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"Fridays for Future": Aachen - eine Stadt im Ausnahmezustand
Franca Quecke/ SPIEGEL ONLINE

In der Grenzstadt demonstrieren Zehntausende Menschen für Klimaschutz. Die Teilnehmer kommen aus 16 Ländern, Verwaltung und Organisatoren stehen vor einer Belastungsprobe.

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freekmason 22.06.2019, 13:36
20.

Zitat von horstu
Die Polizei meldet nur knapp die Hälfte an Teilnehmern (10.000-20.000, Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/aachen-fridays-for-future-demo-100.html). Weshalb werden bei Veranstaltungen wie FfF unwidersprochen die Teilnehmerzahlen der Veranstalter übernommen, während bei Pegida & Co stets die Polizeizahlen genannt werden, um zu zeigen, dass der Support nicht so groß ist, wie behauptet.
weil man, wenn man da war, sehen konnte, dass es eher 40k als 10k teilnehmer waren. ich weiß, diese antwort ist schrecklich naheliegend, einfach und völlig frei vom wohligen grusel der verschwörung, tut mir leid.

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tailspin 22.06.2019, 18:08
21. One trick pony

Zitat von na_denn_prost!
Aber, aber - der Vollständigkeit halber sollte man nicht unter den Tisch fallen lassen, dass Mitte der 80er die staatlichen Vorgaben für die Rauchgasentschwefelung drastisch verschärft wurden. Nach der Wiedervereinigung gingen in den 90ern mit den alten Braunkohlekraftwerken der ehem. DDR zusätzlich große Dreckschleudern vom Netz. Der Ausstoß von Schwefeldioxid wurde damit extrem reduziert und die hier gesetzten Standards etablierten sich sukzessive in den allermeisten europäischen Ländern. Und natürlich lamentierte die Wirtschaft auch damals reflexartig. Die kohleverstromenden Energiekonzerne, Betreiber von Müllverbrennungsanlagen und die Schwerindustrie drohten mit Arbeitsplatzabbau, Pleiten und dem Zusammenbruch des gesamten Systems. Vorweggenommen: Deutschland hat es wirtschaftlich bestens überlebt und der Wald hat sich nachweislich erholt. Ergo: Handeln hilft - damals wie heute!
Der Vollstaendigkeit halber sollte man nicht unter den Tisch fallen lassen, dass es sich damals tatsaechlich um Schadstoffe, Sulfat- oder Nitratgruppen gehandelt hat, die einen sauren Regen machen, und die man nicht in die Atmosphaere entlassen darf. Das ist beim CO2 nicht der Fall. Sonst koennten Sie keinen Sprudel mehr trinken, sondern wuerden an Vergiftung sterben. Die Natur emittiert selbst CO2 durch Verrottung von Biomasse, recycelt es aber aber auch wieder in Biomasse oder bindet es irreversibel in den Ozeanen als Karbonat. Fossile Brennstoffe sind nichts anderes als unverrottete Biomasse, die durch Waerme, Druck, und Luftabsschluss eben in Kohlenwasserstoffe umgesetzt wurde. Ohne diese Bedingungen haette sich die Biomasse schon vor Aeonen in CO2 aufgeloest, wir haetten hingegen keine Brennsstoffe und wuerden schoen bloed ausschauen. Sich ueber CO2 aufzuregen, ist ein voellig ueberfluessiges Problem und ein Zeichen von fehlendem Ueberblick.

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