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Für Schule und Alltag: Arme Familien erhalten mehr Geld
DPA

Kostenlose Mittagessen in der Schule, ein höherer Kinderzuschlag, mehr Nachhilfe: Vier Millionen Kinder in Deutschland sollen von einem Gesetz profitieren, das der Bundesrat verabschiedet hat.

stolte-privat 12.04.2019, 13:03
1. Sicherstellen....

Es sollte aber auch sichergestellt werden, das zusätzliche Gelder für Schule und Bildung auch den schulpflichtigen Kindern zu Gute kommen. Eine Zweckbindung der Beträge wären wünschenswert. Leider sehe ich auch an meinem Wohnort immer wieder, wie solche Zuwendungen am Ende in den Kassen der Alkohol- , Tabak- und Handyhersteller landen, da immer noch die Erziehungsberechtigten (bei manchen Mitmenschen ist dieser Ausdruck ein echter Hohn!) die Kontogewalt haben.

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blume4000 12.04.2019, 15:46
2. Zuschüsse sollten direkt zu Schulen gehen

Wenn schon Zuschüsse, dann soll doch die Schule das Geld bekommen, um Nachhilfe Lehrer einzustellen. Und dann könnte man Kursangebot in Schulen ausbauen. So weiß man das das Geld ankommt, aber das Angebot muss auch angenommen werden. Aber so hätten alles etwas davon. Mittagessen kann den Kindern ja über Gutscheine gestellt werden. Und ein Hobby sollte zum Wahlfach werden. Wäre auch eine Idee Kinder einen Ausgleich zu geben und Sportvereine Kooperieren und hätten was davon.

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remedias.cortes 16.04.2019, 13:21
3.

Zitat von blume4000
Wenn schon Zuschüsse, dann soll doch die Schule das Geld bekommen, um Nachhilfe Lehrer einzustellen. Und dann könnte man Kursangebot in Schulen ausbauen. So weiß man das das Geld ankommt, aber das Angebot muss auch angenommen werden. Aber so hätten alles etwas davon. Mittagessen kann den Kindern ja über Gutscheine gestellt werden. Und ein Hobby sollte zum Wahlfach werden. Wäre auch eine Idee Kinder einen Ausgleich zu geben und Sportvereine Kooperieren und hätten was davon.
Bestimmte Kinder mit Gutscheinen - diskriminierender geht es nicht. ,. Besser : freies Mittagessen für alle und Förderung von Freiplätzen bei Vereinen , Musikschulen , Ballettschulen etc , die dann an interessierte Kinder verteilt werden.

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Jimi 19.04.2019, 10:17
4. Kinder fördern könnte einfach sein...

... wenn man nicht deutsch-bürokratisch denken würde. Die Antragstellung des Bildungs- und Teilhabepaketes war eine gern in Kauf genommene Hürde, die dem Staat die unliebsamen Sozialausgaben erspart hat. Natürlich ist Bargeld an Eltern gerade unterpriviligierter Familien KEINE Lösung. Alles könnte unbürokratisch und direkt von (verpflichtenden) Kitas und Schule DIREKT zum Kind gelangen: Essen, Lernmittel, Unterrichtshilfe, Hobby/Vereinsmitgliedschaft, ggf. Schultaschen und Inhalt und informell noch ggf. das eine oder andere für das Kind Fehlende Accessoir oder Kleidungsstück.
Eltern könnten allein durch den Beleg ihrer Bedürftigkeit oder ihren Status (Flüchtlinge, Asylanträger, Alleinerziehend (?)....) die Berechtigung ihres Kindes zur Inanspruchnahme erwirken. In Bildungseinrichtungen kümmert sich ein/e gut bezahlter Mitarbeiter/in um die Organisation.
Es könnte losgehen... tut es aber in Deutschland nicht.

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demokrat2 19.04.2019, 19:58
5. SPD-Familienministerin Giffey schafft........

..... verständlichen, angemessene Hilfen für Kinder und Familien. Den Bedürftigen wird geholfen, der "Sozialdschungel" wird gelichtet und die Antragstellung wird erleichtert. Wieder ein Sozialgesetz von den Sozialdemokraten, das unser Leben etwas gerechter macht.

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ondrana Gestern, 22:40
6.

Zitat von Jimi
... wenn man nicht deutsch-bürokratisch denken würde. Die Antragstellung des Bildungs- und Teilhabepaketes war eine gern in Kauf genommene Hürde, die dem Staat die unliebsamen Sozialausgaben erspart hat. Natürlich ist Bargeld an Eltern gerade unterpriviligierter Familien KEINE Lösung. Alles könnte unbürokratisch und direkt von (verpflichtenden) Kitas und Schule DIREKT zum Kind gelangen: Essen, Lernmittel, Unterrichtshilfe, Hobby/Vereinsmitgliedschaft, ggf. Schultaschen und Inhalt und informell noch ggf. das eine oder andere für das Kind Fehlende Accessoir oder Kleidungsstück. Eltern könnten allein durch den Beleg ihrer Bedürftigkeit oder ihren Status (Flüchtlinge, Asylanträger, Alleinerziehend (?)....) die Berechtigung ihres Kindes zur Inanspruchnahme erwirken. In Bildungseinrichtungen kümmert sich ein/e gut bezahlter Mitarbeiter/in um die Organisation. Es könnte losgehen... tut es aber in Deutschland nicht.
Nein. So einfach ist es wirklich nicht. die Bürokratie sagt, dass den Kindern die Nachhilfe aus den Bildungs-und Teilhabepaket des Landkreises zusteht, obwohl wir als Schule empfehlen, dies nicht zu bezahlen, weil der Schüler/die Schülerin die schulischen Förderangebote schwänzt, die Hausaufgaben nicht macht, aber auch nicht an der Hausaufgabenhilfe teilnehmen will (Eltern setzen sich da nicht gegenüber ihren Kindern durch), ständig unentschuldigt und generell keine Böcke hat. Wir arbeiten mit den Unterstützern des Landkreises zusammen und bekommen dann oft mit, dass die Maßnahmen geschwänzt werden. Egal. Die Helfer/innen werden so oder so bezahlt.

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