Forum: Leben und Lernen
Festnahme auf dem Campus: Student soll Waffenhändler sein
Corbis

Polizisten stürzten sich in der Hochschule Schweinfurt auf einen Studenten und führten ihn weg. Der junge Mann ist des Waffenhandels verdächtig, zwei Klausuren schrieb er in Haft. Die Kommilitonen spekulieren: Was steckt dahinter?

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bloßich 26.02.2015, 20:12
10.

Zitat von Marellon
Einen Studenten - ob er nun mit ein paar Schusswaffen handelt oder nicht - auf diese Weise festnehmen, ist stumpfes Machogehabe. Man kann den Beschuldigten vor der Uni anhalten, sich ausweisen und ihn bitten mitzukommen. Wenn er sich dann wehrt, ist immer noch Zeit für Gewalt. Der Fall zeigt einmal mehr: Wenn man Polizisten machen lässt, überborden sie, und das ist immer gegen den Bürger gerichtet.
Also wenn der Verdacht besteht, dass er Munition selber herstellt und weiterhin gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstößt, verstehe ich die Festnahme durch ein SEK eigentlich ja schon ...

Und das man dafür einen Ort wählt, an dem er vermutlich nicht bewaffnet st eigentlich auch.

In DIESEM Fall denke ich geht das schon in Ordnung und ist keine übertriebene (Polizei-)Gewalt.

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Hupert 26.02.2015, 20:53
11. Sie mögen ja recht haben...

Zitat von Marellon
Einen Studenten - ob er nun mit ein paar Schusswaffen handelt oder nicht - auf diese Weise festnehmen, ist stumpfes Machogehabe.
...aber hätten sie einen Blink in den von mir verlinkten Artikel geworfen, hätten sie vielleicht mitbekommen das es bei diesem Zugriff vornehmlich darum ging den Laptop des Beschuldigten in eingeschalteten Zustand abzugreifen. Was letztendlich doch nicht gelungen ist.

Die Festplatte war verschlüsselt und er hat das Teil ohne Akku betrieben. Sie wissen schon was eines der Hauptbelastungsbeweise des kürzlich verurteilten Silkroad Betreibers war? Genau... sein Notebook.

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Hupert 26.02.2015, 20:54
12. Sie mögen ja recht haben...

...aber hätten sie einen Blink in den von mir verlinkten Artikel geworfen, hätten sie vielleicht mitbekommen das es bei diesem Zugriff vornehmlich darum ging den Laptop des Beschuldigten in eingeschalteten Zustand abzugreifen. Was letztendlich doch nicht gelungen ist.

Die Festplatte war verschlüsselt und er hat das Teil ohne Akku betrieben. Sie wissen schon was eines der Hauptbelastungsbeweise des kürzlich verurteilten Silkroad Betreibers war? Genau... sein Notebook.

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sifactor 26.02.2015, 22:52
13. Schalldämpfer?

Es ist vollkommener Blödsinn, dass man Schüsse nicht hört, bei denen ein Schalldämpfer eingesetzt wird. Sie sind nur nicht mehr so laut, dass das ungeschützte Ohr des Schützen beschädigt wird. Es gäbe unweigerlich Personen, die bei einem Schusswaffengebrauch auf einem Campus die Polizei rufen würden.

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Ridcully 27.02.2015, 01:27
14. Nun ja, was die dortige Lokalzeitung so schreibt,

ist erfahrungsgemäß nicht ganz so unkritisch hinzunehmen. Und bei sowas versuchen die dortigen Redakteure leider etwas arg zwanghaft, "großen Journalismus" auszustrahlen. Insofern: erst mal abwarten, was sich dazu in den nächsten Wochen noch tut ....

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harry12 27.02.2015, 07:02
15. schalldämpfer?

Der macht einen Schuss auch nicht leise. Das ist nicht wie im Film.... Zumindest nicht mit Überschallmunition. Hört sich komisch an...

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kroganer 27.02.2015, 12:50
16. @10

Ja so seh ich das auch! Wer sich ein wenig mit Waffen auskennt, der weiß auch das eine Maschinenpistole schnell mal unter einem Mantel versteckt werden kann, wenn dann ein oder zwei Beamte höflich fragen, kann das mal schnell nach hinten losgehen.
Die Polizei wirklich immer zum Prügelknabben der Nation zu machen ist nicht korrekt. Es gibt schon genug Polizisten die im Dienst ihr Leben verloren haben. Das soll nicht heißen das ich Polizei Willkür gut heiße, aber in diesem Fall ist das meckern vielleicht nicht so angebracht.

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fluss-fischer 27.02.2015, 14:21
17.

Das würde einmal mehr zeigen, wie selten dämlich unsere Strafverfolger sich gebahren.
Welcher Student darf denn schon Klausuren an seinem eigenen Laptop schreiben ?

Aber hey, in MV hat man´s auch geschafft mit einer Hundertschaft das falsche Haus zu stürmen.

Da wächst das Vertrauen in den Staat doch ins Unermeßliche.
http://www.antennemv.de/aktionen-und-service/nachrichten/falsches-haus-gestuermt

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clausbremen 27.02.2015, 14:38
18. Es ist ...

... absolut üblich, das Verdächtige (in Fällen schwerer Kriminalität) am "Arbeitsplatz" verhaftet werden.
So bleibt die Wohnung im Originalzustand und es ist durch den Verdächtigen keine Verdunkelungsmassnahme mehr möglich.
Also: richtig & professionell, was da gemacht wurde.

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fluss-fischer 27.02.2015, 15:03
19.

Zitat von clausbremen
... absolut üblich, das Verdächtige (in Fällen schwerer Kriminalität) am "Arbeitsplatz" verhaftet werden. So bleibt die Wohnung im Originalzustand und es ist durch den Verdächtigen keine Verdunkelungsmassnahme mehr möglich. Also: richtig & professionell, was da gemacht wurde.
Wenn ich das Haus verlasse, dann sichere ich mich dagegen ab, dass jemand in Abwesenheit eintritt. D.h. Computer aus, ev. wichtige Speichermedien verstecken, Geld und Waffen ebenso.
Nur wenn ich daheim bin und diese Dinge nutze, dann sind sie nicht versteckt.
Übrigens sollte man schon ungefähr wissen was man sucht und wo man das finden kann oder könnte.
Vorgesehen ist bei einer Hausdurchsuchung ja auch die Angabe dessen, wonach man sucht.
Auch wenn das allzuoft missachtet wird.

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