Forum: Leben und Lernen
Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts: Muslimischer Schüler darf nicht in Schule

Vorläufiges Ende eines langen Streits: Eine Schule darf einem muslimischen Schüler auf ihrem Gelände das Beten verbieten. Das Bundesverwaltungsgericht wies die Revision eines Berliner Gymnasiasten zurück, der sich ein Gebetsrecht erklagen wollte.

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truka 30.11.2011, 16:46
160. ....

Zitat von Schroekel
Kein Problem, wenn jemand unbedingt beten will, dazu gibt es ja (mehr als genug) Kirchen. In der Schule hat Religion und beten nichts verloren.
Genau so seh ich das auch,es gibt genug Räume zu beten, für jeden und für jede Religionszugehörigkeit.Hier wurde wieder einmal der Versuch unternommen wieweit man denn unser Gesetze ausreizen kann.Das ist für mich reine Provokation des deutschen Staates.

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linksdummer 30.11.2011, 16:47
161. Möglicherweise

hat das Gericht erkannt, dass hier die Religion zur Provokation instrumentalisiert bzw. missbraucht wurde.
Ich möchte das Jüngelchen bzw. die Kreise hinter ihm aufjaulen hören, wenn der Lehrer vor dem Unterricht demonstrativ das kreuz schlägt.
Da ists schnell aus mit der Toleranz, die man selbst so dreist einfordert.

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libero777 30.11.2011, 16:47
162. Was für eine Aufregung um ein Gerichtsurteil

Es ist schon immer wieder erstaunlich und lustig, mit welch zweierlei Maß die Religionen und deren Anhänger in diesem Forum gesehen oder beurteilt werden.

Ich bin mir ziemlich sicher, wäre es um einen katholischen Schüler gegangen, der sich öffentlich zum Beten niederkniet, dann wäre für diese Kommentatoren das Gerichtsurteil vollkommen in Ordnung gewesen. Aber da es um einen Bürger mit ausländischen Wurzeln und dessen Religion geht, sieht man sich genöigt, umbedingt den Gutmenschen herauszukehren.
Ich finde das Urteil gut und richtig.

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hadroncollider 30.11.2011, 16:48
163. Nicht nach Belieben

Zitat von Spiegeluniversum
Wenn meine Religion von mir verlangen würde, zu joggen, dürfte ich im Park dann nicht mehr joggen?
Also ich würde es Ihnen verbieten, jedenfalls dann, wenn sich beispielsweise eine Sekte das Joggen als eine Art passiven Widerstand gegen die Unterdrücken auserkoren hätte und jedermann/jederfrau einen Jogger auch als Sektenprovokateur empfinden würde. Ungefähr so, wie das an sich harmlose und auch bei uns gebräuchliche Kopftuch nicht selten erkennbar als Kampfabzeichen für eine unserer Verfassung widersprechenden Auffassung von der Wertigkeit der Frau gebraucht wird und deshalb eben auch nicht überall und nach Belieben getragen werden darf.

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DanielaMund 30.11.2011, 16:48
164. kT

Zitat von blockhead65
Ein betendes Schulkind als Bedrohung für den Schulfrieden ? Ich kann nur die Mitschüler von Yunus dazu auffordern mit dem Jungen zusammen zu beten. Es ist nämlich ein schlimmes Warnsignal wenn Mitbürgern die Grundrechte verwehrt werden
Seine alewitischen Mitschülerinnen wollten ja beten - aber irgendwie war das auch nicht richtig, dass sie im gleichen Raum wie Männer (14jährige, die Männer seien wollen?) betem

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nebenjobber 30.11.2011, 16:49
165. Gutes, wenn auch halbherzigis Urteil

nun müssen nur noch die Schulen zurückrudern, die aus vermeintlicher Rücksicht auf ihre muslimischen Schüler kein Schweinefleisch mehr anbieten. Wo bleibt denn bei diesem unsäglichen Zugeständnis die Freiheit aller restl. Schüler? Warum wird denn hier von muslimischer Seite keine Rücksicht auf die restl. Schüler genommen?

Das mag nun vielen lächerlich vorkommen, es geht aber ums Prinzip und der ständige Wunsch einer Extrawurscht, halal versteht sich.

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atticusfinch 30.11.2011, 16:49
166. Na, da wird wohl mutig weitergeklagt vor dem BGH,

schätze ich mal.
Diese unverfrorene Dreistigkeit, sich zum "Beten" zur Schau zu stellen, im Flur auf den Jacken zu knieen, diese agressive Art kommt nur aus einer Richtung.
Vielleicht klagen mal die Sonnenanbeter, dass sie auf dem Schulhof selbiger huldigen müssen; die anderen, dass sie die Bäume anbeten dürfen während der Schulzeit: wieder andere, dass sie Ikonenbilder auf dem Klassenboden verteilen und beten, weitere gehen gerichtlich vor, dass eine Buddha-Statue im Foyer aufgestellt wird, um anzubeten und Ranjid geht bis zum BGH, um seine Kuh mit in die Schule zu bringen?

Wo leben wir hier eigentlich?

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LeChimp 30.11.2011, 16:50
167. ...

Wieviele Leute hier ihren Senf dazu geben, ohne den Sachverhalt gelesen zu haben ist ja unfassbar.

Niemandem wird hier das Beten verboten. Es besteht aber ein grundlegender Unterschied, ob ich irgendwo bete wo ich niemanden störe, oder ob ich mich mit meinen Kollegen mitten in den Gang hocke und alles blockiere. Als nächstes soll dann vielleicht der Unterricht unterbrochen werden, damit diverse Angehörige verschiedener Religionen ihren Gebräuchen nachkommen können?

Alles hat Grenzen

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huggi 30.11.2011, 16:51
168. Titel

Zitat von genau_so_isses
Sie versuchen, durch Wahrheitsverdrehungen und Lügen dieses für Deutschland schändliche Urteil zu rechtfertigen.
... was soll denn an diesem Urteil schandlich sein? Würden Sie das bitte präzisieren?

Zitat von genau_so_isses
Es geht nicht um "Fluchtwegbereiche", das ist nur eine Ausrede von Lügnern. Der ganze Schulhof ist kein "Fluchtwegbereich". Es geht um Hetze und Agitation gegen die Freiheit und gegen den Islam.
... natürlich sind wir alle Lügner, vor allem deshalb weil wir ständig behaupten dass Religion Humbug ist und diejenige welche Sie so in den Vordergrund rücken nicht nur das, sondern auch gewalttätig und Verfassungswidrig.

Eines sollten Sie aber wissen, die Mühe gegen den Islam zu agitieren muss man sich garnicht machen, es reicht wenn man sich darüber informiert was in dessen Namen getan wird.

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My2Cents 30.11.2011, 16:51
169. perfekte Antwort?

Zitat von nexus-32
Zitat von dimetrodon109 "Gerne doch wenn er die Mädchen mitbeten lassen würde, aber dazu reichte seine eigene Toleranz dann leider nicht." Perfekte Antwort!
Naja, ich möchte als erwachsener Mann auch nicht, dass Mädchen mit mir im öffentlichen Schwimmbad duschen. Dazu reicht meine eigene Toleranz leider nicht.

...soll ich jetzt etwa nicht mehr in öffentlichen Schwimmbädern duschen dürfen?

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