Forum: Leben und Lernen
Flüchtlinge an Universitäten: "Ein Schatz, den wir da haben"
DPA

Viele Flüchtlinge haben in ihrer Heimat bereits ein Gymnasium besucht oder studiert. Deutsche Hochschulen tun einiges, um ihnen ein Studium zu ermöglichen - doch es bleiben große Hürden.

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colonia2307 06.09.2015, 14:56
1. Ein Schatz den wir da haben

Hamburger Schulsenator: ... ein Gewinn für die Grundschulen. Kommentar im Spiegel: die Länder des ehem. Ostblock verpassen ihre Zukunft.

Warum weiß man all dies erst seit ein paar Wochen?

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hansiii 06.09.2015, 15:06
2.

Wenn nicht bald mehr Studienplätze geschaffen werden bringt der Schatz allerdings auch nicht viel. Es müssen doch jetzt schon viele ins Ausland gehen, zB um Medizin zu studieren.

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BettyB. 06.09.2015, 15:06
3. Über den Unterschied

Bei der Aufnahme von Flüchtlingen handelt es sich um Hilfe, bei der Ermöglichung von Einwanderung Hochgebildeter, die man ja so dringend benötigt, um eine nicht neue Form des Kolonialismus, das sie aus ihrer Heimat geholt werden, ohne für ihre Ausbildung zu zahlen...

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benn01 06.09.2015, 15:11
4. Wie erklärt man das jetzt.....

....dem deutschen Studenten, der sein Studium irgendwie finanzieren bzw. das danach zum größten Teil zurückzahlen muß? Wird jetzt auch der numerus clausus abgeschafft? Hat der Staat nicht zuerst eine Verantwortung für seine eigenen Staatsbürger?

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shunt46 06.09.2015, 15:13
5. Laut den Aussagen von Herrn Schäuble

sind zwischen 15 und 20% der Flüchtlinge Analphabeten, weitere 50 bis 60% haben MAXIMAL das Niveau eines Hauptschulabschlusses. Das Studium in den Herkunftsländern entspricht fast NIE dem deutschen Qualitätsanforderungen. Weiterhin existiert eine sehr große Sprachbarriere. Im Endeffekt darf man sich glücklich schätzen wenn 5% der Ankömmlinge ein in D brauchbares Bildungsniveau haben! Also EINER von 20!

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talwer 06.09.2015, 15:14
6.

und eine "eidesstattliche Erklärung" reichen für die Zulassung zum Studium.
Da werden, meine Herren, die Einheimischen benachteiligt, denn eine Eignungsprüfung für naturwissenschaftliche Fächer werden viele Deutsche ohne Abitur in Fächer wie Mathe und Physik glänzend bestehen, jedoch nicht in Latein z.B. Siehe Albert Einstein!
Die "Eidesstattliche Erklärung" mit Angaben die niemals überprüft werden können, ist kein Cent wert.

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Inselbewohner 06.09.2015, 15:21
7. Es wird nichts richtiger....

...wenn man es ständig widerholt. Der "Fachkräftemangel" bedeutet nichts weiter als nackte Ausbeutung und damit verbundenem geringen Lohnniveau. Klar ist die Industrie daran interessiert möglichst gut ausgebildete/studierte AN zu bekommen zum niedrigsten Preis den der AN-Markt hergibt.
Den Leuten die die Fähigkeiten haben hier studieren zu lassen halte ich für sinnvoll aber jetzt schon stöhnen die Hochschulen/Universitäten unter dem Ansturm der Bewerber. Aber solche Ausnahmen wie der Eidesstattlichen Erklärung sind mir denn doch zu wenig. Hat nicht jeder einen lückenlosen Lebenslauf mit den dazu gehörigen Zeugnissen vorzuweisen? Darf man das als deutscher Staatsbürger dann auch, einfach so ohne Zeugnisse?
Wenn solche gebildeten Menschen abwandern schädigen wir nicht deren Länder? Ich denke sie werden nicht wieder zurück wollen wenn sie sich erstmal eingelebt haben. Man mag das für gut oder schlecht halten, die Kampangne für die Flüchtlinge läuft ja auch auf Hochtouren. Eine gesunde Skepsis gepaart mit Augenmaß auf die Realität ist nicht erwünscht. Schade, denn wenn man sich mit einem Thema auseinandersetzen will gehört eine sachliche Diskussionskultur dazu.
Gruß HP

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schwaebischehausfrau 06.09.2015, 15:22
8. Neben 15-30% mit guter Ausbildung...

gibt es lt. neuesten Aussagen unseres Innen-Ministers aber auch 15-20% Analphabeten bei den erwachsenen Flüchtingen, die gerade kommen. Menschen, deren Aussicht auf eine Integration ins Arbeitsleben genauso gering ist wie die Illusion, dass sie die Rente für die alternde deutsche Gesellschaft sichern werden. Unsere Gesellschaft und unsere Politik sollte sich ehrlich den Chancen und Herausforderungen von Migration und Asylpolitik stellen. Dazu würde es aber auch gehören, sich einfach mal die Zahlen der letzten 30-40 Jahre anzuschauen, die ein realistisches Bild geben. Wie hoch der Anteil der Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund an den Beschäftigten ist und wie hoch ihr Anteil an den dauerhaft von staatlichen Unterstützungen abhängigen Leistungen wie Hartz4 etc. ist. Will aber im Moment niemand, weil das der Willkommenskultur und dem Rettungs-Taumel dann doch ein schnelles Ende bereiten würde oder zumindest eine differenziertere Betrachtung, welche Art von Einwanderung das Land braucht.

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thomas bode 06.09.2015, 15:22
9. Quotenmitarbeiter

Was bleibt einem übrig als wie Sysiphos gegen diesen Meinungsblock anzuschreiben?
Wohlan:
Wie schlecht die Qualifikation selbst der Hochqualifizierten ist konnte man realistisch in der ZEIT lesen. Sieh unten.
Dabei würde ich 15% die irgendeine Hochschule besucht habe nicht als "viele" betrachten. Denn das ist viel weniger als in Deutschland und meist viel schlechter puncto Qualifikation. 15-20% sind aber Analphabeten wie de Mazière bekannt gab.
Wie daraus eine "Chance" für uns (Demografie und so) enstehen soll kann niemand erkennen der logisch denkt. Aber denken ist verdächtig mittlerweile. Dennoch, eine lebenslange Arbeitslosenquote von mindestens 30% sind vorgezeichnet!
Aber darum geht es ja nicht. Es geht offenbar darum mit aller Macht einen fiktiven Hahnenkampf gegen die Rechten zu gewinnen. Wobei es offenbar auch bei manchen Grünen die Agenda gibt die Deutschen ethnisch zu verändern das sie ein Risiko sind (J. Fischer, Risiko Deutschland). Dass das umgekehrter Rassismus ist fällt scheinbar nicht ins Gewicht. Ach ja, ich war auch mal Grüner und habe die bis vor kurzem gewählt.

Aus der ZEIT:
"Zwar haben Neugründungen von Hochschulen, Ausbildungszentren und Bildungseinrichtungen zu einem explosionsartigen Anstieg von Absolventen in der arabischen Welt geführt. Dass die Qualität der universitären Ausbildung den Bedürfnissen der Wirtschaft genügt, bezweifeln aber selbst einheimische Experten…. Und die Lücke zwischen dem, was der Arbeitsmarkt braucht, und dem, was die Universitäten in der Region liefern, wird immer größer. 18 Monate dauert die Nachqualifikation bei einem ägyptischen Mobilfunkanbieter, bis ein Uni-Absolvent einen sinnvollen Beitrag im Unternehmen leisten kann. Die Regierungen in Oman, Libyen und Saudi-Arabien versuchen es mit Quoten. Sie zwingen ausländische Investoren, einheimische Arbeitskräfte einzustellen. Die Firmen stellen solche QUOTENMITARBEITER ein, bezahlen sie auch und lassen sie auf keinen Fall arbeiten."
http://www.zeit.de/2015/29/lehren-im-ausland-islam-frauen-universitaet-teheran

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