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Früher war mehr Kartenspiel: "Bildungsgehalt des Schafkopfens ist immens"
DPA

Wie lassen sich mathematische, strategische, soziale und emotionale Kompetenzen von Schülern steigern? Der Philologenverband in Bayern hat eine Idee, die kaum bayerischer sein könnte.

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cobaea 27.12.2018, 15:06
1.

Ach, das wäre doch ausbaufühig - gerade hinsichtlich der "Heimatgefühle": Cego im Badischen und im Schwarzwald, Binokel im Schwäbischen, Jass im Grenzraum zur Schweiz.... :-)

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noalk 27.12.2018, 15:54
2. Meine Rede seit langem

Für guten, effizienten und unterhaltsamen Unterricht benötigt man so gut wie keine finanziellen Mittel, nur Kreativität bei allen Beteiligten.

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Sibylle1969 27.12.2018, 15:59
3.

Ich bin Jahrgang 1969, und wir haben in der Oberstufe und später im Studentenwohnheim und im Freundeskreis häufig Skat und Doppelkopf gespielt. Seit ungefähr 10 Jahren aber so gut wie gar nicht mehr. Schade eigentlich, aber man bekommt einfach keine Vierer-Runde an Doppelkopfspielern mehr zusammen. Ich konnte viele Kartenspiele, angefangen von Mau-Mau als Kinder über Schwarzer Peter, Schwarze Sau, Skat, Doppelkopf, Rommé oder Canasta, aber mangels Übung habe ich das meiste vergessen. Ein Bekannter (52 Jahre) ist Mitglied in einem Skatclub und sagt, er sei da mit Abstand der jüngste. Viele Kartenspiele werden wegen der Konkurrenz durch Smartphone und Spieleconsole aussterben, was man bedauern kann oder auch nicht. Kartenspiele sind zwar Bestandteil der Kultur, aber Kultur ändert sich, schließlich spielen wir ja heute auch andere Dinge als vor 100 Jahren.

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spon-1166813164472 27.12.2018, 16:02
4. Doppelkopf

Nicht zu vergessen das Doppelkopfspiel im Norden Deutschlands, dessen hohe, natürlich auch pädagogische Bedeutung uns schon als Schülern vor 50 Jahren bewusst war. Und den Streit darüber, welche Karte man hätte spielen sollen, kann wirklich keine App ersetzen.

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meinungsmacher 27.12.2018, 16:11
5. "Schafskopf"!

Sorry, aber es heißt nicht "Schafkopf", sondern richtig: "Schafskopf"!

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Christoph Hager 27.12.2018, 16:14
6. Anfängerfehler

Schöner Anfängerfehler auf dem Bild. Niemals die Karten sortiert in der Hand halten ;)
(Ich hab 7 Jahre während meiner Studienzeit als Loader am Flughafen München gearbeitet und ca. 80% meiner Arbeitszeit Schafkopfkarten in der Hand gehabt)

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kumi-ori 27.12.2018, 16:19
7.

Ich gehöre auch noch zur Generation, die in Religion unter der Schullbank Karten gespielt hat, und ich erinnere mich gut, dass ich einmal ganz unauffällig die Notbremse ziehen, und die Konfiskation des Spiels provozieren musste, um mich vor einem Verlust von 150 DM (ca. 75,31 Euro; war damals noch ein Betrag) beim Pokern zu retten.

Ich hoffe aber trotzdem nicht, dass solche Beschäftigungen Teil des Curriculums werden. Man kann nicht jede aussterbende Tradition per Gesetz am Leben erhalten.

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jujo 27.12.2018, 16:24
8. ...

Zitat von Sibylle1969
Ich bin Jahrgang 1969, und wir haben in der Oberstufe und später im Studentenwohnheim und im Freundeskreis häufig Skat und Doppelkopf gespielt. Seit ungefähr 10 Jahren aber so gut wie gar nicht mehr. Schade eigentlich, aber man bekommt einfach keine Vierer-Runde an Doppelkopfspielern mehr zusammen. Ich konnte viele Kartenspiele, angefangen von Mau-Mau als Kinder über Schwarzer Peter, Schwarze Sau, Skat, Doppelkopf, Rommé oder Canasta, aber mangels Übung habe ich das meiste vergessen. Ein Bekannter (52 Jahre) ist Mitglied in einem Skatclub und sagt, er sei da mit Abstand der jüngste. Viele Kartenspiele werden wegen der Konkurrenz durch Smartphone und Spieleconsole aussterben, was man bedauern kann oder auch nicht. Kartenspiele sind zwar Bestandteil der Kultur, aber Kultur ändert sich, schließlich spielen wir ja heute auch andere Dinge als vor 100 Jahren.
Ich, bin Jahrgang 1944 und wir haben intensiv die von Ihnen genannten Spiele gespielt, leider eben auch nur noch selten oder gar nicht mehr.
Wir fangen jetzt an mit unseren Enkeln zu spielen, die sind mit Begeisterung dabei, es läuft parallel, Kartenspiel und Smartphone.
P.S. Der Morgen mit meiner Frau fängt seit Jahrzehnten so an. Pott Kaffee und eine Party Streitpatience, dazu wird besprochen was für den Tag so anliegt. "Schikanöschen" habe ich dazu auch schon gehört.

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Grünspahn 27.12.2018, 16:44
9. @5

Keine Ahnung, wo Sie Ihre Weisheit herhaben, dass das Schafkopfen 'Schafskopfen' heißen soll. Vielleicht hat es Ihnen ein Schafskopf erzählt - egal, Ihre Behauptung ist substanzlos. Viele Grüße von einem, der seit 40 Jahren wöchentlich Schafskopf spielt.

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