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Friesland: Neunjähriger ruft Polizei - wegen falscher Weihnachtsgeschenke
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Weil er überhaupt nicht zufrieden war mit seinen Geschenken, rief ein Junge am ersten Weihnachtstag die Polizei. Die Beamten kamen - und stellten fest, dass sein Ärger durchaus berechtigt war.

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Saure Gurke 26.12.2018, 15:14
1.

Ich erinnere mich noch an diese roten Feuermelder. Der Missbrauch war verboten und wurde bestraft. Vielleicht kann man sowas wieder einführen? Verbunden z. B. mit einigen Stunden Streitschlichtungstraining. Ich stell mir die Polizei gerade beim Dreiradkonflikt vor, während an anderer Stelle ein Einsatz dringend geboten wäre.

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franz01 26.12.2018, 15:18
2. Überforderung oder Helikopter?

Einige dieser Beispiele zeigen die Überforderung von Eltern, die längst keine Helikopter-Eltern sind. Das sollte man unterscheiden.

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walli_sp 26.12.2018, 15:21
3. Wunschzettel

Die Beamten stellten also fest, dass der Ärger berechtigt war.
Ein Wunschzettel ist genau das, was der Name sagt, kein Bestellschein.
Schlechte Erziehung!

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HanzWachner 26.12.2018, 15:34
4. Der Stepke...

...hat bestimmt mit seinem eigenen Smartphone die Polizei gerufen. Und die verständnisvollen Beamten gaben ihm noch Recht. Ick gloob, ick spinne.

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panzerknacker 51 26.12.2018, 15:53
5. Toll

Soweit sind wir also schon. Da helfen nur eine fette Rechnung an die Eltern für den Einsatz und Taschengeld-Entzug für den Kurzen auf längere Zeit.

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palerider78 26.12.2018, 15:57
6. Postillion?

Fehlt nur noch, dass der Junge "kleiner Timmi" heißt.

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M. Vikings 26.12.2018, 15:58
7. Der Mißbrauch des Notrufs war schon immer Strafbar.

Zitat von Saure Gurke
Ich erinnere mich noch an diese roten Feuermelder. Der Missbrauch war verboten und wurde bestraft. Vielleicht kann man sowas wieder einführen? Verbunden z. B. mit einigen Stunden Streitschlichtungstraining. Ich stell mir die Polizei gerade beim Dreiradkonflikt vor, während an anderer Stelle ein Einsatz dringend geboten wäre.
Der kann mit bis zu einem Jahr Gefängnis geahndet werden.

Aber gerade Kinder sollte man ermutigen,
lieber einmal zu viel den Notruf zu wählen als einmal zu wenig.
Das machen Polizei und Feuerwehr auch,
weil sie in der Lagebeurteilung
natürlich ein Bisschen versierter sind als irgend ein Dreikäsehoch.
Daraus ergeben sich dann auch zwangsläufig solch absurde Beispiele,
wie sie hier geschildert werden.

Das manche Kinder nie erwachsen werden,
kann man dann am Notruf der Mutter
im Fall des "Dreiradkonfliktes" erkennen.

Da obligt es letztlich der Polizei,
ob sie gegen den Mißbrauch des Notrufs vorgeht.

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jla.owl 26.12.2018, 16:05
8. stimmt so nicht...

wenn man hier auf dem Lande die 110 anruft, wird man ernsthaft gefragt, ob die Situation denn gefährlich sei, ob da denn wirklich die Kollegen kommen müssten. Selbst wenn man anruft, weil Jugendliche Gegenstände auf einen Gehweg werfen, word man mit derartigen Fragen gelöchert mit dem Hinweis, dass man gerade keinen Streifenwagen zur Verfügung hätte, und ob die denn in einer Stunde wohl noch werfen würden.... wenn hier also für im Artikel beschriebene Situationen ausgerückt wird, würde mich das schon sehr wundern...

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schnabelnase 26.12.2018, 16:10
9. Mit Journalismus hat das nichts zu tun.

Das ist bloß plumpe Dauer-Werbung, die hier immer wieder unter dem gleichen Vorwand erscheint. Erst geht es um einen Jungen, der die Polizei ruft, weil er mit seinen Geschenken nicht zufrieden ist, wobei sich die berechtigte Frage stellt, warum sich die Polizei nach einem solchen "Hilferuf" überhaupt auf den Weg macht. Dann folgt die kurze Überleitung auf die Helikoptermutter, die wegen eines Streits unter Kindergartenkindern angeblich die Polizei gerufen hat - eine Geschichte, die trotz ihrer Belanglosigkeit hier zum wiederholten Male Erwähnung findet. Und zum Schluss der obligatorische Hinweis auf das tolle Buch der beiden SPON-Redakteurinnen mit den verrückten Anekdoten über den vermeintlichen Eltern-Wahnsinn, der heutzutage - natürlich beinahe überall - in Deutschland abgeht. Man könnte meinen, SPON bzw. DER SPIEGEL sollten gerade jetzt - nach dem Riesenskandal mit Relotius - noch mehr darauf achten, alles zu vermeiden, das auch nur entfernt an Unseriösität erinnert. Aber wen interessiert schon die Meinung des Lesers, wenn dieser nicht gerade eine tolle Helikopter-Eltern-Geschichte serviert, mit der man leere Seiten füllen kann.

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