Forum: Leben und Lernen
Film über US-Jugendproteste: "Mein ganzes Leben besteht aus Waffengewalt"
Sebastian Bellwinkel

Es ist still geworden um die jungen US-amerikanischen Aktivisten, die sich gegen Waffengewalt einsetzen. Eine Dokumentation zeigt: Erreicht haben sie viel - doch der Kampf ist noch lange nicht vorbei.

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Theophanus 10.06.2019, 17:20
30. Legale Waffen...

...sind kein Problem, illegale Waffen sind das Problem. Dagegen helfen noch so scharfe Waffengesetze und Verbote nicht das geringste. Nicht Waffen töten, Menschen töten.

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widower+2 10.06.2019, 17:38
31. Nicht schon wieder!

Zitat von Theophanus
...sind kein Problem, illegale Waffen sind das Problem. Dagegen helfen noch so scharfe Waffengesetze und Verbote nicht das geringste. Nicht Waffen töten, Menschen töten.
In den USA kann man zum großen Teil überhaupt nicht nachvollziehen, welche Waffen legal oder illegal sind. In vielen Bundesstaaten können Sie einfach in den Supermarkt gehen und mit einem halbautomatischen Gewehr wieder rausspazieren. Es besteht dort für durchgeknallte Attentäter überhaupt keine Notwendigkeit, sich risikoreich und teuer eine illegale Waffe zu besorgen, wenn er es auch legal und billig haben kann.

Und auch die Beschaffung illegaler Waffen wird mit steigender Dichte legaler Waffen immer leichter. Und dieses "nicht Waffen töten, Menschen töten" ist ebenso abgedroschen wie falsch und schlicht gedacht. Wenn überall geladene Knarren herumliegen und immer wieder Kleinkinder Eltern oder Geschwister erschießen, ist das natürlich kein Problem des Vorhandenseins von Waffen. In den USA werden übrigens sogar immer wieder Menschen von ihren Hunden "erschossen", wenn die auf den Abzug treten. Wahr ist, dass Waffen das Töten von Menschen wesentlich erleichtern.

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birdie 10.06.2019, 17:46
32. Solange die Macht der US-Waffenlobby nicht gebrochen ist, ...

werden die mörderischen Attacken auf wehrlose Menschen in den USA nicht nur nicht aufhören sondern an Intensität und Häufigkeit noch zunehmen. Und all das unter Bezug auf den 218 Jahre alten sog. 2. Verfassungs- zusatz, der heute völlig sinnlos geworden ist. Und es sind die grössten Dummköpfe, die sich leidenschaftlich auf dieses "Verfassungsrecht" berufen und Waffen horten.

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hw7370 10.06.2019, 21:54
33. Quark von der heiligen Ahnungslosigkeit

Das hat nichts mit der Waffenlobby zu tun. Nichts mit Canada oder der Schweiz. Die Diskussion hier sieht aus, als wolle ein Eskimo einem Suedafrikaner den Vorzug des Iglus erklaeren. Die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika war vom ersten Moment an von Waffen gepraegt, die Einwanderer kaempften Einsam in einer Wildnis, die in Europa ganz unbekannt war, gegen die Ureinwohner , und die Einwanderer kaempften gegen andere Einwanderer , weil alle alles Gesetzeslos war. So manifestierte sich mehr und mehr das Recht auf den Besitz einer Waffe heraus, um geschuetzt zu sein, gegen Ureinwohner, Italiener gegen Iren, Deutsche gegen Franzosen und so weiter. Dieses Recht auf Waffenbesitzt wurde so ein Ur-recht des Ueberlebens und kein US-Staat haette es gewagt gegen solche Ur-Rechte anzugehen, er waere ein Landesverraeter gewesen. Das ist der Hintergrund des Waffenrechts in den USA. Hinzu kamen spaeter die aus Latinostaaten eingewanderten Buerger, bei denen ebenso das Recht auf Waffenbesitz besteht, weil auch hier Wildnis herrschte und Kriege gegen Ureinwohner und gegegn Piraten und gegen Eroberer anderer Laender, England gegen Spanien, Deutsche gegen Portugiesen, usw. und alle gegen Jaguar, Puma und Krokodile. Ich lebe in Lateinamerika und kann mir jederzeit eine Pistole, ein Gewehr, ein Schnellfeuergewehr, eine Glock oder sonstwas kaufen, denn, so wie es mir ein Kriminalist sagte "Der Staat ist nicht mein Papa", er hat nicht das Recht mir etwas zu verbieten. Mit den Latinos gab es in den USA dann Konflikte mit den Schwarzen, und zwar bitterboese, Konflikte die heute noch herrschen, also haben sie sich noch mehr bewaffnet, und schwarze Banden kaempfen gegen andere schwarze Banden, um Reviere, um Prostituition, oder einfach ums Recht auf "mein" Bario, spaeter um Drogen, ihr koennt es euch nicht mal vorstellen,ihr Schweizer Anhaenger. Wehe ich ueberschreite als Latino die imaginaere Linie und betrete den Buergersteig der Schwarzen, schon ballert es los. Das alles sind kulturelle Hintergruende. Deshalb ist es kindisch von kleinen Maedchen und Jungs in den USA eine Bewegung zu starten, ohne Geschichts- und Kulturkenntnisse, denn die werden nicht vermittelt. Wie die Engelgestalt von der heiligen Stromabstellerin, diese kuriose Dr.h.c. und Hohepriesterin der Ahnungslosigkeit, die meint Schuleschwaenzen bewege die Welt, auf Internet, Handy, Heizung und Essen zu verzichten, so meinen diese Jugendliche ihre ehemalige Bewegung veraendere den Kulturstatus der letzten 400 Jahre in den heutigen USA. Quark. Quark und Dummheit in einem.Sorry.

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Koda 11.06.2019, 01:02
34. Nein, es ist schlicht eine offizielle Statistik

Zitat von Trittschall
Was genau hat seine Hautfarbe damit zu tun, dass der genannte Jammal Lemy ein höheres Risiko hat, durch Waffengewalt zu sterben? Die Hautfarbe ist der Grund? Da macht ihr es euch aber leicht , lieber SPIEGEL. Ist das nicht genau die Art von Simplifizierung die wir (ihr) nicht mehr machen wollen?
nach der schwarze oder farbige Jugendliche ein 15mal höheres Risiko haben, von Schußwaffen getötet zu werden.
Schlichte Statistik.
Und es ist nicht der SPIEGEL der diese Statistik aufstellt oder damti eine politische Aussage treffen will.

Machen Sie es sich da mit:"Ist das nicht genau die Art von Simplifizierung die wir (ihr) nicht mehr machen wollen?"

nicht auch eta´was zu einfach bzw. kompliziert?

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