Forum: Leben und Lernen
Film über US-Jugendproteste: "Mein ganzes Leben besteht aus Waffengewalt"
Sebastian Bellwinkel

Es ist still geworden um die jungen US-amerikanischen Aktivisten, die sich gegen Waffengewalt einsetzen. Eine Dokumentation zeigt: Erreicht haben sie viel - doch der Kampf ist noch lange nicht vorbei.

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Trittschall 10.06.2019, 12:25
1. Hautfarbe

Was genau hat seine Hautfarbe damit zu tun, dass der genannte Jammal Lemy ein höheres Risiko hat, durch Waffengewalt zu sterben? Die Hautfarbe ist der Grund? Da macht ihr es euch aber leicht , lieber SPIEGEL.
Ist das nicht genau die Art von Simplifizierung die wir (ihr) nicht mehr machen wollen?

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textwerker 10.06.2019, 12:44
2. Über den Tellerrand...

Um es gleich zu sagen: Je weniger Waffen, desto besser! Trotzdem finde ich einen Blick in die ebenso übermäßig mit privaten Waffen ausgestattete Schweiz interessant: Von einem schweizerischen Massaker habe ich noch nie gehört. Vielleicht geht es um Kern doch eher um die krassen Unterschiede in der Lebenswirklichkeit. Will sagen: Je höher der Lebensstandard, desto geringer ist das Risiko von Gewalt. Oder: Weniger Waffen und mehr Einkommen könnte helfen.

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gt1961 10.06.2019, 12:48
3. so ist das

....wenn der Profit weniger über die Interessen vieler steht. Etwas mehr Bildung in der Breite, würde vielleicht auch dazu beitragen das perfide System der NRA zu durchschauen. Waffen sind halt kein Ausdruck von Freiheit.

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sirraucheinviel 10.06.2019, 13:00
4. @1

Ja, es ist so einfach. Die Statistik lügt nicht und bewertet nicht. Ein sie lieber hören, dass die schwarzen Amerikaner eher straffällig werden und die soziale Benachteiligung, vielleicht ja sogar selbst verschuldet, der Grund ist, und damit ja die Gefahr erschossen zu werden ja auch dann wohl gerecht ist, ist das ihre Sache. Ändert nichts an der von ihnen als "simplifiziert" geschmähten Wahrheit. Ich persönlich empfinde den Versuch das zu relativieren eher misanthropisch und irgendwie schräg ...

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manicmecanic 10.06.2019, 13:00
5. Zahlen

Es ist reißerisch wie SPON hier alle Toten durch Schußwaffen auf eine Stufe stellt.Schaut man in offizielle Statistiken kann man erfahren daß ein großer Teil der Toten,je nach Quelle um die 60-70% Selbstmorde sind!Wenn man dann noch den Fakt dazu nimmt daß viele der restlichen Opfer mit illegalen Waffen erschossen wurden bleibt nicht mehr viel Substanz in Sachen antiUS Waffenrecht.

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swandue 10.06.2019, 13:02
6.

Noch mehr Waffen in den Händen von Menschen, die sich natürlich nur verteidigen wollen, wenn sie angegriffen werden, aber keine gute Schulung für den richtigen Umgang erhalten, nicht regelmäßig üben, Waffe und Munition nicht sicher aufbewahren - Das heißt nur noch mehr Opfer von Unfällen, Leichtsinn, Blödsinn, Angeberei, defektem Gerät, Handlungen im Affekt, gestohlenen und geraubten Waffen und wenn tatsächlich DIE SITUATION da ist, dann macht sich der Herr Lehrer womöglich in die Hose oder der Gegner schießt schneller und trifft besser.

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Beat Adler 10.06.2019, 13:06
7. US Cops haben Angst, bei Afro-Amerikanern und Latinos mehr, wie bei

Zitat von Trittschall
Was genau hat seine Hautfarbe damit zu tun, dass der genannte Jammal Lemy ein höheres Risiko hat, durch Waffengewalt zu sterben? Die Hautfarbe ist der Grund? Da macht ihr es euch aber leicht , lieber SPIEGEL. Ist das nicht genau die Art von Simplifizierung die wir (ihr) nicht mehr machen wollen?
US Cops haben Angst, bei Afro-Amerikanern und Latinos mehr, wie bei Weissen, die sie kontrollieren wollen oder muessen.

Jeder Polizist muss jederzeit in den schlimmen Stadtvierteln damit rechnen, dass die Person, die er befragen will, mit einer Schusswaffe bewafffnet ist.

Es sollte sich bis nach Europa herumgesprochen haben, dass die Kriminalitaetsraten auch nicht gleich sind, und in besonders gefaehrlichen Gegenden, bestimmten Stadtteilen von Los Angeles, Chicago, etc. viel mehr Afro-Amerikaner erschossen werden, von anderen Gangsta Bandiden und eben auch von den Cops wie im Veergleich dazu Weisse.

Diese Unterschiede sind zahlenmaessig erfasst und aufbereitet. Sie lassen sich bei serioesen Seiten im Internet finden und nachlesen.
mfG Beat

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Soziopathenland 10.06.2019, 13:07
8. Die Kanadier haben auch alle Waffen...

...aber nicht so viele Tote. Auch die Schweizer haben alle ein Gewehr im Schrank stehen. Haben aber ebenfalls nicht so viele Tote. Es scheint also nicht nur an den Waffen, sondern auch an der US-Amerikanischen Kultur und Mentalität zu liegen. Vielleicht sollte man hier zuerst die Ursache suchen.

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Beat Adler 10.06.2019, 13:20
9. Massaker in der Schweiz im Kantonsparlament in Zug

Zitat von textwerker
Um es gleich zu sagen: Je weniger Waffen, desto besser! Trotzdem finde ich einen Blick in die ebenso übermäßig mit privaten Waffen ausgestattete Schweiz interessant: Von einem schweizerischen Massaker habe ich noch nie gehört. Vielleicht geht es um Kern doch eher um die krassen Unterschiede in der Lebenswirklichkeit. Will sagen: Je höher der Lebensstandard, desto geringer ist das Risiko von Gewalt. Oder: Weniger Waffen und mehr Einkommen könnte helfen.
Es gab ein Massaker in der Schweiz im Kantonsparlament in Zug, wo ein --dienstUNtauglicher-- Mann mit einem bei den Behoerden bekannten, psychotischen Hintergrund mit einem auf Halbautomatik gesetzten Schweizer Sturmgewehr Mod 90, das er legal im Waffenlaen kaufte, 80 Patronen verschoss und Viele ermordete. https://de.wikipedia.org/wiki/Zuger_Attentat

Jeder junge Schweizer Mann der pflichtgemaess, so steht es in unserer Verfassung, seinen Militaerdienst leistet und dort mit seiner persoenlichen Waffe, vollautomatisches Stgw 90, so viel ballert, bis ihm die Schulter weh tut, vom Herumschleppen der Waffe, Huegel rauf Huegel runter, ihm die Finger am Abzug schmerzen, wirft, nachdem er nach Hause kommt, seine Waffe in den Kleiderschrank im Schlafzimmer, vergisst sie bis zum naechsten Einruecken in einen Wiederholungsdienst, und, ganz wichtig, ist vom Schusswaffenwahn vollkommen geheilt!

Ob es in den USA eine Statistik darueber gibt, ob Maenner, die bei den Streitkraeften an Schusswaffen ausgebildet wurden, im Verhaeltnis mehr oder weniger Menschen in den USA erschiessen, weiss ich nicht. In der Schweiz wirkt es, um den Waffenwahn zu bekaempfen.
mfG Beat

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