Forum: Leben und Lernen
Erkenntnisse einer Lehrerin: Hätte ich doch bloß die Eltern angerufen
DPA

Die Hausaufgaben vergessen, rauchend auf dem Klo erwischt - Lehrer könnten ständig ihre Schüler bei den Eltern verpetzen. Frau Freitag tut es. Sie hat gelernt: Lieber nachfragen als später bereuen.

Seite 8 von 8
interessierter Laie 28.03.2016, 12:20
70. @vwl_marlene

Wenn ich Ihren Text lese, bezweifle ich doch sehr, ob gelegentliche Hausaufgaben nicht einiges hätten bewirken können. Vor allem Rechtschreibung und Ausdruck hätte es sicher wenig geschadet. Und ob ein Kind (bzw. mancher Erwachsene) den Lernwert besser beurteilen kann, als die Lehrkräfte, möchte ich ebenfalls bezweifeln. Aber ziehen sie das ruhig durch. Vielleicht fragen Sie ihre Kinder irgendwann, warum sie ihre 8,50 auf dem Bau verdienen müssen. Dann gehen Sie mit ihnen raus, trällern ein fröhliches Lied und sie werden es verstehen. Danke für die anschauliche Definition des Begriffs "bildungsfern".

Beitrag melden
Linda2014 28.03.2016, 15:51
71.

Diese Hemmschwelle haben die Lehrer unserer Schule nicht, da wird jede noch so banale Kleinigkeit ins Hausaufgabenheft eingetragen!
Übrigens sehr zur Belustigung, wenn ich das rum zeige - ich überlege schon, das Heft irgendwann mal online zu stellen. Das ist wirklich zum Schreien, meiner Freundin laufen manchmal vor Lachen die Tränen.

Ich weiß gar nicht, wie eine Nichtkommunikation in der Praxis aussehen könnte, da sind Missverständnisse doch vorprogrammiert.

Beitrag melden
dickebank 29.03.2016, 07:30
72. ... echt guter Mann

Zitat von Goimgar
Was ein ausgemachter Quatsch. In keiner Schule "meiner" war es üblich sich an der Schule als Krank ab zu melden. Zumindest in meiner gesamten Schulzeit war es üblich einfach in der nächsten Stunde wo man wider da ist ein schreiben der Eltern in dem um Entschuldigung der Krankheitsbedingten Fehlzeit geben wird, vor zu zeigen. (Später ab 18. dann selbst unterschrieben.)
Wenn es bei Ihnen nicht üblich war im letzten Jahrtausend, dann heißt es nicht, dass sich etwas verändert haben könnte.

Die Schule ist gehalten sich bei einem Fernbleiben vom Unterricht eines minderjährigen, nicht strafmündigen Schülers bei den Erziehungsberechtigten zu melden, um den Verbleib zu klären. Es hat nämlich schon Fälle gegeben, in denen die Erziehungsberechtigten den Nachwuchs an der Schule abgesetzt haben, der Nachwuchs danach aber das Schulgelände unerlaubt verlassen hat, um die ersten Stunden abzuhängen, und dem in dieser außerplanmäßigen Freizeit etwas Gravierendes (Unfall) zugestoßen ist. Im Anschluss durfte sich die Frühaufsicht dann in einem Strafverfahren und in einem Disziplinarverfahren erläutern lassen, wie weit die Aufsichtspflicht reicht.

Ging schlecht aus für die aufsichtsführende Lehrkraft.

Beitrag melden
gutes_essen 29.03.2016, 09:06
73.

Zitat von Linda2014
Diese Hemmschwelle haben die Lehrer unserer Schule nicht, da wird jede noch so banale Kleinigkeit ins Hausaufgabenheft eingetragen! Übrigens sehr zur Belustigung, wenn ich das rum zeige - ich überlege schon, das Heft irgendwann mal online zu stellen. Das ist wirklich zum Schreien, meiner Freundin laufen manchmal vor Lachen die Tränen.
Ich würd das echt gerne lesen. Machen Sie dazu einen Blog, ich wette, viele Eltern würden das amüsant finden :-)

Beitrag melden
Seite 8 von 8
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!