Forum: Leben und Lernen
Fehler im deutschen System: Wider die akademische Vetternwirtschaft

Guttenbergs Versuch einer Promotion ist peinlich* - auch und besonders für den deutschen Wissenschaftsbetrieb. Die Ausflüchte der Uni Bayreuth zur Titelaberkennung beweisen, woran das deutsche Promotionswesen krankt: Stets*prüfen jene, die an der Arbeit selbst beteiligt sind. Das muss aufhören.

Seite 22 von 39
axelmuller 27.02.2011, 16:02
210. Freiheit der Wissenschaft

Zitat von Spritlan
Der Titel sollte heißen "Schluss mit der Freiheit der Wissenschaft (Art. 5 GG) - Her mit einer akademischen Stasi". Der Autor des Artikels ruft nach KONTROLLE, scheint aber von der Freiheit der Wissenschaft und dem akademischen Geist nichts verstanden zu haben. Zudem schließt er von Außnahmen auf die Allgemeinheit und greift damit zu einem sehr beliebten populistischen, aber schwachen, da systematisch falschen Argument. Es ist geradezu heilsam, dass es in einigen Bereichen der Gesellschaft noch auf Eigendisziplin, Eigenständigkeit, Eigenverantwortung und damit die Freiheit des Geistes ankommt. Einige Menschen, und dazu scheint der Autor zu gehören, scheinen damit aber nichts anfangen zu können.
Ich habe meinen Doktor in England gemacht. Dort wird ein externer Professor zur Prüfung eingeladen. Doktoreltern sind während der Prüfung nicht zugelassen. Ich glaube kaum, dass das die wissenschaftliche Freiheit einschränkt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Poimen 27.02.2011, 16:08
211. Zu verstaendnisvoll

Wenn der Autor schreibt, dass viele seiner Fachkollegen aehnlich arbeiten wie Guttenberg, zeigt das nur, dass man vielleicht anders arbeiten sollte. So sehr ich fuer Blindbegutachtung bin, zeigt mir der Artikel zu viel Verstaendnis fuer Guttenberg. Er hat eindeutig vorsaetzlich getaeuscht, und es ist eine Beleidigung fuer alle Doktoranden, die korrekt arbeiten (manche von ihnen auch mit Familie!), wenn er Nachlaessigkeit und Ueberlastung geltend macht. Promovieren ist ein Full-time-Job, mit mehr Wochenstunden als die meisten Jobs, kein Abendgymnasium, das man nebenbei besucht. Umgekehrt waere ich vorsichtig, den Gutachtern vorzuwerfen, dass sie FAZ-Artikel nicht identifiziert haben. Sind sie verpflichtet, die FAZ (und andere nichtwissenschaftliche Organe) zu lesen und sich den Wortlaut der Artikel einzupraegen? Nur weil ein junger Wissenschaftler zufaellig darauf gestossen ist, heisst das nicht, dass alle anderen versagt haben. Das Perfide am Plagiat ist ja, dass man es meist nicht auf den ersten Blick erkennt, wenn es einigermassen konsistent mit dem eigenen Stil ist. Ein Doktorand unterschreibt eine eidesstattliche Erklaerung, alles selbst verfasst bzw. korrekt dokumentiert zu haben. Darauf muessen sich Gutachter auch verlassen koennen, denn sie sind nicht als Detektive ausgebildet und auch nicht dafuer zustaendig, Plagiate zu recherchieren. Ich faende es gut, wenn Universitaeten eine Plagiatspruefstelle mit qualifizierten Mitarbeitern einrichteten, die alle Doktorarbeiten prueft, aber dafuer wird wieder kein Geld da sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dodol 27.02.2011, 16:09
212. Verhartzt die Profs

Recht hat der Autor: Dass diese Dissertation überhaupt durchgegangen ist, ist an sich ein Skandal. Man kann daher den Schuh umdrehen und die Uni-Verantwortlichen beschuldigen, dass sie einen begabten Politiker durch ihre Unfähigkeit und Schludrigkeit zumindest fahrlässig in diese Situation gebracht haben. Man kann weiter auch sagen, dass Gutti sich auf die Uni verlassen hätte können müssen und sie in soweit seine Arbeit korrigieren, dass es zu so einer Tragödie nicht kommen kann. Letztendlich war Gutti der Junior und die Uni der Senior.

Bei all dem kann es nur eine Konsequenz geben: Schafft den mittelalterlichen Beamtenstatus im Bildungswesen endlich ab und feuert die Verantwortlichen mitsamt ihren Pensionsansprüchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
christian willi 27.02.2011, 16:10
213. Scheinheiligkeit

Ich nehme an, Sie haben aus purem Understatement nicht gesagt, dass Sie selbstverständlich nichts von diesen Eigenschaften haben, sondern edel und gut sind. So wie viele, die den Stab über den Charakter anderer brechen, Fehler von KTG hin oder her. Die versammelte Scheinheiligkeit und Doppelbödigkeit kann man bei zahlreichen Beiträgen bewundern.


Zitat von ugt
Herr Doktor Kohl - vergesslicher Waffenhändler und Mafiosi Herr Doktor Schäuble - vergisst dass man ihn bestochen hat Frau Merkel - hat ein Ostdiplom in Physik, die wirklich studiert haben aber keine Partei freunde der SED waren haben kein DIplom Herr Fische hatte keinen Schulabschluss. Herr Frau von der Leyer hat eine Qualifikation in Vermehrung Also Wen nteressiert es? Alles ein Brei, bestechlich, verlogen, gierig und ungebildet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rbcfinanz 27.02.2011, 16:15
214. Wer prüft eigentlich Rechtsanwälte?!

Mich würde interessieren, ob es möglich ist, auch die Doktorarbeiten von Rechtsanwälten öffentlich zu überprüfen. Mich würde hier die Doktorarbeit von Dr. Helmut Goerling, einem Anwalt aus Frankfurt am Main, interessieren. Der Anwalt ist bekannt durch seine Verflechtungen mit der abgestürzten Staatsanwältin Margrit Lichtinghagen. Zudem bediente er sich der Dienste seines Vertrauten Thorsten Mehles der prevent AG in Hamburtg, die HSH Mitarbeitern gefälschte Beweismittel untergeschioben haben soll. Vor einigen Jahren wurden Dr Goerling von der prevent AG gefälschte Beweise für ein MICROSOFT-Verfahren in Bochum geliefert. Bei so einem Umfeld kann ich nicht recht an eine ordentliche Doktorarbeit glauben... Hat dies für einen Anwalt ähnliche Konsequenzen wie für Guttenberg?!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bökelmann 27.02.2011, 16:16
215. .

Zitat von M. Michaelis
Es geht vor allem darum dass der Doktorvater die Erstellung der Arbeit begleitet, sie auch abschliessen vor Einreichung begutachtet, deren Überprüfung dann aber an einer anderen Universität durch andere Personen erfolgt die im vorhinein nicht bekannt sind und nicht von den Beteligten ausgewählt werden. Ausserdem bedarf eines eine formalen systematischen Prüfverfahrens das auch eine automatiserte Vorprüfung auf Plagiate beinhaltet.
Das ist doch in den Naturwissenschaften völlig daneben. Im Normalfall packt man doch hier seine 4-6 Veröffentlichungen der letzten drei Jahre zusammen und reicht sie ein. Diese Veröffentlichungen sind dann durch ein anonymes Peer-Review bei einschlägigen Zeitschriften gegangen und haben folglich nachgewiesen, dass sie neue wissenschaftliche Erkenntnisse beinhalten.
In experimentellen Fächern kann es natürlich vorkommen, dass die Ergebnisse gefälscht sind und das nicht sofort bemerkt wird. War das Ergebnis aber von Belang, so wird es auch experimentell überprüft und wenn das nicht gelingt, ist die
wissenschaftliche Karriere am Ende (s. Jan Hendrik Schön).

Zitat von M. Michaelis
Un kommen Sie mir bloss nicht mit dem absurden Argument des Generalverdachts. Natürlich ist jeder Anwärter ein potentieller Schummler.
Hier haben Soziopathen Ihrer Provenienz glücklicherweise kein Mitspracherecht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alfredo_spencer 27.02.2011, 16:21
216. Sie haben recht...

Zitat von schwarzschildradius
... wäre eine gute Institution, wenn sich immer die gleichen Leute mit demselben Thema befassen würde -- das Geschachere ist auch bei einem Peer Review System vorhanden... Ich kann naturgemäß nur für "meine" Wissenschaft (Physik) sprechen, aber ich habe einfach das Gefühl, das sich die Wissenschaft totpubliziert, aber nichts Neues entwickelt, weder auf der theoretischen noch auf der praktischen Seite... Peer Review, Stellenbesetzung etc. ist in den Händen von wenigen Leuten und diese haben den Zugriff auf Gelder, Pöstchen etc... eben typische "Vetterleswirtschaft", wie wir notorisch ungebildeten (weil des Hochdeutschen nicht mächtigen) Schwarzwälder, bzw. Schwaben sagen ;-) Externe Gutachter sind genauso extern wie die internen, weil sich die Herren gut kennen -- wie unabhängig können da die Gutachten sein? In meinen Fall wurde der Zweitgutachter aber nicht von meinem Doktorvater vorgeschlagen -- dieses Vorschlagsrecht gibt es (oder gab?) in Freiburg nicht! Im Rückblick bin ich froh, daß ich auf meiner Version der Dissertation beharrte und nahm "magna" in Kauf, anstatt dem Doktorvater nach dem Mund zu reden und mich mit "summa" zu schmücken -- ich möchte auch nicht behaupten, daß mein Modell die einzige Wahrheit zu dem Thema war oder ist, oder daß nur mir alleine "Unrecht" getan wurde -- es war heilsam, zu erkennen, daß Forschung teils von erheblichen mafiösen Strukturen durchzogen ist und sich die ganzen Herren (zumindest in der Physik eben überwiegend Herren) jede Woche auf irgendwelchen Konferenzen treffen und sich selbstbeweihräuchern. Meine Post - Doc - Bewerbungen blieben meistens unbeantwortet, die Industrieunternehmen waren fast nicht zu bremsen und ich hätte mir alles aussuchen können... Nun denn, ich will mich nicht als Don Quichotte aufspielen, der alleine gegen die Windmühlen kämpft, aber ich war froh, aus diesem System ausgestiegen zu sein -- meine Mitdoktoranden aus jener Zeit sind oft arbeitslos, bzw. kämpfen sich durch die Post-Doc-Prostitution, von einer Stelle zur nächsten und bekommen die Pfeifen vor die Nase gesetzt... ich habe einen gutbezahlten Job, der mir meistens Spaß macht und ich komme mit den Kollegen gut aus, egal ob sie promoviert wurden oder nicht... Für mein Ego habe ich den Titel nicht gebraucht, stolz bin ich trotzdem darauf, weil meine Herkunft als Arbeiterkind (eben kein "von und zu Irgendetwas") dies nicht unbedingt erwarten ließ.... Zurück zum Thema... Das sich selbsterhaltende System von "Publish or Perish" und "externen" Gutachtern wird sich nicht ändern, dazu ist es zu sehr verankert, bis hin in die Politik, die sich ja selbst irgendwelche "Gliedmaßen" abschneiden würde, weil viele Politiker von diesem System profitier(t)en.
In der Tat hebt der Kommentar in SPON das Problem auf die Metaebene.

Wissenschaft muss das diskutieren von Ergebnissen sein. Forschungsmittel zu zählen oder die Anzahl der Aufsätze fördert den Betrug. Hier ist auch die Politik mit ihren ständigen Forderungen nach zählbaren Ergebnissen gefordert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karmamarga 27.02.2011, 16:25
217. Herr Matten schreibt

"Die Häme um die Schummeleien des Verteidigungsministers in seiner Doktorarbeit lässt einen besser verstehen, warum "Schadenfreude" als eines der wenigen deutschen Wörter Eingang in die englische Sprache gefunden hat."

Kindergarten gehört auch zu diesen wenigen deutschen Wörtern und sollte in diesem Zusammenhang in keinem Fall vergessen erwähnt zu werden.

Wer den Wissenschaftsbetrieb kennt und weiss wie es zugeht, der hält sich hier nicht auf. Erst dann wieder, wenn man mit diesen Leuten draussen als Tricksern, Fälschern und durch Titel rechtsstaatlich abgesicherten Betrügern und in dieser Eigenschaft als Wegbereitern von Geldinteressen, hinter denen ebenso miserable Produkte stehen wie der Mann, der dafür steht, zu tun bekommt. Ich meine die Medizin. Wie lange hat man gebraucht, bis ein Herr Greims wenigstens nicht mehr "gut"achten durfte? Prof. Frühauf läuft immer noch frei herum. Valentin wurde in allen Ehren eremitiert usw. usw.

Guttenberg hat keinen Schaden angerichtet. Im Gegenteil. Wie der Artikel zeigt, hat er für sein Fach eine notwendige Diskussion angestossen, die allerdings zu keinen grossen Änderungen führen wird. Nicht in D jedenfalls. Aus diesem Grunde wird die Forderung Herrn Mattens - "Meines Erachtens sind - neben Konsequenzen für die Verantwortlichen - einige tiefgreifende Reformen des deutschen Wissenschaftsbetriebs dringend angeraten." - sobald sich der Staub gelegt hat wie ein leeres Echo verhallen. Deutschland ist eben verlässlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Newspeak 27.02.2011, 16:25
218. ...

"Der Fall macht wieder einmal deutlich, warum das deutsche Wissenschaftssystem, jedenfalls in den Sozial- und Geisteswissenschaften, immer noch international ein Treppenwitz ist."

Vieles, was sich in den Geisteswissenschaften als Wissenschaft bezeichnet, ist gar keine, weil die wissenschaftliche Methode nicht angewendet wird. Ein Großteil der Fächer an deutschen Universitäten wäre besser an Fachhochschulen aufgehoben oder müsste ganz von einer staatlichen Hochschule verschwinden, weil es einfach nur Esoterik ist. Und wo betreiben z.B. Juristen Wissenschaft. Den Dr. jur. gibt es doch nur aus historischen Gründen, weil die Universitäten in bestimmten Fächern ehemals vor allem Staatsbeamte produzierten, die eben auch, der Form halber, einen akademischen Titel haben mussten. Aber eigenständige wissenscahftliche Leistungen wie sie für eine Promotion notwendig sind, sind doch eher spärlich gesäht.

Im übrigen kann sich zu Guttenberg nicht damit herausreden unter Stress gestanden zu haben, jedenfalls nicht unter mehr Stress, als der durchschnittliche deutsche Doktorand, der kein Millionenvermögen und etliche andere Privilegien sein Eigen nennt. Und ein Abgabetermin für eine Doktorarbeit ist meines Wissens nach auch nicht vorgesehen, er hätte also auch problemlos noch ein Jahr länger promovieren können. Aber bei jemandem, der einen Antrag stellt, um seinen Titel früher zu führen können, wundert es einen nicht, warum es plötzlich so schnell gehen musste, nachdem sich die politische Karriere abzeichnete.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
edelvollmilch 27.02.2011, 16:29
219. Vielen Dank...

Zitat von mirah
Richtig ist, Doktorand, Doktorvater, Gutachter, Universität wie Verlag einte vor allem Eitelkeit. Der eine suchte nach dem Glanz des Titel und die anderen sonnten sich im Glanz eines aufstrebenden Politikers. Unzweifelhaft haben die Strukturen des deutschen Universitätssystems dies befördert. Vor allem die Möglichkeit der externen Promotion, welche den Doktoranden nicht verpflichtet am wiss. Alltag teilzunehmen. Doktoranden müssen inzwischen im Laufe ihrer Promotion ihr Thema mehrmals vorstellen, nicht allein dem Doktorvater, sondern anderen Promovierenden, Professoren usw. Ich habe meine (geisteswiss.) Doktorarbeit im Laufe von viereinhalb Jahren in verschiedenen Kontexten national wie international gut 10 mal präsentiert und mich dabei der fachlichen Kritik stellen müssen, Herr Guttenberg hätte dies nicht leisten können und sollte es auch nicht. Seine Aufgabe war spätestens ab 2002 die Politik. Wissenschaft funktioniert nicht nebenbei. Das hätte nicht nur er begreifen müssen, sondern auch sein Betreuer einfordern müssen. Die Hybris eines honorigen Professors muss hier kritisiert werden, ebenso die ein solches Vorgehen begünstigenden Bedingungen. Jedoch irrt der Autor, das aglo-amerik. System sei per se besser. Auf die hier ebenso vorherrschenden Absprachen und Abhängigkeiten wurde bereits hingewiesen. Zudem stellt sich gerade in einer immer spezialisierten Wissenschaft die Frage der Durchsetzbarkeit. In der Generalität der hier vorgelegten Argumentation finden sich jedoch andere Merkwürdigkeiten: Es ist kaum zu erwarten, dass man sich an einen FAZ-Artikel von 1997 erinnert, selbst er von einer anerkannten Forscherin stammt. Wohl aber hätten den Gutachtern die Stilbrüche im Text auffallen müssen. Sie haben eindeutig ihre Sorgfaltspflicht missachtet. Die Beschreibung des Autors von der Erarbeitung eines Manuskripts widerspricht jedoch jeder strukturierten und sorgfältigen, wissenschaftlichen Arbeit. Man exzerpiert aber kopiert nicht ganze Passagen. Mir sind die wirtschaftswissenschaftlichen Praktiken nicht bekannt, aber übermäßiges wörtliches Zitieren, selbst korrektes, ist kein sehr Originelles Vorgehen, gleich in welcher Disziplin. Zugleich ist die Darstellung der Drucklegung von Dissertationen ungenau. Der Autor unterschlägt, dass in Deutschland anders als im angloamerik. Raum eine Publikationspflicht herrscht. Gerade geisteswiss. Arbeiten refinanzieren sich nur selten, Druckkostenzuschüsse oder die volle Kostenübernahme durch den Verlag sind notwendig. In letzterem Fall sind Begutachtungen der Manuskripte üblich, durch externe Fachgutachter. Gleiches gilt für die Einwerbung von Druckkostenzuschüssen, wofür ein summa oder magna cum laude Bedingung ist. Das Problem ist ein weitaus vielschichtigeres als es der Autor erscheinen lässt. Weder wurde das Rad im anglo-amerikansichen System neu erfunden, noch ist das deutsche System ein "Treppenwitz". Die Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswisss. über einen Kamm zu scheren ist reine Polemik. Dennoch, die Causa Guttenberg ist ein Skandal, für ihn, seine Gutachter, die Universität und auch die deutschen Rechtswissenschaft, wo externe Promotionen relativ häufig vorkommen. Inwieweit diese Kandidaten den eigentlichen Zielen wissenschaftlicher Forschung gerecht werden können, ist mehr als fraglich.
...für diesen fundierten und richtigstellenden Beitrag zu diesem recht unbefriedigenden Artikel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 22 von 39