Forum: Leben und Lernen
Ganz harte Schule: "Auf welches Gümmi kommst du?"
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Gegen Ende der Grundschulzeit werden Kinder ständig gefragt: "Auf welches Gymnasium gehst du denn im Sommer?" Dass Erwachsene dauernd nachbohren, wirft allerdings eine ganz andere Frage auf.

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three-horses 11.05.2019, 14:10
10. Die Zöpfe der Bildung.

Zitat von wally76
... außer durch noch mehr Bildung. Insbesondere in Deutschland betrifft dies auch stark die formale Bildung (höchster Bildungsabschluss). Klar gibt es Ausnahmen und Ausnahmetalente, die es auch so schaffen, aber ein ordentliches Abitur ist erstmal kein Fehler.
Die Abitur haben ist schön und wertlos gleich. Warum kann man nicht
ab der 5te Klasse nach Fach studieren? Sich an dem gewünschten Beruf zu orientieren? Die Vorgaben können dann aus der Industrie kommen. So werden dann auch Unis als solche überflüssig. Das alles kann in die Schulen einwandern. Auch wenn man die Strukturen umbauen müsste...die Probleme der Unis sind nicht kleiner. Und man bleibt vor Ort...Studieren wie man will und was man will. Das kann man dann bis 23 Jahre begrenzen. Und wer es so nicht schafft, dann über das Internet. Und nur die Prüfungen dann vor Ort. Sezieren...und
so wie in der Medizin dann gegen Cash...oder heimlich auf dem Friedhof. Praxis aus dem Jenseitz.

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manicmecanic 11.05.2019, 14:14
11. @9 dasfred ja vor 50 Jahren

Sie haben sichtbar keinen Kontakt mehr zur deutschen Schullandschaft wenn Sie ernsthaft noch glauben,daß man heute noch so wie Sie damals von der Realschule aufs Gymnasium wechseln könnte.Selbst bei den abgesenkten Anforderungen der heutigen Gymnasien kann man das komplett vergessen,da die Realschulen noch schlechter geworden sind.

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Phil2302 11.05.2019, 14:24
12. @11

Also wir kommen mit ca 75 Schülern in die EF und nehmen etwa 40 bis 45 Realschüler auf. Davon schafft allerdings gut ein Viertel die EF nicht, wobei ich auch nicht verstehe, warum man mit einer 4 in Mathe auf der Realschule wechseln darf. Von den 75 Schülern unsererseits sind übrigens auch genug dabei, welche das Abitur nicht schaffen.

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danny1805 11.05.2019, 14:37
13. Schulkarrieren

Das gute ist das es hier in Deutschland immer noch möglich ist auch nach der üblichen Schulzeit sein Abitur oder Fachabi nachzuholen, dass mach ich momentan und kann dies nur weiter empfehlen,es ist nie zu spät für den 2.Bildungsweg. In diesem Sinne ein schönes Wochenende noch allerseits : )

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salvage_hunter 11.05.2019, 14:37
14. @6 Wusel8

Das ist kein Artikel mit rein journalistischem Inhalt, sondern eine Kolumne. Den Unterschied zu erkennen oder einfach abzulesen, hat etwas mit „Lesehandwerk“ zu tun.
Nix für ungut!

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knorriger_alter 11.05.2019, 14:52
15. Nur immer Kind sein lassen ....bis zur Grundrente

Wer sein Kind nicht ständig in Zuckerwatte verpackt und auch nicht dauerhaft schützt vor sämtlichen unbekannten Herausforderungen, trotz Versagensangst, ist ja brutal Reaktionär. Bald gibts Abi-für-alle-Coupons als bedingungslose Grundsicherung. Sohnemann und Prinzesschen bleiben sowieso bis 40 im Hotel Mama, danach gibts Frührente. Was soll das auch mit Schraibm oder Mathe, Google kann das doch. Hauptsache Bestellen und Urlaub auf Kredit geht klar. Amazon, Ebay, Zalando steht allen zu. Warum also Stress oder Anstrengen?

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m.w.r. 11.05.2019, 14:52
16.

Zitat von wally76
... außer durch noch mehr Bildung. Insbesondere in Deutschland betrifft dies auch stark die formale Bildung (höchster Bildungsabschluss). Klar gibt es Ausnahmen und Ausnahmetalente, die es auch so schaffen, aber ein ordentliches Abitur ist erstmal kein Fehler.
Bildung muss zuallererst gewollt werden.

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cobaea 11.05.2019, 15:04
17.

Zitat von manicmecanic
Sie haben sichtbar keinen Kontakt mehr zur deutschen Schullandschaft wenn Sie ernsthaft noch glauben,daß man heute noch so wie Sie damals von der Realschule aufs Gymnasium wechseln könnte.Selbst bei den abgesenkten Anforderungen der heutigen Gymnasien kann man das komplett vergessen,da die Realschulen noch schlechter geworden sind.
Wie kommen Sie denn auf diese Idee? Es gibt institutionalisierte Bildungswege, die nach der Mittleren Reife nahtlos aufs Gymnasium und dort zum Abi führen. Zumindest in Baden-Württemberg werden die auch gerne und oft genutzt.

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ondrana 11.05.2019, 15:05
18.

Zitat von manicmecanic
Sie haben sichtbar keinen Kontakt mehr zur deutschen Schullandschaft wenn Sie ernsthaft noch glauben,daß man heute noch so wie Sie damals von der Realschule aufs Gymnasium wechseln könnte.Selbst bei den abgesenkten Anforderungen der heutigen Gymnasien kann man das komplett vergessen,da die Realschulen noch schlechter geworden sind.
Nein. SIE haben keinen Kontakt mehr zum Schulsystem. Unser System ist durchlässig wie nie.

Unsere Realschule kann jedes Jahr bis zu 50% erweiterte Realschulabschlüsse vergeben.
Davon besuchen etwa die Hälfte eine gymnasiale Oberstufe an einem Allgemienbildenden Gymnasium oder an eine Fachbezogenen Oberstufe an den Berufsbildenden Schulen. 80% aller unserer Schüler/innen legen dort erfolgreich ihr Abitur ab.

Nicht alle, die es dürften, besuchen dann ein Gymnasium, sondern beginnen eine Berufsausbildung, viele gehen dann über die Berufsausbildung und Weiterbildung in ein Studium.

Selbst diejenigen, die keinen erweiterten Abschluss bekommen, haben die Möglichkeit, die Fachhochschulreife abzulegen, um dann noch einem einjährigen Praktikum an einer Fachhochschule zu studieren.

Und jetzt verrate ich Ihnen ein Geheimnis: Sehr viele unserer Schüler/innen WOLLEN überhaupt kein Abitur, sondern in eine Berufsausbildung gehen. Auch die sind überwiegend erfolgreich.

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fkfkalle3 11.05.2019, 15:10
19. Als kompitenter Zuschauer

dieser Schulsituation im Allgemeinen fällt mir auf, dass die Kinder schon im frühen Alter in ein Korsett gezwängt werden. Dasselbige verpassen ihnen allzu oft die Elternteile, wohl auch die derzeitige Schulform. In den ersten Jahren wird einfach in der Summe zu viel Zeit mit Nebensächlichkeiten vergeudet. Kaum haben die Kinder sich gefunden, gelernt miteinander auszukommen, sich gerieben, steht das Rennen in die nächste Startposition.In den vergangenen vier Jahren glaubt man sich sicher, wer denn wohl wohl zum Bildungsbürger heranwächst. Die Instrumente hierzu sind eher mangelhaft. Der Druck der Eltern, mit all den Instrumenten, wie speziell ausgesuchte Freizeitgestaltungen,machen das Leben für die Kinder auch nicht leichter. Sicher, oft, sehr oft sind Elternteile im Sinne einer Erziehung überfordert.Inmeiner Generation waren wir uns scheinbar selbst überlassen. Allerdings hatte dieses den Effekt, dass experimentelles Lernen im Vergleich untereinander immer auch Früchte getragen hat.Deshalb, lasst die Lütten die wenigen Jahre der Kindheit auch als Kinder erleben. Es ist völlig ausreichend , wenn man den "Spreu vom Weizen" nach den wichtigen ersten acht Jahren der Schulzeit tätigt. Selbstverständlich muss auch dann ein Aufstieg durch passende Leistungen in die höhere Liga möglich sein.

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