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"Fridays for Future": So sieht es hinter den Kulissen der Schülerproteste aus
Heike Klovert

Seit Monaten gehen immer wieder Tausende Schüler für eine bessere Klimapolitik auf die Straße. Wie halten sie dieses Engagement aufrecht? Und welche Probleme bringt das?

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issodu 23.05.2019, 21:44
1. viel bla

ja der Klimawandel ist da und ja, man sollte ihn abmildern. Was alle diese Aktivisten aber vergessen: Der Erde ust der anthropologe Klimawandel egal, ebenso der Natur: Wenn auch Arten durch den Klimawandel verschwinden, die Natur kippt nicht einfach um wie ein See, sondern es stellt sich ein neues Gleichgewicht her. Die Frage ist, wie dieses neue Gleichgewicht aussehen soll. Das können wir durch unser Konsumverhalten als Gesellschaft bestimmen. Aber klar ist auch: Menschen könnrn nicht klimaneutral leben: Sie benötigen mindestens Essen, je nach Klima Wärme bzw. Kleidung. und je nach Anspruch medizinische Versorgung, Elektrizität, Mobilität, Unterhaltung, Abwechselung, Arbeit, Freizeit, Spiel..... Eine Gesellschaft ohne Emissionen ist tot, wir brauchen zum überleben, aber such zum leben Konsum. Das in einklang mit der Klimaerwärmung zu bringen, ist die Kunst. unf eben nicht einfach. So sehr ich Politiker für ihre Langsamkeit und Entscheidungsmüdigkeit verabscheue: Ich weiß auch, dass dies aus dem Abwägen eines großen Potpourri gegensätzlicher Interessen herrührt.

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corvey 23.05.2019, 22:54
2.

das ist gesteuert und gemacht.... unsere Tochter musste daran teilnehmen... sie und ihre Freundinnen sind angeödet.... sie würde lieber in den Unterricht gehen.....

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hzj 23.05.2019, 22:57
3. Tolle Sache, es wurde auch Zeit, ich drücke die Daumen!

Denn mal ganz ehrlich, seit den Aktionen der Friedensbewegung, der Umweltbewegung, der Anti Atomkraftbewegung in den späten 1970er und 1980ern ist viel Zeit vergangen. Wer heute noch aus der Zeit aktiv ist, hat sich meist bei den Grünen etabliert und sichert zunächst mal sein Auskommen, seinen Lebensstandard. Protest und Bewegung kommt erst ganz am Ende.
Diese junge Generation, die jetzt aktiv wird, muss die Folgen tragen von all dem, was wir Älteren zugelassen und angerichtet haben, obwohl wir es doch eigentlich seit Jahrzehnten (Waldsterben, Club of Rome Bericht, Tschernobyl, ....) hätten besser wissen müssen. Da ist es mehr als angebracht, dass diese Generation ihr Recht auf eine Umwelt von unserer Generation einfordert, in der es sich weltweit überleben läßt.

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krassper 23.05.2019, 23:03
4. Wieso nicht?

Zitat von issodu
ja der Klimawandel ist da und ja, man sollte ihn abmildern. Was alle diese Aktivisten aber vergessen: Der Erde ust der anthropologe Klimawandel egal, ebenso der Natur: Wenn auch Arten durch den Klimawandel verschwinden, die Natur kippt nicht einfach um wie ein See, sondern es stellt sich ein neues Gleichgewicht her. Die Frage ist, wie dieses neue Gleichgewicht aussehen soll. Das können wir durch unser Konsumverhalten als Gesellschaft bestimmen. Aber klar ist auch: Menschen könnrn nicht klimaneutral leben: Sie benötigen mindestens Essen, je nach Klima Wärme bzw. Kleidung. und je nach Anspruch medizinische Versorgung, Elektrizität, Mobilität, Unterhaltung, Abwechselung, Arbeit, Freizeit, Spiel..... Eine Gesellschaft ohne Emissionen ist tot, wir brauchen zum überleben, aber such zum leben Konsum. Das in einklang mit der Klimaerwärmung zu bringen, ist die Kunst. unf eben nicht einfach. So sehr ich Politiker für ihre Langsamkeit und Entscheidungsmüdigkeit verabscheue: Ich weiß auch, dass dies aus dem Abwägen eines großen Potpourri gegensätzlicher Interessen herrührt.
Warum soll (langfristig) eine Gesellschaft nicht ohne Emission leben können? Energie geht (langfristig) komplett ohne Emission, was wir Essen bedeutet vorher Pflanzenaufzucht welche CO2 senkt, Das gleiche gilt für Klamotten Baumwolle und co.. Jeglicher Kunststoff liesse sich inzw. auch über regenerative(ökologisch abbaubare) Ressourcen ersetzen, wird halt einfach nur nicht getan. Ja, ein gewisser "Verbrauch" von manchen Ressourcen ist unvermeidbar, aber da geht es dann eher um Kupfer und seltene Erden usw, da werden wir aber stetig besser im Recyceln. Ich gebe ihnen Recht wenn sie dies auf die allernächste Zukunft beziehen, jedoch könnte in 5 Jahren bereits alles anders aussehen wenn der Politische Wille das hergeben würde. Fakt ist.... noch 9 Jahre so weiter und dann war es das mit der wirklich lebenswerten Erde. Mit freundlichen Grüßen, Pit.

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held.mobile 23.05.2019, 23:31
5.

Mit verlaub Kommentar Nr. 1 ist schlicht und ergreifend Unsinn.

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newage85 24.05.2019, 00:34
6. Zu langsam...

Deutschland greift das offensichtliche viel zu selten auf. Die Gesellschaft verändert sich, die Gesetze aber nicht. Natürlich führt das zu Konflikten, ganz besonders zwischen den Generationen.

Diese Kinder verpassen ihre Schule für unsere Faulheit uns schneller anzupassen.

Jahrelang haben wir uns beschwert, dass die Jugend politisch inaktiv ist. Und jetzt ist es einmal nicht so, und keiner macht etwas.

Ich bin der Meinung man sollte sich ganz schnell mit den Fridays for Future Leuten zusammensetzen, und darauf verzichten hohle Phrasen zu dräschen, und einfach anfangen mit ganz verbindlichen und konsequenten Änderungen.

Und ich versichere Ihnen, die Kidz meinen keine Steuer auf Plastiktüten weil das jedes Kleinkind begreift. Das Plaste wird nicht weniger, das Staatssäckel füllt sich, das Portemonnaie leert sich im Supermarkt, und die Umwelt "kann uns mal".

Ja aber nicht mehr lange. Und wer ehrlich ist, der sieht es auch.

Ich finde wir brauchen keine konservative, sondern progressive Politik, bedürfnisgerecht, lösungsorientiert, freiheitsliebend...aber nicht so "freiheitsliebend" das wir uns damit ausrotten.

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barkhorn 24.05.2019, 04:32
7. Bewundernswert

Diese Mehrfachbelastung ist bewundernswert. Es zeigt nicht nur das die Jungend hier ein Anliegen welches uns alle betrifft, endlich ernst zu nehmen sondern auch wie eigenständig und zielstrebig die Leute hinter FfF sind. Leider zeigt der erste Beitrag mal wieder einen der dieses Anliegen nicht wahrhaben will und die Leistung der Bewegung Herabwürdigung will und die Hoffnung es wird schon nicht schlimm werden, damit man sich nicht ändern muss.

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cto74 24.05.2019, 05:59
8. Weiter so!

Beeindruckend und ermutigend, diese Aktivitäten der Jugendlichen! Ich gehöre mittlerweile zu den Etablierten und bald schon zum alten Eisen. Es freut mich zu sehen, wie hin und wieder durch besonders wichtige Ereignisse der politischen Agenda sich politisches Bewusstsein bei den jungen Menschen Bahn bricht. Nicht jede dieser Bewegungen entfaltet dauerhafte Wirkung. Dieser Bewegung hier wünsche ich es. Den Jugendlichen wünsche ich, dass sie trotz der vielen Arbeit nicht den Mut verlieren und ihre Aktivitäten dann auch auf dem Weg über Parteien in Bundestag und Landtage einbringen.

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barbara.schaepers 24.05.2019, 06:03
9. Nix bla. Wie alt bist Du, issodu?

Ich bin schon Mitte 50 und meine Jahre sind gezählt. Aber diese Kinder haben noch ihr ganzes Leben vor sich und sie wollen es leben. Sie sind noch viel zu zahm unterwegs. Große Hochachtung vor dem Engagement. Hoffentlich werden alle Gesetze so angepasst, dass die Klimaerwärmung aufgehalten wird. Unser Lebensstil wie wir ihn bisher kennen muss zwingend vorbei sein. Auch die Wirtschaft wird umdenken müssen und die heilige Kuh Wachstum schlachten.

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