ich Menschenrechtsverletzungen scharf verurteile. Da ich abends oft mit Chinesen zusammen sitze, - wird trotzdem ich es gerne vermeide,- manchmal auch über Politik geredet. Von daher weiß ich das die meisten hinter ihrer Regierung stehen. Seltsamerweise besonders die Bauern, also die ärmere Klasse. Meine Sicht ist natürlich nur eine begrenzte, aber die dagegen waren, stammten alle aus reicheren Familen, - so paradox sich das anhört.
Mir geht es da sehr gut, und zumindest ich kenne keinen Expat der was anderes sagt.
Der große Vorwurf den die Chinesen meistens an die westliche Welt richten, ist der, der Meinung zu sein alles besser zu wissen, bzw. die eigene Denkweise über alles zu stellen.
Trotzdem bin ich nicht dagegen was der junge Mann getan hat,- kann aber auf der anderen Seite auch die Chinesen verstehen, die nun mal keine Einmischung in ihre Angelegenheiten wollen. Wie gesagt, die haben eine andere Denkweise, und das betrifft nicht nur die Regierung.
Von allen Ländern in denen ich bisher war (31) ist jedenfalls China auch das "Deutsch-freundlichste" Land in dem ich je war. Da gibt es unter den Jugendlichen eine regelrechte Begeisterung für Deutschland, und nicht wenige tragen in meiner chinesischen Heimatstadt ein T-Shirt mit dem Bundesadler drauf.
Leider nimmt so etwas kaum jemand zur Kenntnis in Deutschland.

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aldr 26.07.2011, 08:42
19. Man kommt ins Land, wird gut empfangen...

Zitat von sysop
Vom Studenten zum Dissidenten: Eigentlich wollte der Schwede Sven Englund in China nur die Sprache lernen. Das klappte ganz gut, bis er als Hausaufgabe einen Brief schreiben sollte - und den chinesischen Präsidenten zum Flashmob einlud. Die Behörden fanden das gar nicht lustig.
Dafür spuckt der Gast ins Gesicht des Gastgebers. Ein typisches Verhalten eines immerallesbesserwissenden Vertreter des Westens. Kurz ausgedrückt- Undankbarkeit und Schweinerei. Der junge Mann sollte sich schämen. Das wird er nicht tun- so ist er erzogen.

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