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Eskalierte Doktorspiele: Kölner Kita kündigt mutmaßlichen Missbrauchsopfern
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Ein Skandal erschüttert eine katholische Kita in Köln: Kinder sollen mehrfach von Fünfjährigen missbraucht worden sein - jetzt müssen die mutmaßlichen Opfer die Einrichtung verlassen.

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Spiegelleserin57 20.02.2019, 18:21
1. sehr schlecht nachvollziehbar!

um was geht es überhaupt? Wussten die Kinder überhaupt was sie taten? Diese Frage sollte erst mal durch kompetente Fachleute geklärt werden. Man kann auch alles übertreiben! Dass Kinder grausam sein können wissen auch alle aber wissen keine Kinder überhaupt was sie tun? Nicht ohne Grund unterliegen Kinder eben dem besonderen Schutz weil sie eben nicht immer wissen was sie tun! Die Ursachen sollten forensische Psychologen klären die mit Kinderkriminalität Erfahrung haben.

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fkfkalle3 20.02.2019, 18:28
2. Schön, das der Träger

"Privat " ist. Damit wären denn alle Normen abgelegt.Dieser benannte Vorfall bedarf der Überprüfung, nicht um die Kinder zu brandmarken, sondern um die äusseren Umstände , auch mögliche Verstrickungen,, aufzudecken. Klar, dass die Eltern um die notwendige Aufklärung bitten. Was bleibt, ist die Schlussfolgerung, "Kathoiliken ", wohl die übliche Volksvedummung.

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pipipupu 20.02.2019, 18:28
3. Passend zum Artikel

bzgl. der Kündigung des Arztes aufgrund von Wiederheirat. Die Kirche macht was sie will.

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fördeanwohner 20.02.2019, 18:32
4. -

Natürlich ist der Auslöser für den Konflikt unfassbar, da die Übeltäter Kinder sind. Aber sie sind nun einmal Kinder. Und niemand würde auf die Idee kommen, dass Fünfjärige so etwas tun, weshalb auch niemand explitzit verbietet zu tun, was diese Kinder getan haben.
Der Bericht sagt, weshalb den Eltern der mutmaßlichen Opfer gekündigt wurde, obwohl der Autor es offensichtlich selbst nicht gemerkt hat: Hier wurden Mitarbeiter massiv unter Druck gesetzt. Man verlangte die Namen der Übeltäter. Herzlichen Glückwunsch! Riecht nach Selbstjustiz.
Die Kita betreiber haben gar keine andere Möglichkeit. Okay, Kita schließen. Aber ob das tatsächlich die Lösung wäre?

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MisterD 20.02.2019, 18:36
5. Dazu brauchen Sie keine Fachleute...

Zitat von Spiegelleserin57
um was geht es überhaupt? Wussten die Kinder überhaupt was sie taten? Diese Frage sollte erst mal durch kompetente Fachleute geklärt werden. (...)
natürlich wissen 5jährige Kinder, dass sie jemanden weh tun, wenn der "Aua" schreit und weint. Aber was soll die Konsequenz daraus sein, wenn sie es offenbar wissen? Es sind 5jährige Kinder, denen man beibringen muss, dass man sowas nicht machen darf.

In einer KiTa ist das die Aufgabe der Erzieher/innen. Bei den heute üblichen Betreuungsschlüsseln sind die im Grunde nur noch dazu da, das Essen zu servieren und aufzupassen, dass die Kinder (überspitzt formuliert) sich nicht gegenseitig umbringen. Zu mehr kommen Sie nicht, wenn Sie auf 6 bis 8 Kinder gleichzeitig aufpassen müssen...

Wenn aber selbst das nicht mehr funktioniert, dann muss man sich ernsthafte Gedanken machen, ob entweder die KiTa-Mitarbeiter völlig überlastet sind... oder ob sie schlicht gleichgültig sind und keinen Bock haben ihren Job zu machen...

Das ist übrigens ne ernste Sache... wenn man zu den Kindern gehört, die wichtige Grundimpfungen nicht haben, dann kann so ein Stock vom Boden, der irgendwo reingesteckt wird, auch schnell lebensgefährliche Infektionen nach sich ziehen... Wundstarrkrampf ist nicht lustig...

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fördeanwohner 20.02.2019, 18:37
6. -

Zitat von pipipupu
bzgl. der Kündigung des Arztes aufgrund von Wiederheirat. Die Kirche macht was sie will.
Ich bin nun wirklich kein Fan der RKK, aber das hat nichts damit zu tun, denn es handelt sich um Fünfjährige, nicht 50-Jährige Übeltäter.
Es klingt bereits, obwohl unabsichtlich, durch: Die anderen Eltern sind "massiv aufgetreten". Hörte sich auch nach bevorstehender Selbstjustiz an. Welche Wahl hätte man da denn gehabt?

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dasfred 20.02.2019, 18:40
7. Klingt irgendwie katholisch

Es ist klar, das Eltern bei diesem Thema extrem empfindlich reagieren. Dafür aber gibt es die externe Unterstützung. Hier hat es der Träger unnötig eskalieren lassen und geht den Weg des geringsten Widerstands. Wo es bequem ist, ist ein katholischer Kindergarten eben eine private Einrichtung. Wer weiß, wer hinter den übergriffigen Kindern steht?

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keinblattvormmund 20.02.2019, 18:41
8. Ist halt der katholische Weg...

Ist halt der katholische Weg, wie mit Problemen umgegangen wird. Das wird doch seit Jahrhunderten so praktiziert. Warum sollte die katholische Kirche plötzlich mit alten Traditionen brechen? Wen wundert es?

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imkehaverkämper 20.02.2019, 18:45
9. Da ist man fassungslos

Missbrauchsopfer werden aus der katholischen Kita rausgeschmissen. Eltern dieser Missbrauchsopfer durften die Kita nicht mehr betreten. Sie mussten ihre Kinder an der Pforte abgeben und nachmittags wieder abholen.

Und dann rumsäuseln: "Lasset die Kinder zu mir kommen."

Ich würde übrigens als Elternteil auch wissen wollen, welches Kind mein Kind mit Doktorspielen und Einführen von Stöcken in Vagina und Anus missbraucht hat. Aber bei der Kita geht wohl Täterschutz vor Opferschutz.

Interessant wäre auch, zu erfahren, ob überhaupt das zuständige Jugendamt der Täter informiert wurde. Ich würde den Eltern dringendst raten, endgültig die Justiz einzuschalten.

Ich hoffe, Gerichte und Jugendamt kümmern sich nachhaltig um den Fall.

Pikant auch, dass der Fall bekannt wird an einem Tag, an dem der Papst Bischöfe versammelt, um Kindesmissbrauch durch Priester aufzuarbeiten, ebenso wie Vergewaltigung von Nonnen durch Priester.

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